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Reisebericht TT Senioren WM 2014 - Micha Laufer

Neuseeland
von Micha Laufer
erstellt am
16.06.2014

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lightshow marina bay
ml auckland - waitakere ranges
ml singapur - marina bay sands hotel
oper
ml sydney - postkartenblick
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sentosa island blick hafen
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Reisebericht TT Senioren WM 2014 - Micha Laufer

Stationen der Rundreise:
  • Singapur
  • Sydney
  • Auckland

Zu jeder Tischtennissenioren WM und EM begleite ich nun seit Bremen 2006 unsere TT-Senioren-Gemeinde in die weite Welt – Ausnahme 2013, Babypause J!

Im Mai 2014 rief nun also das andere Ende der Welt, Neuseeland – auch meine bisher weiteste Reise überhaupt und ja ganz generell eines der Traumziele unseres Planeten.

Als letzter der „Scharffen Truppe“ (vor mir waren schon Helmut und Jörg Scharff, Jenny Klose, Annette Degott und Jakob Strauß mit Neuseeland-Rundreisegruppen aufgebrochen) reiste ich also mit einem „kleinen Grüppchen“ – 60 unserer insgesamt fast 300 Neuseelandreisenden – am 07. Mai in Frankfurt ab, erstes Ziel Singapur mit einer Nacht Zwischenaufenthalt. In meiner Reisegruppe war auch unser diesjähriger „Medienstar“ Inge Herrmann mitsamt mitreisendem Filmteam. Mit 93 Jahren war Inge dieses Jahr die älsteste Teilnehmerin der WM und diverse Talkshowauftritte hatten allerlei Medienecho erzeugt. Das mitreisenden Kamerateam drehte aber nicht für einen Sender, sondern es entsteht ein Dokumentarfilm, der auf entsprechenden Filmfestivals als Wettbewerbsbeitrag antreten wird.

Der fast 12-stündige Flug war im Airbus A380 von Singapore Airlines gut auszuhalten – der Sitzabstand ist zwar wie in anderen Fliegern in der Economy Class auch, aber es gibt mehr Bewegungsspielraum in den Gängen und an den „Abteilungen“ der riesigen Kabine, wo man auch einmal zu viert oder fünft zusammenstehen und sich unterhalten kann.

Singapur Stopover, 08.-09.05.

Am frühen Morgen des 08. Mai n Singapur angekommen traf uns alle erst einmal der Schlag, aus einem klimatisierten Flughafengebäude in die feuchtheiße Tropenluft des kleinen Inselstaates hinauszutreten… wir wurden aber auf der direkt angetretenen Stadtrundfahrt mit Orchideengarten, Chinatown, Marinarundfahrt usw. ausreichend abgelenkt, bis es dann am frühen Nachmittag zum Zimmerbezug in das sehr günstig nahe der zentralen Einkaufsstraße Orchard Street gelegen „York Hotel“ ging. Der restliche Aufenthalt (also der Nachmittag dieses Tages wie auch der nächste Tag bis zum Flughafentransfer um 17 Uhr) stand zur freien Verfügung.

Wie bei uns üblich hatte ich aber für alle, die sich lieber einem „Voraus-Laufer“ J anschließen wollten das Angebot gemacht, am Abend noch gemeinsam zum Essen und zu den Wasser-Licht-Spielen am Marina Bay Sands Hotel – dem architektonischen Wahrzeichen der Megametropole – zu gehen. Zum Abendessen waren wir dann unweit des Hotels im „Cuppage Terrace Food Court“ mit einer ca. 30-köpfigen Truppe… das hatte ich am Nachmittag noch ausgekundschaftet, recht gemütlich und mit unterschiedlichen Restaurants für jeden Geschmack etwas. Die meisten sind mir dort zum Inder gefolgt, sehr lecker und authentisch, das „Pork Vidaloo“ in der niedrigsteb Schärfestufe war wirklich gut.

Anschließend ging mit einer kleineren Gruppe (ca. 15 Personen) die Fahrt dann mit der U-Bahn (heißt hier MRT, mass rapid transport) in die Marina Bay, wo um 21:30 Uhr die Licht-, Musik- und Wassershow vor gigantischer Skylinekulisse nicht nur mich sprachlos machte… ein absolutes Muss für jeden Singapurbesucher!!!!

