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Streuner Ratgeber

von Mike Zobrys
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TUI Streuner Hund Ratgeber
Last Minute


Streuner-Ratgeber

Wichtige Tipps für tierliebe Urlauber

Das Wichtigste in Kürze:

  • Bitte nehmen Sie unter keinen Umständen ein Tier mit in Ihr Hotelzimmer oder Appartement!
  • Bitte füttern Sie Tiere niemals in der Nähe von Restaurants und Speiseräumen!
  • Nehmen Sie keine Jungtiere vom säugenden Muttertier weg! Bevor Sie vermeintlich mutterlose Tierbabies wegnehmen, warten Sie bitte einige Stunden ab, ob die Mutter nicht doch wieder zurückkommt!
  • Wenn Sie kranke oder verletzte Tiere finden, wenden Sie sich bitte an einen örtlichen Tierschutzverein.
  • Bevor Sie ein Tier mit nach Deutschland nehmen, bedenken Sie die weitreichenden Konsequenzen. Auch in deutschen Tierheimen warten viele Tiere auf ein neues Zuhause.
  • Nehmen Sie kein Tier ohne gültige Impfpapiere, Mikrochip und ohne, dass Sie es einem Tierarzt vorgestellt haben, mit nach Deutschland!
  • Bevor Sie ein Tier mit nach Hause nehmen, recherchieren Sie gründlich die Besitzverhältnisse!
  • Die Mitnahme eines Tieres muss im Voraus bei der Fluggesellschaft angemeldet werden!
  • Lassen Sie sich nicht zu spontanen Flugpatenschaften am Flughafen überreden!

Brauchen Streuner meine Hilfe?

Was ist eigentlich ein Streuner? Ein Tier, welches ohne jegliche Identifikationsmerkmale (Halsband, Tätowierung, Mikrochip, oder ähnliches) frei umherläuft, wird allgemein als Streuner bezeichnet. Es werden „wilde Streuner“ und „ausgesetzte Streuner“ unterschieden. „Wilde Streuner“ leben meist schon seit Generationen ohne menschliche Fürsorge und sind so angepasst an ihre Lebenssituation, dass sie wirklich scheu wie ein Wildtier sind. „Ausgesetzte Streuner“ machen den überwiegenden Teil der Streuner in den südlichen Urlaubsländern aus: Tiere, die von ihren Besitzern ausgesetzt wurden, sich in den Ortschaften herumtreiben und von Nahrungsabfällen leben oder von dem, was ihnen zugesteckt wird. Die „ausgesetzten Streuner“ stellen das eigentliche Problem der großen Streuneranzahl in den Urlaubsgebieten dar. Streunertiere sind häufig unterernährt und haben oft sichtbare Mangelerscheinungen. Parasiten, Verletzungen, Autounfälle und die im Winter manchmal sehr harten Wetterbedingungen zeichnen diese Tiere.

Hierzu erklärt der Tierarzt Dr. Thomas Busch vom Förderverein Arche Noah Kreta e.V.:

„Lassen Sie sich nicht von dem scheinbar kranken Aussehen mancher Streuner täuschen. Wir sind in Deutschland den Anblick wohlgenährter, gepflegter und parasitenfreier Katzen und Hunde gewöhnt, deshalb erscheinen uns die Streuner oft als krank, obwohl sie einfach nur so aussehen, wie ein frei oder wild lebendes Tier halt aussieht.“ Flöhe und Zecken, ein nicht ganz sauberer Schlafplatz, alte, verheilte Verletzungen und Hunger zeichnen ein Tier, obwohl es trotzdem gut zurechtkommt. Diese Tiere benötigen, solange sie keine Verletzungen haben, keine direkte Hilfe – ihr Hauptproblem ist Hunger! Erwachsene oder halbwüchsige Streuner, die betteln kommen und sonst ihrer Wege gehen, freuen sich über Futter und ein bisschen Zuwendung – führen aber ansonsten ihr eigenes, freies Leben und können für sich selber sorgen. Anders ist die Situation natürlich, wenn Sie ein Tier finden, das offensichtlich krank oder verletzt ist und tierärztliche Behandlung benötigt. In diesem Fall wenden Sie sich bitte am Besten an örtliche Tierschutzvereine. Wenn es in Ihrem Urlaubsgebiet keine Tierschutzorganisation gibt, so sind Tierärzte oder Tierheime Ihr richtiger Ansprechpartner (Adressen finden Sie auf dem beiliegenden Informationsblatt oder fragen Sie Ihre Reiseleitung).

