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Island - im Land der Elfen, Feen und Trolle

Island
von Melanie Schmidt
erstellt am
16.11.2015

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Island - im Land der Elfen, Feen und Trolle

Stationen der Rundreise:
  • Island

Der Süden Islands von Keflavik über Reykjavik, Golden Circle und Vik bis nach Jökulsarlon

In diesem wundervollen Land ist der Glaube an ein Elfenreich immer noch vorhanden. Die kleinen Wesen sollen sich inmitten der atemberaubenden Natur der weltweit größten Vulkaninsel verbergen. Die Republik Island ist ein Inselstaat im Nordatlantik südlich des Polarkreises, bildet den westlichsten Teil Europas und liegt rund 300 km von Grönland entfernt.

Nach unserem angenehmen Flug und einer sehr turbulenten, stürmischen und verregneten Landung in Keflavik fahren wir mit unserem Mietwagen los in Richtung Vik, unserem ersten Übernachtungsort. Trotz des starken Regens sind wir ganz gespannt, was uns die nächsten Tage erwarten wird.

Vermutlich sind wir irgendwo nicht rechtzeitig abgebogen, denn auf einem Schild taucht Reykjavik auf und ist nicht mehr weit entfernt. Also machen wir einen kurzen Abstecher in die gemütliche Hauptstadt direkt am Meer und verschaffen uns im Schnelldurchlauf einen ersten Eindruck. Wir halten bei der Sonnenfahrtskulptur "Solfar", dem verglasten Konzerthaus Harpa und der wunderschönen Kirche Hallgrimskirkja. Zu Fuß schlendern wir gemütlich durch die Fußgängerzone mit ihren putzigen Geschäften und Boutiquen, u.a. dem Weihnachtsladen. Anschließend geht unsere Fahrt weiter am düster wirkenden Meer entlang.

Nach einer langen Fahrt durch starken Regen und gespenstische Nebelwolken sind wir etwas geknickt, weil wir keine unserer Wunsch-Highlights entdecken können. Durch einen trüben Schleier erkennen wir, dass es sich bei Island um eine traumhaft schöne Insel handelt. Braune und moosgrün bedeckte Flächen sowie schwarze Lavafelder wechseln sich ab. Wir entdecken immer wieder kleine Wasserfälle, die sich sanft ihren Weg suchen. In Selfoss finden wir nicht den versprochenen eher auffälligen Wasserfall und Hella sieht nicht mehr so aufregend aus wie vorher angenommen. Es war nur noch nass, dunkel und neblig. Wir sind fast da und geben für heute auf.

Plötzlich ist in der Ferne ein zarter weißer Lichtschleier sichtbar. Wir sind ganz begeistert. Beim Näherkommen bemerken wir, dass es sich um den Seljalandsfoss handelt, ein gigantischer Wasserfall. Einfach atemberaubend. Dieser hat definitiv etwas von Feen und Elfen. Die Kälte und der Regen machen uns gar nichts mehr aus. Wir freuen uns schon riesig darauf diesen noch einmal bei Tageslicht zu bewundern und sind immer noch hin und weg.

Nach einem stärkenden Frühstück starten wir den zweiten Tag unserer Islanderkundung in den Osten des Landes. Die Berge hinter unserem Gästehäuschen sind märchenhaft im Nebel versunken. Wir sind ganz begeistert von der eindrucksvollen und vielseitigen Natur. Das Landschaftsbild ist geprägt von schwarzen endlosen Lavafeldern, unendlich vielen Wasserfällen und Seen, die von saftig grünen Wiesen eingerahmt werden. Wir kommen vorbei an grünen Flächen mit tausenden maulwurfartigen Hügelchen aus Lavagestein, die von Nahem kleine Steinmännchen sind, "Laufskalavarda". Unterwegs sehen wir viele unterschiedlich große grüne Mooshügelchen, die aussehen als würden gleich kleine süße Trolle hervorhüpfen.

