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TUI ReiseCenter
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Telefon: (0 62 71) 9 20 40
Fax: (0 62 71) 92 04 44
Kontakt zum Reisebüro
Das Problem ist so alt, wie es Urlaub gibt. Tankt man die Kräfte auf? Legt sich an den Strand? In die Sonne?
Verwendet man die kostbarsten Tage des Jahres für sportive Ferien? Oder geht man mal ganz andere Wege
- frei nach dem Motto: Das Leben ist viel zu kurz, um die große Welt komplett kennen zu lernen.
Da suchen wir uns mal einige Perlen heraus.
In Spitzbergen
, nur 800 Kilometer vom Nordpol entfernt, wurde erst im Februar dieses Jahres die größte Pflanzen-Samenbank der Welt eröffnet. Auf der norwegischen Inselgruppe ließ man den Samen von vier Millionen verschiedenen Pflanzen wie Reis, Mais, Bohnen und Kartoffeln in einem riesigen Speicher in den Berg einfrieren.
Für den Fall, dass der Erde durch Klimawandel, Erdbeben, Sintfluten oder terroristische Angriffe Gefahren drohen - kein Problem.
In den gewaltigen Bunkeranlagen liegt alles sicher wie inAbrahams Schoß.
175 Länder planen, ihre Samenproben nach Spitzbergen zu schicken.
Im Sommer geht die Sonne zwischen dem 20. April und 26. August nicht unter. Da lohnen sich Ausflüge an die Packeisgrenze zu den Verwandten von Knut und Flocke. 3.000 Eisbären suchen hier täglich nach Nahrung.
Deshalb Vorsicht: Ausflüge sind nur mit bewaffneten Führern erlaubt.
Aber der Trip nach Spitzbergen lohnt sich auch wegen der einmaligen Landschaft. 60 Prozent der Landfläche bestehen aus Gletschern
.
Auf der anderen Seite der Erdkugel erwartet Sie ein Abenteuer der besonderen Art.
Zwei Flugstunden südlich von Buenos Aires
(Argentinien) liegt "am Fuße der Anden" der wunderschöne Ferienort Bariloche
.
Wer aus Süddeutschland, der Schweiz oder Österreich hier anreist, versteht die Welt nicht mehr.
Ein bisschen Tegernsee, Kitzbühel, Meran, Gstaad oder Grindelwald ? Bariloche ist alles in einem.
Im europäischen Sommer kann man hier wunderbar Skilaufen
.
Von November bis Februar ist hier Hochsaison für Wanderer und auch für Golfer.
Die größte Attraktion aber bietet die Reise quer durch die Anden
zum Nachbarland Chile
.
Man durchquert hierbei die Nationalparks Nahuel Huapi (Argentinien) und Puyehue (Chile) abwechselnd per Omnibus und Schiff.
Die Schiffsreisen
auf drei verschiedenen Seen sind besonders beeindruckend.
Bis zu fünfhundert Meter hoch ragen die steilen und felsigen Ufermauern.
Im Wald versteckt liegt die kleine Grenzstation. Und zwei Stunden später sitzt man dann schon in einem romantischen Hotel im chilenischen Puerto Montt.
Kultur für Augen und Ohren
Knapp 2.000 Jahre alt ist die Arena von Verona
, ein Amphitheater, das um 50 n. Chr. unter Antonius gebaut wurde und 22.000 Zuschauern Platz bietet. In jedem Sommer finden hier die berühmten Opernfestspiele statt.
Freunde der italienischen Oper sind schnell vor Ort.Verona besitzt einen Flughafen.
Wem die Malerei mehr am Herzen liegt, der wird in Florenz
, der Hauptstadt der Toskana, wunderbar bedient.
Die Stadt, vor 2.200 Jahren von den Römern gegründet, gehört längst zum Weltkulturerbe
und verfügt über einige der berühmtesten Museen der Welt.
Allen voran die Uffizien mit ihrer Galerie für Malerei und Bildhauerei. Schwerpunkt sind die Werke der italienischen Renaissance. Darüber hinaus umfasst die Sammlung Gemälde aus dem 13. bis zum 18. Jahrhundert und viele Werke flämischer, holländischer, französischer und deutscher Maler dieser Epochen.
Abenteuer Seidenstraße
Wer allerdings einmal in seinem Leben das ganz große Abenteuer wagen will, der wird kaum an dem ?Erlebnis Seidenstraße? vorbei kommen.
Kaufleute, Gelehrte, ganze Armeen benutzten per Karawane den Jahrtausende alten Handelsweg zwischen China und dem Mittelmeer
. Die ältesten Berichte über den Verlauf der Seidenstraße stammen schon aus der griechisch-römischen Antike und wurden von Herodot um 430 v. Chr. sehr genau beschrieben.
Wer sich heute auf die Spuren der Seidenstraße macht, ist gut beraten, das nächste Flugzeug nach Zentralasien
zu nehmen.
In Usbekistan, Kasachstan, Turkmenistan und Tadschikistan, findet man überall die Zeugen der vergangenen Zeiten.
Besonders interessant ist die Stadt Buchara in Usbekistan - selbstverständlich aufgelistet als Welt-Kulturerbe
.
Der Ort mit seinen rund 250.000 Einwohnern feierte 1997 seinen 2.500. Gründungstag.
In den Anfängen war Buchara ein bedeutendes Zentrum des Persischen Reiches.
Unzählige Gelehrte, Dichter, Fürsten, Emire stammen aus dieser Gegend und brachten Buchara den einstigen Weltruhm.
Auch wenn die Stadt im Jahre 1220 von den Truppen Dschingis Khans nahezu komplett zerstört wurde - Buchara genießt immer noch eine Sonderstellung unter den großen Kulturstätten dieser Welt. Und für die Gastfreundschaft der Menschen von Buchara gilt das ebenfalls.
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*Nachzulesen auch in der FREIZEIT, Deutschlands großes TV-Urlaubsmagazin von TUI ReiseCenter Ausgabe 04/08