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TUI ReiseCenter
Bahnhofstr. 8
59302 Oelde
Telefon: (0 25 22) 83 17 81
Fax: (0 25 22) 83 20 89
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Mit einer sagenhaften Landschaft und Städten wie Cortina d'Ampezzo, Wolkenstein oer Arabba zählt das Gebirge zu den beliebtesten Ferienregionen Europas.
Namensgeber der Dolomiten, früher auch „Monti pallidi“ (bleiche Berge) genannt, ist der französische Geologe Déodat de Dolomieu. Dieser beschrieb im 19. Jahrhundert erstmals jenen Teil des Gesteins der wegen des erhöhten Magnesiumgehaltes gelblich verfärbt und unter anderem im Bereich der Kreuzkofelgruppe, der Drei Zinnen und des Rosengartens anzutreffen ist. Das restliche Gestein ist grau-weißlich und auch wenn man in den Dolomiten nicht schnorcheln kann, so findet man hier auch ganz ohne Flossen und Taucherbrille kleine - versteinerte - Korallenriffe. Ebenfalls zu erkennen sind vulkanische Spuren wie etwa der kleine Padonkamm aus Lavagestein.
Insgesamt fasziniert die bizarre Wunderwelt der Dolomiten mit ihrem charakteristischen Farbenspiel der hellen bis zu 3.200 Meter hohen Berge, wuchtigen Felstürmen und filigranen Zinnen, die über grünen, sanft gewellten Almen und kristallklaren Bergseen thronen. Um das Märchengebirge kennenzulernen, wählt man am besten einen der insgesamt zehn Höhenwege in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen. Tour Nummer eins (150 Kilometer) ist der Klassiker, der in acht bis vierzehn Tagen vom Pragser Wildsee im Norden bis nach Belluno durch das komplette Gebirge führt.
Große Blöcke und Schotterfelder säumen zunächst die Strecke zwischen dem Seekofel im Norden und den Fanes-Türmen im Süden, bevor man die Almen Klein- und Groß-Fanes mit bunten Blumenwiesen
und kleinen grünen Seen erreicht, die von behäbig anmutenden Felswänden umgeben sind. Einer Legende nach lebte hier einst das mächtige aber friedliche Volk der Fanes.
Die letzten Überlebenden wurden von Murmeltieren,
ihren Verbündeten, in Felshöhlen versteckt, wo sie bis heute auf das Wiederaufblühen ihres Reiches warten. Von dieser Sage rührt auch der Name der stufenförmigen Felsformation „Parlament der Murmeltiere“.
Wandert man weiter in Richtung Süden, gelangt man zu den schuttbedeckten Hängen des Kleinen Lagazuoi. Das Herz der Dolomiten ist die „Nadel der Gusela“ mit einem fast grenzenlosen Blick auf alle großen Berge: Ausgebreitet wie auf einem Gabentisch liegen die einzelnen Bergmassive Mamolada, Sella oder Pelmo vor dem staunenden Wanderer.
Mit Erreichen des Rifugio Carestiato verlässt man schließlich die zentralen Dolomiten und südlich des Passo Duran verändert sich die Landschaft. Die Berge sind etwas flacher und auch wenn die klassischen Postkartenmotive fehlen, überraschen die Wege dank toller Ausblicke auf unbekannte Berge und einer Blumenvielfalt von Feuerlilien über Edelweiß bis hin zu vielerlei Kräutern, die jeden Botaniker in Höchststimmung versetzen dürften.
Höhenluft geschnuppert?
Wenn Sie nun Lust bekommen haben und sich einem der Höhenwege durch die Domoliten stellen wollen, dann durchstöbern Sie doch einfach mal unsere Angebote rund um die Dolomiten!
Wie heißt es noch: "Nur wo Du zu Fuß warst, warst Du wirklich!"
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