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TUI ReiseCenter
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Die "kleine Schwester" stellt sich vor
Menorca ist die östlichste Insel der Balearen.
Bereits die Phönizier, Griechen, Katharger, Römer, Vandalen, Spanier, Briten und Franzosen stritten um Besitzansprüche. Dadruch blieben im Laufe der Zeit allerlei kulturelle Schätze
auf der Insel zurück. Dazu zählen beispielsweise vorgeschichtliche Naturdenkmäler wie die Navetas (Steinbauten). Aber auch die Talayots, große, oft runde, steinerne Türme, sind Zeugnis der Besitzansprüche aus der Vergangenheit. Die einen gestalteten ihren Aufenthalt konstruktiv und hinterließen architektonische Fußspuren (Großbritannien), andere führten sich auf wie die Vandalen (obwohl sie keine waren) und zerstörten ganze Städte. So etwa, als die osmanische Flotte 1535 und 1558 die Hafenstädte Cuitadella und Maó in Schutt und Asche legte.
Inzwischen ist ein wenig Ruhe eingekehrt. Diesen Umstand verdankt Menorca der Tatsache, dass sie seit 1983 den Autonomiestatus erlangte. Die beiden wichtigsten Städte sind Maó (Mahón) im Osten und Ciutadella im Westen. Erstere darf sich seit 1722 Inselhauptstadt nennen und steht vor allem für britisches Flair und einen großen, aber idyllischen Naturhafen. Ciutadella, die Hüterin der Traditionen, macht mit Adelspalästen, einer wunderschönen historischen Altstadt und verwinkelten Gassen ihre Aufwartung.
Mild, schroff, romantisch und wild zugleich. Beim ersten Besuch sind Gäste meist überrascht vom überaus heterogenen Charakter
: Felsig, geprägt von schroffen, zerklüfteten und teilweise fjordartigen Küsten macht der Norden (Tramontana) von mir zunächst einen etwas spröden Eindruck.
zutauchen. Einer der schönsten Badestrände
liegt bei dem Ferienort Arenal d´en Castell. Von dort ist es auch nicht mehr weit zur Ferienanlage Son Parc mit ihrem Stranddomizil Son Saura.
Nah am Wasser gebaut, wie Menorca nun einmal ist, erklärt sich die Ausübung maritimer Freizeitaktivitäten
quasi wie von selbst. Baden, Windsurfen, Segeln, Wasserski, Sportfischen oder auch Tauchen gehören zu meinen Lieblingshobbys, die man auch an vielen Orten ausüben kann. In S´Alger lässt es sich hervorragend segeln, tauchen oder surfen. Wer es etwas trockener mag, der verdingt sich bei einer entspannten Partie Golf (Son Parc), wandert durch bezaubernde Natur oder springt mit einem edlen Pferd über grüne Auen. In Ferreries, dem höchst-gelegen
en Ort, können Sie die köstlichen Produkte der Bauern auf dem samstäglichen Wochenmarkt genießen.
Zwar ist der Menorquiner an sich von etwas zurückhaltender Natur, trotzdem kann dieser bei Bedarf auch seine „Feier-Gene“ aktivieren. Statt nicht enden wollender Feiermeilen, bietet Menorca seinen Besuchern Feste
an, die auch einen würdigen Anlass haben. Zu eben diesen Feierlichkeiten gehört die Prozession
zu Ehren des Heiligen San Juan (Festes de Sant Joan) in Ciutadella am 23. und 24 Juni jeden Jahres. Dieses Ereignis erfreut sich unglaublicher Popularität. Kein Wunder: Spielen doch neben Vertretern der unterschiedlichen menorquinischen Stände und einem Glück bringenden Schafsbock auch meine berühmten Pferde eine der Hauptrollen bei diesem Spektakel. Hunderte festlich gekleidete Reiter ziehen unter den Augen der jubelnden Massen durch die Straßen. Dabei führen Ross und Reiter allerlei Kunststücke auf. Aber auch wenn nicht gerade Prozessionen durchgeführt werden, gibt es in den Häfen genug Bars und Restaurants, um sich zu amüsieren
. Und wer es mystischer mag, feiert in der Höhlendiskothek
bei Cala en Porte. Sie war einst Zufluchtsort eines Piraten.
Quelle: Kundenmagazin FREIZEIT 01/2010, Autor: Oliver Windhorst
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