Am 09.05. hatte ich eine Tour in den Central Business District – Abkürzung CBD - (also mittenrein in die Schluchten der Wolkenkratzer) und anschließend auf die Vergnügungsinsel „Sentosa Island“ vorbereitet, auch hier schloss sich mir wieder ein Grüppchen Unternehmungslustiger an. Leider wurden wir im CBD von einem Regenschauer überrascht, so dass wir dann gleich weiter zur Harbourfront gefahren sind – alles übrigens mit der MRT, sehr einfaches, günstiges und schnelles Verkehrsmittel. Auf die Insel „Sentosa Island“ geht es dann mit einer eigenen kleinen Hochbahn (Monorail), auf der Insel gibt es drei Stationen, von wo aus dann Busse die Besucher zu den einzelnen Attraktionen verteilen. Von den zahlreichen Möglichkeiten auf der Insel, z.B. Underwater World, Waterpark oder Universal Studios Singapore, haben wir allerdings nichts genutzt bzw. besucht (dafür reichte die Zeit auch garn nicht). Wir haben uns mit dem fantastischen Blick vom „Imbiah Lookout“ auf den Hafen und die Skyline begnügt und sind dann noch an einen der Strände gefahren (weißer Sand und Palmen, dazu gemütliche Strandbars), wo wir die Füße insWasser halten konnten – sehr angenehm in der tropischen Hitze Singapurs.

Zurück am Hotel ging es dann vom Hotel aus um 17 Uhr wieder zum Changi Airport, der Weiterflug nach Auckland stand an: wieder ein Nachtflug, 21.10 – 10.50 Uhr, „nur noch“ knappe 10 Stunden Flugdauer. Geflogen sind wir mit einer Boeing 777 (Dreamliner), ebenfalls sehr komfortabel, wenngleich lange nicht so geräumig wie der A380 (siehe oben).

In Auckland angekommen hieß es dann – zumindest für mich – erst einmal „Beschnüffeln lassen“: die Einfuhrbestimmungen für Lebensmittel sind sehr streng, es drohen hohe Strafen für die Mitnahme von so harmlosen Dingen wie einem Apfel. Der Hund hat aber nichts gefunden, auch die Durchleuchtung des Gepäcks blieb folgenlos – ich durfte einreisen.

WM-Woche in Auckland, 10.-18.05.

Wie es der Job so mit sich bringt, kann ich leider über die Ereignisse in der Halle, zumindest die sportliche Seite, wenig berichten, denn ich habe ja im Hintergrund mit dafür gesorgt, dass alles zur Zufriedenheit unserer Kunden läuft und organisiert ist.

Was mir zu Ohren gekommen ist: die Deutschen haben nicht gewohnt viele Medaillen gewonnen, da aufgrund der relativen „Nähe“ viele starke Teilnehmer aus den asiatischen Ländern in Auckland waren und die eine oder andere deutsche Medaillenhoffnung am Penholder-Schläger zerplatzt ist :-( Kopf hoch, bei der nächsten WM in Alicante 2016 haben wir dann wieder den "Heimvorteil"!

Umso schöner bleibt mir der Doppeltitel von Helmut Kretzer (mit Dieter Lippelt, Herren Doppel über 75) in Erinnerung: Vater Helmut und Sohn Stefan haben diese Reise gemeinsam angetreten (also ein „Männerding“) und die Goldmedaille war sehr deutlich sichtbar für beide eine Riesenfreude… weiter so, Jungs!!!

Anschlussreise Sydney City Stopover, 18.-21.05.

Am 18.05. hieß es für viele „Auf Wiedersehen, Auckland“, entweder für Anschlussreisen in Neuseeland, Anschlussreisen auf Fiji, Anschlussreisen in Australien oder für die Heimreise nach Deutschland. Ich selbst durfte mit einer ca. 40 Teilnehmer starken Reisegruppe nach Sydney, für einen dreitätigen Kurzaufenthalt in der australischen Metropole.

Sehr früh am Morgen ging es los (Abholung am Hotel 4.00 Uhr, Abflug 8.00 Uhr), und dank Zeitverschiebung waren wir bereits um 09.50 Uhr in Sydney. Unsere örtliche Reiseleitung Anne hat uns am Flughafen empfangen und auf dem Weg ins Hotel Mercure Sydney schon einmal mit den wichtigsten Infos für den Aufenthalt versorgt. Leider konnten wir nicht direkt in die Zimmer, aber das Gepäck wurden wir los, es wurden uns dann zur Bezugszeit (ca. 14 Uhr) auf die Zimmer gebracht – sehr guter Service! Vom Gepäck befreit ging es dann gleich los in die Stadt: das Mercure liegt sehr gut am südlichen Ende der George Street, die „Hauptstraße der City“. Mann muss immer nur geradeaus laufen und landet automatisch in „The Rocks“ (Altstadtviertel, Harbour Bridge), bzw. am „Circular Quay“ (Fährhafen an der berühmten Oper). Und als „Querstraße muss man sich eigentlich nur die „Market Street“ merken: im Westen der „Darling Harbour“, im Osten Skytower und der botanische Garten. So leicht kann Orientierung im Zentrum einer Millionenstadt sein J!