Es ist schon unglaublich wie schnell sich die Landschaft von einer Form in die nächste verwandelt. Wir fahren vorbei an Bergen unterschiedlichster Formationen, beobachten grasende Schafe, Rinder und Islandpferde und in der Ferne sind schon schneebedeckte Gebirgsketten zu erkennen. Weiterhin sehen und lauschen wir kleinen sprudelnden Bächen und größeren Flüssen, u.a. dem Kudafljot. Nun haben wir den Skaftafell Nationalpark erreicht und erkunden einen kleinen Teil zu Fuß. Faszinierend sind die wundersamen Kontraste aus riesigen türkisfarbenen Gletschern, bizarren Felsformationen und dem Farbspiel der Moose und Flechten sowie den vielen Wasserfällen. Anschließend geht die Fahrt weiter zum größten Gletschersee des Landes "Jökulsarlon", den wir gerade so in der Dämmerung und bei strömendem Regen wahrnehmen können. Um nicht in die Fluten gerissen zu werden, bleiben wir nur kurz draußen und bewundern die Umrisse der riesigen Berge aus dem Auto heraus. Ein atemberaubendes Highlight zum Ende des Tages.

Am nächsten Morgen erkunden wir Vik, den südlichsten Ort Islands, mit seinem berühmten schwarzen Lavastrand und die vulkanische Halbinsel Dyrholaey. Auffällig sind gigantische Felsnadeln "die Reynisdrangar" an der Küste sowie das Felsentor am Kap. Unser erstes Ziel in westlicher Richtung ist der atemberaubende Wasserfall Skogarfoss. Wie im Bilderbuch sehen die umliegenden Hügel und Bergketten aus, in dessen Mitte sich die gigantischen Wassermassen in die Tiefe stürzen. Ein weiteres Highlight ist der wunderschöne Eyjafjallajökull. Der Ort, an dem 2010 der Vulkan ausbrach und durch den Rauch den ganzen Flugverkehr lahmlegte. Der Seljalandsfoss ist ganz in der Nähe und wirkt bei Tageslicht noch schöner und mächtiger. Wir machen einen steinigen Rundgang von der einen Seite, hinter dem Wasserfall vorbei zur anderen Seite und werden etwas nass. Nie zuvor waren wir so froh mit dem Auto unterwegs zu sein. Wir konnten uns immer wieder aufwärmen und trocknen.

Kein Wunder das Island das Land der Elfen, Feen und Trolle ist. Ich hatte immer wieder das Gefühl gleich kommt ein kleines Zauberwesen hinter einem Stein, Erdhügel oder aus dem Wasserfall hervor und gesellt sich zu uns. Unterwegs kommen wir an dem kleinen Örtchen Hella mit seinen hübschen Häuschen vorbei. Den Selfoss finden wir trotz Schildern wieder nicht. Es sollte wohl nicht sein. Dafür stehen wir plötzlich inmitten einer wundervollen Herde nasser und einzigartiger Islandpferde.

Am üblen, nach faulen Eiern stinkenden Geruch merken wir, dass wir das Geothermalgebiet Haukadalur am Golden Circle erreicht haben. Wir spazieren durch das wundersame Gebiet in den unterschiedlichsten Farben von blau über grün und türkis vorbei an rauchenden Thermalquellen und wasserspeienden Geysiren. Am meisten hat uns der häufig ausbrechende Geysir Strokkur begeistert. Wenige Kilometer weiter werfen wir noch einen kurzen Blick auf den rauschenden, mehrstufigen Wasserfall Gullfoss, der einfach gigantische Ausmaße hat. Wahnsinn!!!! Da es immer noch regnet und schon dunkel ist, machen wir uns auf die Rückfahrt in Richtung Reykjavik durch den Thingvellir Nationalpark.

Ein großer Wunsch von uns war es Nordlichter zu sehen. Bei dem schlechten Wetter sind die Chancen jedoch sehr gering. Dennoch entdecken wir am bedeckten Himmel leichte helle Bewegungen, die immer wieder die Form ändern. Wir sind mega happy, als wir merken, dass es sich um Nordlichter handelt und sogar richtig viele. Die Aurora Borealis nehmen wir in den Farben rot, gelb, blau und grün war. Es war erstaunlich und ein aufregender Abschluss am letzten Abend.

Bevor es wieder nach Hause geht, besichtigen wir am nächsten Vormittag die Hauptstadt mit ihren aufregenden Sehenswürdigkeiten. Wir sehen hübsche kleine Kirchen, den Wasserspeicher Perlan und die vielen Wohnhäuschen sowie das Rathaus am See Tjörnin. Im Reisebericht Reykjavik bekommen Sie noch einen intensiveren Eindruck von der Stadt am Meer.

Das kontrastreiche Landschaftsbild der Insel aus Feuer und Eis hat mich sehr fasziniert und ich war bestimmt nicht das letzte mal in diesem zauberhaften Land mit der einzigartigen Natur.


melanieschmidt
Für Sie geschrieben von
Reiseverkehrskauffrau

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