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Südafrika - November 2017

von Dominik Schröger
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Traumwelten eines Kontinents

Besuchen Sie mit uns Südafrika. Eines der vielseitigsten Länder dieser Erde. Die exotische Mischung aus atemberaubender Landschaft, unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen, Geschichte und Kultur machen eine Reise durch Südafrika zu einem einmaligen und unvergesslichen Erlebnis.

Bestaunen Sie die "Big Five" im berühmten Krüger Nationalpark und reisen Sie anschießend entlang der wunderschönen Gartenroute bis in die Mutterstadt Südafrikas, nach Kapstadt.


Kapstadt

Preisübersicht

Flugpauschalreise Preis pro Person in EUR

Zimmerbelegung mit:

  • 2 Pers. 2449
  • 1 Pers. 2684

Reisetermin: 22.11.bis 04.12.2017

Mehr Erlebnis

Teilnehmerzahl je Tagesausflug mindestens 15 Personen

* Tagesausflug Weinanbaugebiete (10.Tag) Euro 65,- brutto

* Tagesausflug Kaphalbinsel (11. Tag) Euro 75,- brutto




1. Tag: Anreise nach Johannesburg

Bahnanreise nach Frankfurt.

Nachtflug mit South African Airways von Frankfurt nach Johannesburg.

2. Tag: Pretoria: erste Impressionen

Am frühen Morgen erreichen Sie Johannesburg. Anschließend begeben Sie sich auf den Weg nach Pretoria, die Verwaltungshauptstadt Südafrikas. Hier unternehmen Sie eine orientierrende Stadtrundfahrt. Die Stadt wird auch "Jacaranda-City" genannt. Die ca. 70.000 Jacaranda Bäume tragen im Monat Oktober in der Regel Ihre violette Blütenpracht. Nach der Stadtrundfahrt werden Sie zum Hotel gebracht. Der restliche Tag steht Ihnen zur Akklimatisierung zur freien Verfügung. (A)

3. Tag: Johannesburg - White River

Sie verlassen die Hochebene um Johannesburg und Pretoria nach einem stärkenden Frühstück in östlicher Richtung und gelangen durch die Provinz Mpumalanga bis in die Drakensberge. Auf der Panoramaroute des Blyde River Canyons, der neben dem Grand Canyon in den USA. und dem Fish River Canyon in Namibia als die drittgrößte Canyonlandschaft der Welt gilt, entdecken Sie grandiose Panoramen.

Sie sehen die Bourke´s Luck Potholes, schauen durch God´s Window (wetterabhängig!) und besichtigen die berühmten drei Rondavels. Viele faszinierende Ein- und atemberaubende Ausblicke erwarten Sie. (F, A)

4. Tag: White River: Ausflug in den Krüger-N.P.

Früh am Morgen heißt es heute: Auf in die Wildnis, auf in den afrikanischen Busch. Sie gelangen auf direktem Weg in den Krüger Nationalpark und verbringen den Tag mit Wildbeobachtungsfahrten im Reisebus. Hier erwartet Sie eine Steppenlandschaft wie aus dem Bilderbuch.

Gras- und Buschland, Flußläufe und Galeriewälder bilden den grandiosen Lebensraum für einen außergewöhnlich reichen Tierbestand. Halten Sie Video und Kameras bereit und lassen Sie sich von Zufallsbeobachtungen überraschen. Mit etwas Glück treffen Sie auf die Mitglieder der "Big Five". Löwe, Elefant, Leopard, Büffel oder Nashorn könnten Ihren Weg kreuzen. Später verlassen Sie den Park und fahren zurück zur Unterkunft. (F, A)

5. Tag: White River - Port Elizabeth

Nach dem Frühstück erfolgt die Rückfahrt nach Johannesburg zum Flughafen. Sie fliegen nach Port Elizabeth. (F, A)

6. Tag: Port Elizabeth - Knysna

Sie verlassen Port Elizabeth und erreichen wenig später den bekannten Tsitsikamma-Nationalpark. Hier unternehmen Sie einen Spaziergang zum "Big Tree". Ihre Reise führt Sie weiter entlang der Gartenroute bis nach Knysna. Die 18 Quadratkilometer große Lagune der Stadt am Meer gilt als ein Juwel der Gartenroute. (F, A)

7. Tag: Knysna: Ausflug nach Oudtshoorn

Mit dem Reisebus fahren Sie via George über den landschaftlich spektakulären Outeniqua Pass in die Kleine Karoo nach Oudtshoorn, dem Zentrum der Straußenzucht in Südafrika. Zunächst besuchen Sie die berühmten Cango Caves. Diese Tropfsteinhölen wurden vor vielen vielen Jahren von den Buschmännern entdeckt und sind eines der großen Naturwunder Südafrikas.

