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TUI ReiseCenter
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Der maltesische Archipel ist eine unterschätzte Ferienregion im Mittelmeer, ausgestattet mit reichlich historischen Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten. Europäische und arabische Einflüsse treffen sich hier zu einem harmonischen Miteinander!
Bereits seit 5.200 vor Christi geburt sind die Inseln bewohnt. Auf die ersten Siedler folgten Phönizier, Byzantiner, Araber und Spanier. Lange Jahre waren sie im Besitz der Johanniter, der 1530 seinen Hauptsitz hierher verlegte und danach auch als "Malteserorden" bekannt wurde. Nachdem Napoleon den orden vertrieben hatte, wurde Malte 1814 britische Kronkolonie. 1974 löste sich die Insel schließlich aus dem Commonwealth, indem sie sich zur Republik erklärte. Englisch ist jedoch Amtssprache geblieben.
Von den sieben Inseln, aus denen Malta offiziell besteht, sind nur fünf der Rede wert, die übrigen Felsen im Meer. Von den fünf sind drei bewohnt: Malta
(rund 380.000), Gozo
(31.000) und Comino
(vier Bewohner). Hauptstadt ist Valletta,
benannt nach dem Großmeister des Malteserordens Jean Parisot de la Valette. Sie ist zwar die flächenmäßig kleinst Hauptstadt eines EU-Landes, steht aber aufgrund ihres kulturellen Reichtums als Gesamtmonument in der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes:
Da ist zunächst der Großmeisterpalast,
das prunkvollste Gebäude von ganz Malta. Sehenswert ist auch die St. John's Co-Cathedral,
der Zweitsitz des Erzbistums Malta. Sie gilt als eine der am schönsten ausgestalteten Kirchen des Mittelmeerraumes. Unter 375 Grabplatten haben hier viele Ordensritter ihre letzte Ruhestätte gefunden.
Auf der anderen Seite der Bucht liegt Sliema,
die größte Stadt auf Malta und eine prestigeträchtige Wohngegend. Zum Spazierengehen und Sonnenbaden
ein idealer Ausgangspunkt - sensationell ist auch der Ausblick auf Valletta. Ein gutes Angebot an Restaurants und Shopping-Gelegenheiten zeichnet Sliema aus, Ausgeh-Möglichkeiten sind dagegen selten. Ganz anders in St. Julian's:
Einst ein malerisches Fischerdorf ist der Ort heute das „Amüsierviertel“
der Insel. Discotheken, Bars, Casinos - wem der Sinn nach Malteser Nachtleben steht, ist in St. Julian's richtig. In St. Pauls dagegen geht es etwas beschaulicher zu. Das frühere Fischerdorf
lebt heute hauptsächlich vom Tourismus. Ein gutes Zeichen: Auch viele Malteser mieten sich hier den Sommer über ein Ferienhaus,
um Urlaub zu machen. Schließlich sind da noch die „Drei Städte“
- Vittoriosa, Senglea und Cospicua, die aufgrund ihres Alters als „Wiege der maltesischen Geschichte“ gelten.
Aber auch Naturwunder
sind reichlich über die Inseln verstreut: Auf der gegenüberliegenden Seite der Insel befindet sich der Ort Dingli - berühmt wegen seiner Klippen.
Die bis zu 220 Meter über dem Meer aufragende Südküste weist hier imposante Steilkliffs auf, die nicht schwindelfreie Personen besser nur aus der Ferne bewundern sollten. Von Wied iz-Zurrieq aus wiederum kann man mit dem Boot die Blaue Grotte erreichen - ein natürliches Höhlensystem in den phosphoreszierenden Farben der Unterwasserwelt. Und auf der Nachbarinsel Gozo bietet das Azure Window,
ein riesiger Durchbruch in der südwestlichen Steilküste, ein dramatisches Fotomotiv.
Quelle: Kundenmagazin FREIZEIT 02/2011, Autor: Urs N. Jascht
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