Die meisten Tiere leiden unter starkem Parasitenbefall. Diese unliebsamen Gäste breiten sich nicht nur sofort in ihrem Zimmer aus, sondern können über die Klimaanlagen das gesamte Hotel verseuchen! Die wirkungsvollste und weitsichtigste Hilfe leisten Sie, indem Sie Tierschutzvereine vor Ort unterstützen!

Diese helfen den Tieren durch langfristige Maßnahmen – vor allem durch die Durchführung von systematischen Kastrationsaktionen. Nur so kann die Vermehrung soweit eingedämmt werden, dass die Tiere auch im Winter – ohne Zufütterung und die Nahrungsabfälle der Hotels noch eine Überlebenschance haben. Zusätzlich richten Vereine feste, ganzjährig betriebene Futterplätze fernab von Hotelrestaurants ein.

Goldene Regeln für die Fütterung von Streunertieren

  • Herrenlose Katzen und Hunde haben einen robusten Magen, es gibt jedoch Nahrungsmittel, die Sie keinesfalls verfüttern sollten:
  • Gekochte oder gegrillte Knochen, insbesondere vom Geflügel (sie splittern leicht, sind für Hunde und Katzen unverdaulich und können zu Darmverschlüssen und bis zum Tod führen)
  • Zwiebeln oder Knoblauch (beides ist für Hunde und Katzen giftig)
  • Schokolade oder kakaohaltige Lebensmittel (enthalten das für Hunde und Katzen giftige Theobromin)
  • Stark salzhaltige oder gepökelte Fleisch- und Wurstwaren (Schinken, Salami, etc.)
  • Sonstige stark gewürzte, scharfe, sehr salzige oder sehr süße Nahrungsmittel

Katzen können Sie mit Fleisch, Fisch oder (wenig! – siehe oben) Wurst glücklich machen. Wenn Sie Milch geben wollen, dann nur sterilisierte Kondensmilch. Sie enthält kaum noch den duchfallauslösenden Milchzucker. Besser und gesünder sind aber Joghurt, Quark oder milder Käse.

Die Fütterung von Tieren wird von vielen anderen Hotelgästen und von den Hotelbesitzern nicht gerne gesehen. „Angefütterte“ Katzen, die Restaurantgäste intensiv bedrängen oder gar auf Esstische springen, werden zu einem Problem, dass selbst ein tierlieber Hotelmanager im Interesse seiner Gäste nicht akzeptieren kann. Füttern Sie deshalb ausschließlich weit abseits von Restaurants und Speiseräumen! Einige TUI Hotels haben für diesen Zweck spezielle Futterstellen im Garten eingerichtet.

Mitnahme von Streunern aus dem Urlaubsland nach Hause.

Einem Streunertier ein neues Zuhause geben – eine verantwortungsvolle Entscheidung!

Vorweg unsere Bitte: Nehmen Sie niemals ein Tier, egal welchen Alters, ohne gültige Impfpapiere und ohne dass Sie es einem Tierarzt vorgestellt haben, mit nach Deutschland! Sie riskieren die Gesundheit des Tieres! Und Sie riskieren auch, dass man Ihnen das Tier am Flughafen – völlig zu Recht – wegnimmt!

Begegnet Ihnen in Ihrem Urlaub ein Streuner, der Ihnen ganz besonders ans Herz wächst und den Sie kurz entschlossen mit nach Hause nehmen wollen, dann machen Sie sich bitte folgende Punkte bewusst:

  • Wenn Sie einen Streuner mit nach Deutschland nehmen, dann übernehmen Sie damit die volle Verantwortung für das Wohlergehen des Tieres und alles, was das Tier tut! Es ist nicht so, dass Sie dieses Tier bei eventuellen Schwierigkeiten einfach dem Tierschutz in Deutschland übergeben können!
  • Tierheime in Deutschland haben selten Plätze frei, schon gar nicht für Hunde oder Katzen, die aufgrund irgendwelcher Probleme schwer vermittelbar sind oder aus dem Ausland kommen.
  • Streunerhunde sind meistens nicht stubenrein und müssen noch lernen, wo sie ihr Geschäft machen dürfen und wo nicht. Für manchen erwachsenen Hund ist das sehr schwer und kann Wochen bis Monate dauern.
  • Es kann gut sein, dass das Tier an einer oder mehreren Krankheiten leidet. Sie müssen bereit sein, in Deutschland die Kosten der Behandlungen zu tragen. Sollten Sie zu Hause bereits Tiere haben, ist es möglich, dass diese sich bei Ihrem neuen Familienmitglied anstecken. Es ist daher ratsam, den Neuankömmling zumindest drei bis vier Wochen getrennt von anderen Tieren zu halten. Beliebte Mitbringsel, die auch Tierärzte vor der Ausreise nicht immer erkennen können, sind neben Flöhen und Würmern vor allem Hautpilz und Durchfallerkrankungen.
  • Ihr Alltag in Deutschland wird sich mit einem Tier komplett ändern. Kein Hund sollte täglich mehr als vier Stunden allein bleiben, und jeder Hund muss täglich mehrmals nach draußen und 1–3 Stunden spazieren gehen. Katzen, die in ihrem Heimatland die Freiheit der Straße gewöhnt waren, werden möglicherweise in Deutschland mit einer reinen Wohnungshaltung nicht glücklich.

In einigen Ländern, z.B. in Griechenland, regelt das Tierschutzgesetz die Ausreise von Streunern in sehr strikter Form. Bevor Sie ein vermeintlich herrenloses Tier mitnehmen möchten, recherchieren und beachten Sie unbedingt die Besitzverhältnisse! !

Reisebestimmungen für Hunde und Katzen

Seit dem 03. Juli 2004 gelten für die Einreise von Hunden und Katzen (es können max. fünf Tiere pro Person mitgeführt werden) folgende Regelungen der neuen Europäischen Verordnung:

a) Reise innerhalb der Europäischen Union:

– Gültige Tollwutimpfung (mindestens 30 Tage alt, nicht länger als 12 Monate zurückliegend).

– Kennzeichnung mit Mikrochip

– Heimtierausweis, in den die Impf- und Kennzeichnungsdaten eingetragen werden. Dieser wird von einem niedergelassenen Tierarzt ausgestellt, der hierfür eine behördliche Genehmigung haben muss.

b) Einreise von Drittländern in die Europäische Union:

b.1) Einreise aus so genannten „gelisteten“ Drittländern 2) = Länder, in denen keine Tollwutgefahr herrscht):

– Kennzeichnung durch Mikrochip oder Tätowierung

– Begleitung durch ein Dokument, das einen gültigen Impfschutz gegen Tollwut nachweist

b.2) Einreise aus so genannten nicht gelisteten Drittländern (= Länder, in denen Tollwutgefahr herrscht):

– Amtlich anerkannte Gesundheitsbescheinigung

– Gültige Tollwutimpfung

– Blutuntersuchung auf Tollwutantikörper

– Kennzeichnungspflicht durch Mikrochip oder Tätowierung

Falls das Tier gesundheitlich auffällig ist, kann es am Zielflughafen vom zuständigen Veterinärbeauftragten für mehrere Monate in Quarantäne gesetzt werden.

Der amtlich anerkannte Tollwutstatus eines Drittlandes kann sich ändern! Eine aktuelle Liste kann beim Verbraucherministerium abgerufen werden. Alle Angaben sind ohne Gewähr, bitte informieren Sie sich zusätzlich:

www.verbraucherministerium.de

Die Mitnahme eines Tieres muss im Voraus bei der Fluggesellschaft angemeldet werden. !

Es kann sein, dass die Gesellschaft sich weigert, den Hund oder die Katze mitzunehmen. In der Regel dürfen Tiere über 5–6 kg nicht im Passagierraum mitgenommen werden. Das Tier benötigt eine flugtaugliche Box, die so groß ist, dass es darin bequem aufrecht stehen und sich darin umdrehen kann (Normvorschriften).

Auch im Passagierraum muss das Tier in einem geeigneten Behältnis untergebracht sein und darf nicht frei laufen. Für den Transport per Flug im Frachtraum sollten einzeln reisende Hunde oder Katzen ein Beruhigungsmittel bekommen, das in der Dosierung auf das jeweilige Tier abgestimmt ist.