Nach dem Besuch geht es zu einer der vielen Straußenfarmen der Region. Während einer Tour über die Farm erfahren Sie Interessantes über die Zucht der Riesenvögel. Später am Tag geht es zurück nach Knysna. (F, A)

8. Tag: Knysna - Kapstadt

Heute machen Sie sich auf den Weg in die pulsierende Metropole Kapstadt. (F, A)

9. Tag: Kapstadt: Mutterstadt Südafrikas

Am Vormittag unternehmen Sie eine halbtägige Stadtrundfahrt durch Kapstadt, der "Mutterstadt" Südafrikas: Sie spazieren durch den Company´s Garden, den ehemaligen Gemüsegarten Kapstadts, und besuchen das farbenfrohe Malaienviertel Bo-Kaap am Fuße des Signal Hills.

Dies ist das älteste Stadtviertel von Kapstadt und entstand 1780. Auch während der Apartheit konnte sich das Viertel mit seinen bunten Häusern behaupten und wurde vor dem Abriss verschont. Ihre Stadtrundfahrt endet an der berühmten Victoria & Alfred Waterfront.

Der restliche Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Bei schönem Wetter haben Sie die Möglichkeit optional eine Auffahrt auf dem berühmten Tafelberg zu unternehmen. (F, A)

10. Tag: Kapstadt: ein Tag für Sie

Der heutige Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Sie haben die Möglichkeit, an einem optionalen Ausflug in die Weinanbaugebiete rund um das Kap teilzunehmen. Schon Jan van Riebeeck erkannte 1652, dass sich der fruchtbare Boden des Kaplandes wunderbar für den Rebkulturenanbau eignet. Bei diesem Ausflug geht es zunächst Richtung Paarl. Die Stadt wurde 1717 von Europäern gegründet. Sie besichtigen das berühmte "Taalmonument", welches die Entwicklung der Sprache Afrikaans darstellt. Anschließend geht es in die "französische Ecke" nach Franschhoek. Hier haben sich damals die Hugenotten angesiedelt. Noch heute wirkt der Ort wie ein Städtchen aus der Provence. Außerdem steht heute der Besuch eines der schönen Weingüter der Region auf dem Programm. Natürlich darf auch eine Kellertour mit Weinprobe hier nicht fehlen.

Zum Abschluss des Tages besuchen Sie dann noch das Städtchen Stellenbosch. Die heutige Universitätsstadt ist eine der ältesten Städte Südafrikas und ist berühmt für seine vielen kapholländischen Häuser, die zum Großteil unter Denkmalschutz stehen. Später am Tag Rückkehr nach Kapstadt. (F, A)

11. Tag: Kapstadt: ein Tag für Sie

Sie haben die Wahl: genießen Sie den Tag für sich oder nehmen Sie an unserem optionalen Ausflug zur Kaphalbinsel teil. Bei diesem Ausflug geht die Fahrt entlang der Küstenstraße des Atlantiks zum Naturreservat am berühmten Kap der Guten Hoffnung. Das Naturreservat nimmt mit seinen fast 8.000 Hektar den gesamten südlichen Teil der Kaphalbinsel ein und wurde 1923 zum Schutz der einzelartigen Fynbos Vegetation des Kaps gegründet. Zu Fuß oder per Funicularbahn geht es zum Aussichtspunkt auf die Kapspitze.

Von dort genießen Sie das atemberaubende Panorama der wilden Küstenlinie und werfen einen Blick auf das immer noch bei allen Seefahrern berüchtigte "Kap der Stürme".

Im Anschluss fahren Sie weiter bis nach Boulder´s Beach, wo Sie nicht nur den wunderschönen Strand genießen können, sondern auch die weltberühmte Pinguinkolonie besuchen. Lassen Sie sich von den possierlichen kleinen Vögeln bezaubern, wenn sie in watschelndem Gang den Strand entlang stolzieren. Den Abschluss des Tages bildet der Besuch des botanischen Gartens Kirstenbosch und tauchen ein in die vielfältige Flora eines von der Natur wahrhaft außergewöhnlich reich beschenkten Landes. (F, A)

12. Tag: Abschied von Südafrika

Bis zum Flughafentransfer steht Ihnen der Tag zur freien Verfügung. Später erfolgt die Fahrt zum Flughafen Kapstadt. (F)

13. Tag: Willkommen zu Hause

Morgens Ankunft in Deutschland.