Am Vormittag des zweiten Tages stand eine Stadtrundfahrt mit Guide Anne auf dem Programm. Der Wettergott meinte es gut mit uns: 25°C und strahlender Sonnenschein, absolut nicht selbstverständlich für die Jahreszeit! So konnten wir die Punkte der Stadtrundfahrt wirklich in vollen Zügen genießen und traumhafte Fotos schießen! Wir waren zuerst am Aussichtspunkt „Mrs. Macquaries Chair“, hier gibt es den berühmten Postkartenblick auf Oper und Harbour Bridge. Weiter ging es durch die sehr schicken Vororte der „Eastern Suburbs“, traumhafte Villen, je näher am Wasser umso $$$!!! Am berühmten Surfstrand „Bondi Beach“ legten wir einen längeren Stopp ein: Relaxen in der Strandbar, einfach wundervoll. Und die Hafenrundfahrt mit Mittagessen (eine sogenannte Lunchcruise) war bei dem gegebenen Traumwetter auch ein absoluter Genuss! Den Nachmittag verbrachten dann die Reiseteilnehmer nach eigenem Gusto – ich ließ mich durch die Shoppingcenter der City treiben… gekauft habe ich nicht viel, Australien ist teuer! Anschließend war ich dann noch im Aquarium am Darling Harbour… ich war begeistert, da es mein erster Besuch einer solchen „Wasserwelt“ war… habe mir aber später sagen lassen, dass das Aquarium von Sydney im internationalen Vergleich kein Highlight ist.

Der dritte Tag hielt die „Blue Mountains“, also die blauen Berge, für uns bereit. Wieder mit Anne ging die Fahrt also ca. 80 km in den Westen auf die bis zu 1200m hohe Gebirgskette. Bevor wir Sydney richtig verlassen hatten, haben wir noch einen kurzen Abstecher zum Olympiagelände aus dem Jahr 2000 gemacht – sehr interessant!!! Nächster Stop: der „Featherdale Wildlife Park“, eine Art Streichelzoo mit den australischen Tieren. Ein sehr nett gemachter kleiner Tiergarte, man trifft wirklich alle Australischen Tier dort: Kangaroos, Koalas, Wombats, Tasmanische Teufel, Emus, Krokodile, …! In den Blue Mountains war dann unser Ziel der Hauptort „Katoomba“: dort haben wir zu Mittag gegessen und die Hauptattraktion der Blue Mountains, die Felsformation „Three Sisters“ liegt auch dort. Nach einem Aufenthalt und allerlei Kraxelei (man kann, entsprechende Kondition vorausgesetzt, auf einem steilen Pfad und über eine kleine Brücke eine der Felsnadeln „besteigen“) ging es weiter zu einem weiteren Aussichtspunkt an den Wentworth-Wasserfällen. Wegen der relativen Trockenheit waren es aber eher die „Wentworth-Wassertropfen“ – trotzdem eine weitere fantastische Aussicht. Wegen des warmen Wetters haben wir übrigens den blauen Dunst (er steigt aus den Eukalyptus-Wäldern auf) in voller Pracht genießen können – Glückskinder!!!

Am vierten Tag hieß es dann leider schon wieder „Abschied nehmen“ von Sydney. Noch ein Wort des Dankes: unsere örtliche Reiseleitung Anne Held hat mit ihrer ruhigen, entspannten Art, ihrem „An-Alles-schon-gedacht-haben-bevor-Fragen-aufkommen“ und den allzeit sehr fachkundigen Erläuterungen viel dazu beigetragen, dass der Sydney-Besuch für mich und alle Teilnehmer sehr schön war… Danke, Anne!!!

Um 15.15 Uhr startete also unser Flieger, zunächst wieder nach Singapur. Nach 3 h Aufenthalt dort ging es weiter, Ziel Frankfurt. Dort landete der Singapore-Airlines-A380 dann auch sicher am 22.05. um 06.30 Uhr morgens. Alle fanden ihre Koffer auf dem Band, und nachdem ich dann noch beim Ausdrucken der Rail & Fly Rückfahrkarten mit Rat und Tat zur Seite gestanden hatte, ging es auch für mich wieder zurück an die Mosel!

Testlink: www.scharff-reisen.de


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