1) ACHTUNG: für die Einreise nach Irland, Großbritannien, Schweden und Malta gelten verschärfte Bedingungen! Alle Informationen hierüber finden Sie auf der Webpage des Verbraucherministeriums www.verbraucherministerium.de

2) Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz und Vatikanstaat; Antigua, Barbuda, Australien, Aruba, Barbados, Bahrain, Bermuda, Kanada, Kroatien, Fidschi, Polynesien, Jamaika, Japan, Kaimaninseln, Montserrat, Mauritius, Neuseeland, St. Helena, Singapur, USA, Vanuatu, Wallis, Futuna.

Besondere Hinweise für die Mitnahme von Welpen

Das Welpenelend in vielen südlichen Urlaubsländern ist sehr groß. Die einzige Möglichkeit, dagegen anzugehen, sind groß angelegte Kastrationsaktionen. Touristen, die Katzen- oder Hundewelpen finden, sind fast immer gerührt von den Babys und oft wird das eine oder andere im Handgepäck nach Deutschland mitgenommen, um es zu „retten“. Manche Tierschützer mit einem goldenen Herzen aber ohne Weitblick stehen sogar mit Welpen am Flughafen, um mitleidige Urlauber zu finden, die bereit sind, die Kleinen mitzunehmen und in Deutschland einer Pflegestelle zu übergeben.

Wenn Sie ausgesetzte Welpen finden, wenden Sie sich bitte an einen örtlichen Tierschutzverein. Sie müssen unter Umständen damit rechnen, dass Sie mit den Welpen abgewiesen werden, wenn die Kapazitäten der Tierschützer überlastet sind. Bitte bedenken Sie in diesem Fall, dass die Tierschützer vernünftig und verantwortungsvoll handeln!

Nehmen Sie nie Welpen vom säugenden Muttertier weg, auch wenn sie schon recht eigenständig aussehen und herumlaufen! Die Antikörper der Muttermilch sind oft die einzige Chance der Kleinen gegen die vielerorts grassierenden Tierseuchen.

Lassen Sie sich nicht zu spontanen Flugpatenschaften überreden.

Warten Sie beim Fund eines Wurfes bitte erst einige Stunden ab, ob sich die Mutter der Kleinen einfindet. Welpen, die zum Sterben von Menschen ausgesetzt wurden, befinden sich in der Regel in Behältnissen (Kartons, Tüten) oder im Müll. Gerade junge Hunde und Katzen sind in den seltensten Fällen ganz gesund. Durch den Stress der Reise und den abrupten Wechsel der Umgebung und des Klimas brechen sehr oft bei den nach Deutschland „geretteten“ Tierkindern schlummernde Krankheiten aus.

Die Ausfuhr eines Welpen in ein gutes Zuhause in Deutschland ist nur unter folgenden Voraussetzungen sinnvoll und im Sinne des Tierschutzes:

  • Ein Hundewelpe muss mindestens 16 Wochen alt sein. Der Hintergrund: Erst mit einem Alter von ca. 10–12 Lebenswochen ist eine Impfung als ausreichend wirksam zu betrachten. Nach der Impfung sollte der Welpe noch mindestens vier Wochen in seiner gewohnten Umgebung bleiben, damit er die Impfung gut verkraften kann. Erst danach, also mindestens im Alter von 16 Wochen, kann man überhaupt einigermaßen sicher sein, einen gesunden und kräftigen Hund, der diese Umstellung auch problemlos "wegsteckt", an seine neuen Halter in Deutschland zu übergeben.
  • Der Welpe muss vollkommen gesund sein.
  • Es müssen korrekte Impfpapiere vorhanden sein.
  • Die gesetzlichen Bestimmungen zur Einfuhr von Tieren müssen beachtet
  • werden.
  • Für Tiere ab einem Alter von drei Monaten gelten innerhalb der EU einheitliche Vorschriften: Das Tier muss gechippt sein und benötigt einen Heimtierausweis mit Lichtbild. Dieser enthält die Impfnachweise und ein tierärztliches Gesundheitszeugnis, das nicht älter als 10 Tage sein darf. Die Tollwut-Schutzimpfung ist gesetzlich vorgeschrieben, zum Zeitpunkt des Grenzübertrittes muss sie mindestens vier Wochen zurückliegen und darf nicht älter als zwölf Monate sein.
  • Katzen sollten gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche geimpft sein.
  • Die meisten Tierbabys, die ohne Mutter aufgefunden werden, überstehen trotz aller Bemühungen der Tierschützer und Tierärzte ihre ersten Lebenswochen nicht. Der Mangel an Nahrung, Muttermilch, Mutterliebe und Wärme macht sie schwach und ihre Abwehrkräfte gegenüber Krankheiten sind in so zartem Alter noch nicht ausgebildet.