Individuelle Rückreise mit der Bahn.


Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Reiseveranstalter Gebeco GmbH & Co. KG

Holzkoppelweg 19, 24118 Kiel

Hinweis:
Es gelten die Reisebedingungen und Hinweise der Gebeco GmbH & Co. KG, Kiel

ABKÜRZUNGEN
F = Frühstück, A = Abendessen

MINDESTTEILNEHMERZAHL
Grundprogramm 16 Personen.


Südafrika

Länderinfos: Südafrika

Anbei erhalten Sie noch einige nützliche Informationen.


1. Übersicht / Länderinformation

Einreise für Deutsche

Als Touristen visumfrei für 90 Tage. Notwendig sind: Mindestens noch 30 Tage über das Ausreisedatum gültiger Reisepass oder maschinenlesbarer Kinderreisepass, Rück- oder Weiterreisetickets, ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt. Alle Pässe sollten mindestens noch zwei freie Seiten für Ein- und Ausreisestempel haben.

Bei der Einreise Minderjähriger nach Südafrika sind besondere Bestimmungen zu beachten. Nähere Informationen sind bei der zuständigen südafrikanischen Vertretung erhältlich.

Einreise für Schweizer

Als Touristen visumfrei für 90 Tage. Notwendig sind: Mindestens 30 Tage über das Ausreisedatum gültiger Reisepass (mindestens zwei freie Seiten für Ein- und Ausreisestempel), Rück- oder Weiterreisetickets, ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt. Alle Pässe sollten mindestens noch zwei freie Seiten für Ein- und Ausreisestempel haben.

Einreise für Österreicher

Als Touristen visumfrei für 90 Tage. Notwendig sind: Mindestens noch 30 Tage über das Ausreisedatum gültiger Reisepass (mindestens zwei freie Seiten für Ein- und Ausreisestempel), Rück- oder Weiterreisetickets, ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt. Alle Pässe sollten mindestens noch zwei freie Seiten für Ein- und Ausreisestempel haben.

Bei der Einreise Minderjähriger nach Südafrika sind besondere Bestimmungen zu beachten. Nähere Informationen sind bei der zuständigen südafrikanischen Vertretung erhältlich.

Bei der Einreise Minderjähriger nach Südafrika sind besondere Bestimmungen zu beachten. Nähere Informationen sind bei der zuständigen südafrikanischen Vertretung erhältlich.

Landesdaten

Lage

Die Republik Südafrika liegt an der Südspitze des afrikanischen Kontinents zwischen dem 22. und 35. südlichen Breitengrad. Sie besteht aus den Provinzen Northern Cape, Western Cape, Eastern Cape, KwaZulu/Natal, Free State, Mpumalanga, Limpopo (Northern Province), Gauteng, North West.

Fläche: 1.219.090 km².

Verwaltungsstruktur: 9 Provinzen (Eastern Cape, Free State, Gauteng, KwaZulu-Natal, Limpopo, Mpumalanga, North-West, Northern Cape, Western Cape).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 51,77 Millionen

Städte:

Tshwane (Pretoria) (Hauptstadt - Regierungssitz, 1.362 m hoch) ca. 2,9 Millionen

Johannesburg (1.735 m hoch) ca. 4,4 Millionen

Kapstadt ca. 3,7 Millionen

eThekwini (Durban) ca. 3,4 Millionen

Ekurhuleni-Germiston (East Rand) ca. 3,2 Millionen

Nelson Mandela Bay (Port Elizabeth) ca. 1,2 Millionen

Buffalo City (East London) ca. 755.200

Mangaung (Bloemfontein) (1.390 m hoch) ca. 747.400

Emfuleni (Vanderbijlpark) ca. 721.700

Polokwane (Pietersburg) ca. 629.000

Msunduzi (Pietermaritzburg) (684 m hoch) ca. 618.500

Thulamela-Thohoyandou ca. 618.500

Mbombela (Nelspruit) ca. 588.800

Rustenburg ca. 549.600

Bushbuckridge ca. 541.200

Sprache

Amtssprachen sind Englisch, Afrikaans, Zulu, Xhosa, Tswana, Nordsotho, Südsotho, Tsonga, Swazi, Ndebele, Venda.

Französisch, Italienisch und Deutsch wird von den Angestellten vieler größerer Hotels und Geschäfte gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Stunde

Während der europäischen Sommerzeit besteht kein Zeitunterschied.

Telefon/Post

Post

Luftpostsendungen nach Europa sind bis zu 7 Tage unterwegs. Die Postämter im ganzen Land nehmen postlagernde Sendungen entgegen.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Südafrika ist 0027, von Südafrika nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Die öffentlichen Telefonzellen haben für alle Gespräche Selbstwähleinrichtungen. Die Münz-Telefonzellen sind blau, Telefonzellen, die mit Telefonkarten funktionieren, grün. Telefonkarten (phonecards) mit Guthaben zwischen 10 und 200 R sind erhältlich in Postämtern oder Einkaufszentren, man kann mit ihnen in der Regel sowohl innerhalb Südafrikas als auch ins Ausland telefonieren. Nur von einigen wenigen Karten-Telefonzellen aus ist das Telefonieren ins Ausland nicht möglich. In öffentlichen Telefonzellen gibt es meist einen Hinweis, wo die nächste Verkaufsstelle liegt. Möglich ist außerdem die Vermittlung in einem Postamt und das Telefonieren in einem Telefonladen. Vom Hotel aus zu telefonieren ist sehr teuer.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 10111, Unfallrettung 10177, Feuerwehr 10111.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Südafrika von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. An den Flughäfen in Johannesburg und Kapstadt können auch südafrikanische Mobiltelefone gemietet werden.

Internet

Länderkürzel: .za

Feiertage

Feiertage 2016:

1. Januar (Neujahr)

21. März (Tag der Menschenrechte)

25. März (Karfreitag)

28. März (Ostermontag)

27. April (Freiheitstag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

16. Juni (Tag der Jugend)

9. August (Frauentag)

24. September (Tag des nationalen Kulturerbes)

16. Dezember (Tag der Versöhnung)

25. Dezember (Weihnachten)

26. Dezember (Tag des guten Willens)

Fällt ein gesetzlicher Feiertag auf einen Sonntag, ist der folgende Montag Feiertag.

Die Hauptferienzeiten sind Anfang/Mitte Dezember bis Anfang/Mitte Januar (während dieser Zeit viele Betriebsschließungen) und Mitte Juli bis Mitte August.

Öffnungszeiten

Banken: in den Städten Mo bis Fr 8.30/9-15/15.30 Uhr, Sa 8-11/12 Uhr, in der Provinz kürzere Öffnungszeiten;

Postämter: Mo bis Fr 8-16.30 Uhr (kleinere Postämter geschlossen von 13-14 Uhr), Sa 8-12 Uhr; manche Schalter schließen Mo bis Fr bereits um 15.30 Uhr und Sa bereits um 11 Uhr.

Geschäfte: Mo bis Fr 8/9-17/18 Uhr, Sa 9-14/16 Uhr, einige auch am Sonntagvormittag; Supermärkte Mo bis Fr 9-19 Uhr, Sa 817/18 Uhr, So 9-14/17 Uhr.

Büros: Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr.

Kleidung

SOMMERHALBJAHR (europäischer Winter): Leichte Kleidung. Für die höheren Gebiete sowie in Herbst und Frühjahr sollte Übergangskleidung mit Pullover mitgenommen werden. Die Mitnahme eines Regenschutzes ist notwendig, da häufig zwar kurze, aber heftige Regenschauer auftreten können.

WINTERHALBJAHR (europäischer Sommer): Das Wetter ist zu dieser Zeit vorwiegend sonnig. Daher ist auch leichtere Kleidung angebracht; vor allem in der Provinz KwaZulu/Natal. Wärmere Kleidung braucht man nur am Kap und in höhergelegenen Gebieten sowie für die doch im Allgemeinen recht kühlen Abende. Regenschutz sollte man auf jeden Fall dabeihaben.

Festes Schuhwerk ist grundsätzlich notwendig. In den besseren Hotels und Restaurants ist formelle Kleidung mittags teilweise, abends aber unbedingt erforderlich. Eine gute Sonnenbrille ist unerlässlich.