Vielen Welpen nützt es nichts, ganz schnell ins Ausland gebracht zu werden, "bevor sie sich mit etwas anstecken“.

Die große Anstrengung einer Flugreise sollte diesen Geschöpfchen erspart werden, wenn sie in Deutschland dann doch an dem nächst besten Keim erkranken und sterben.

Das Sozialverhalten von Streunerhunden

Grundsätzlich sind die Hunde sehr gut sozialisiert, da sie schon als Welpen Kontakt mit vielen verschiedenen Menschen, anderen Hunden, Katzen, etc. haben. Sie werden früh mit sehr vielfältigen Umweltreizen konfrontiert. Man kann sicherlich nicht von natürlichem Rudelverhalten reden, da die Umstände für ihr Leben und Überleben von vielen anderen unnatürlichen Faktoren abhängen, aber die Tiere haben durch ihr enges Zusammenleben ein sehr ausgeprägtes Sozialverhalten. Die Hunde sind den Menschen gegenüber aufgeschlossen. Werden sie gut behandelt, revanchieren sie sich mit einer starken Anhänglichkeit. Streunerhunde sind Überlebenskünstler. In den Rudeln kommt es zu erstaunlich differenzierten Verhaltensweisen. Aggression ist selten zu finden, denn Hunde, die sich anderen Hunden gegenüber aggressiv verhalten, haben nur schlechte Überlebenschancen. Das bedeutet aber auch, dass die Hunde bei uns besonderer Aufmerksamkeit bedürfen. Die Hunde lernen schneller, brauchen aber mehr Zuwendung, Aufgaben und Beschäftigungen, da ansonsten die Gefahr von Langeweile mit den daraus resultierenden Fehlverhalten erhöht ist. Das Hundeleben als Streuner ist hart. Nicht nur die Massen an Futterneider sondern auch die harten klimatischen Bedingungen lassen nur die widerstandsfähigen Hunde überleben. Streunerhunde aus südlichen Ländern sind gesundheitlich sehr robust. Man sollte die Gefahr der typischen südeuropäischen Infektionskrankheiten niemals unterschätzen und daher nur Hunde nach Deutschland einführen, die tierärztlich korrekt überprüft wurden!

Das Engagement von TUI im Tierschutz

Der Schutz von Katzen und Hunden in den Urlaubsregionen spielt schon seit Jahren eine wichtige Rolle bei TUI. Nur durch systematische Kastration kann die Vermehrung langfristig eingedämmt werden. Deshalb unterstützen TUI, der World of TUI Service und die TUI Hotels gemeinsam regelmäßige Kastrationsaktionen, welche von Tierschutzvereinen durchgeführt werden. Neben dem Sponsoring von Flügen und Hotelunterkünften betreibt TUI in Zusammenarbeit mit örtlichen Tierschutzvereinen Aufklärungskampagnen bei Reiseleitern und Hoteliers zum richtigen Umgang mit Streunertieren. Hierzu gehört auch die Beratung und Unterstützung von Hotels, die auf ihrer Anlage Futterplätze für Tiere einrichten wollen, die fernab der Restaurants liegen.

TUI setzt darauf, vor Ort Hilfe zu leisten. Es ist keine Lösung, Tiere aus ihrem Heimatland und ihrer gewohnten Umgebung nach Deutschland zu bringen! Oftmals kommen Tiere mit der neuen Lebenssituation nicht zurecht, werden vollkommen verstört oder aggressiv. Viele von ihnen enden im Tierheim.

Deutsche Tierheime sind jedoch meistens voll und viele Hunde und Katzen warten schon seit Langem auf ein neues zu Hause!

Haben Sie sich dafür entschieden, ein Tier zu sich zu nehmen, so suchen Sie es in Ruhe und mit fachmännischer Unterstützung in deutschen Tierheimen aus! So können Sie sicher gehen, dass Sie ein Tier bekommen, welches zu Ihnen passt und gesund ist.

Und „ganz nebenbei“ tun Sie auch noch eine gute Tat!



Mike Zobrys
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