2. Land & Leute

Geschichte/Politik

Die eigentlichen Ureinwohner Südafrikas sind die Khoikhoi (auch Hottentotten) und die San (Buschmänner), die häufig unter dem Begriff Khoisan zusammengefasst werden. Bantu-sprachige Völker drangen seit dem zwölften Jahrhundert südwärts und Mitte des 17. Jahrhunderts stießen die von Süden her kommenden holländischen Siedler im Gebiet der Transkei mit ihnen zusammen. Zusammen mit den später auftauchenden britischen Siedlern gab es in Südafrika genügend Konfliktstoff, um bis in die heutige Zeit die Rassenfrage zu einem Problem des Landes zu machen. Anfang des 20. Jahrhunderts mit Gründung der Südafrikanischen Union 1910 schrieben die Südafrikaner die Grundregeln der Apartheid fest (Wahlberechtigung nur für Weiße, Schwarze sollten in den Reservaten “homelands” wohnen). Eine Vermischung der Rassen war bei Strafe verboten. Durch diese Praktiken wurde Südafrika jedoch zunehmend in der Weltöffentlichkeit diskriminiert und begann Ende der 80er Jahre damit, die Schwarzen in die Politik des Landes mit einzubeziehen. Erst 1994 fanden die ersten allgemeinen Wahlen statt. Heute sind die Homelands aufgelöst und es sind neun neue Provinzen gebildet worden. Der herausragende Staatsmann Nelson Mandela hat große Veränderungen in seinem Land bewirkt.

Wirtschaft

Südafrika hat von allen afrikanischen Ländern den höchsten Industrialisierungsgrad. Industrie und Bergbau sind die bedeutendsten Zweige. Südafrikas Tourismusindustrie trägt mit rund 5 Prozent zum Bruttosozialprodukt bei. Ziel dieser Wachstumsindustrie ist ein Beitrag von 10 Prozent. Mit den jährlichen Steigerungsraten von bis zu 20 Prozent wird dies wohl bald gelingen.

Religion

78 Prozent der Bevölkerung gehören dem Christentum an. Davon sind die am stärksten vertretenen Strömungen unabhängige afrikanische Kirchen (etwa sieben Millionen), die Niederländisch-Reformierte Kirche mit rund 4 Millionen Anhängern und die Katholische Kirche mit knapp 3 Millionen Gläubigen. Weitere in Südafrika vertretene Religionen sind der Hinduismus, der Islam , das Judentum und mehrere Naturreligionen.

Vegetation

Die Symbolblume Südafikas ist die Protea, die sich nur in diesem Land in zahlreichen Arten findet. Die Proteen blühen in den kühleren Monaten. Südafrika ist reich an Pflanzenarten und für Botaniker ist eine Reise ein außergewöhnliches Vergnügen. Der Baobab, der Affenbrotbaum, ist mit seiner Silhouette charakteristisch für die Savannenlandschaft. Von den Akazienarten ist der Süßdorn in Südafrika stark verbreitet. Die dunkelbraune Rinde gibt beim Gerben dem Leder eine rötliche Farbe.

Tierwelt

Der Krüger-Nationalpark sowie die angrenzenden privaten Wildparks bieten das ganze Spektrum der afrikanischen Tierwelt. In Südafrika gibt es eine Überpopulation an Elefanten - der Staat plädiert für eine Freigabe des Elfenbeinhandels. Auch Breitmaulnashorn und Leoparden haben gesicherte Bestände. Alle typischen Safari-Tiere können in Südafrika beobachtet werden: Löwen, Geparden, Hyänen, Gnus und Büffel, Antilopen wie Impalas, Springböcke, Kudu, Wasserböcke, Oryx, und die kleinen Duiker, aber auch Flusspferde, Krokodile, Paviane, Warzenschweine und über 300 Vogelarten.

Kulinarisches

In die südafrikanische Küche hat jede Volksgruppe des Landes ihre Eigenheiten eingebracht. Indische Curries (Reis, Fladenbrot, Fleisch mit scharfen Beilagen) sind besonders in der Provinz Natal alltäglich. Es gibt in Südafrika viele Eintöpfe aus Fleisch und Gemüse, die im typischen “Potje”, einem dreibeinigen gusseisernen Topf, zubereitet werden. Mariniertes Fleisch mit Folienkartoffeln, gut gewürzte Würste mit Maismehlbrei und Tomatensauce und natürlich Biltong (Trockenfleisch) sind weitere südafrikanische Spezialitäten.

Die südafrikanischen Weine sind sehr gut und vermehrt auch in Europa zu erhalten.

3. Wetter & Klima

Klimainformationen

Südafrika liegt südlich des Äquators und hat daher zur nördlichen Halbkugel entgegengesetzte Jahreszeiten.

Es herrscht subtropisches, für Europäer allgemein gut verträgliches Klima vor. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer zählt zu der höchsten der Erde. Die Regenfälle sind über das Jahr verteilt, es gibt keine ausgesprochenen Regenperioden. An der Ostküste sind Niederschläge jedoch häufig.

Von Bedeutung für das Klima Südafrikas ist auch, dass 40 Prozent des Landes über 1.200 m hoch liegen. Nur die Küstenebene kann als Tiefland bezeichnet werden.

DURCHSCHNITTLICHE TEMPERATUREN im Sommer (im Winter):

Durban 24 (16,5)°C, am Meer,

Johannesburg 21 (10)°C, 1.735 m hoch,

Kapstadt 21,5 (13)°C, am Meer,

Bloemfontein 22,5 (10,5)°C, 1.390 m hoch,

Port Elizabeth 21 (13,5)°C, am Meer,

Pretoria 22,5 (11,5)°C, 1.362 m hoch.

Die Sommer in den Kapprovinzen sind sonnig und trocken, die meisten Niederschläge fallen im Winter.

Für das übrige Südafrika gilt, dass die Sommer warm, jedoch nicht zu heiß sind, und dass die meisten Niederschläge in dieser Zeit fallen (meist in Form von Schauern am Spätnachmittag). Die Winter sind trocken, mit sonnigen und warmen Tagen und teilweise sehr kühlen Nächten im Binnenland.

Beste Reisezeit

Südafrika bietet das ganze Jahr über gute klimatische Bedingungen. Für die Kap-Provinzen sind September bis Mai zum Reisen besonders geeignet. Für die subtropische Küste KwaZulu/Natals sind jedoch die Wintermonate Juni bis August die Hochsaison.

4. Geld

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Rand ( R)

1 Rand = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 16,20 R

1 US-$ = ca. 15,23 R

Hinweise

Bei Rundreisen dürfen ausländische Reisende Banknoten der Währungen von Lesotho, Namibia, Swasiland und Südafrika bis zu einem Gegenwert von 25.000 Rand einführen.

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um reine Sortenkurse für den Bargeldtausch am Bankschalter, d.h. sie nennen den aktuellen Wert, den der Reisende beim Umtausch am Bankschalter (Schalterkurse in Deutschland) erhält. Hinzu kommen dann noch die von der jeweiligen Bank abhängigen Umtauschgebühren. Die Kurse sind nicht geeignet zur Umrechnung von Rechnungen etc., da hierfür meist “Devisenkurse” zugrunde gelegt werden.

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: bis zu 25.000 Rand. Bei höher liegenden Beträgen muss eine Genehmigung der South African Reserve Bank vorliegen.

Deklaration: Ja - Die Ausfuhr von Rand und Fremdwährungen ist deklarierungspflichtig.

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge.

Ausfuhr Landeswährung: in Höhe der Einfuhr, maximal jedoch bis 25.000 Rand. Es ist möglich, dass bei Ausreise Umtauschbelege vorgewiesen werden müssen.

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: Bargeld (Euro oder US-$) kann in den Großstädten gewechselt werden, sollte aber wegen der hohen Kriminalität nur in begrenztem Maße mitgeführt werden. Geld gewechselt werden sollte nur in Banken oder offiziellen Geldwechselstuben, sonst besteht die Gefahr, dass man falsche 200 Rand-Banknoten erhält.. Beim Geldtausch muss zwingend der Reisepass vorgelegt werden.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden weitgehend akzeptiert. In kleinen Orten und in ländlichen Gebieten sowie in kleineren Geschäften und an Tankstellen ist nur Barzahlung möglich.

Euroschecks: Nein

Geldautomat: Ja - mit Kreditkarte oder Girocard (mit Maestro-Logo), an internationalen Geldautomaten, die in den größeren Städten ausreichend vorhanden sind sowie am Flughafen.

ACHTUNG: An Geldautomaten wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Neben einfachem Raub und Trickdiebstahl nehmen Manipulationen der Geldautomaten und Missbrauch der Kartendaten zu. Es sollten nur Geldautomaten benutzt werden, die sich in Shopping Malls, Supermärkten und Banken befinden, nicht solche, die außen an Gebäuden angebracht sind. Sollte man beim Geldabheben angesprochen werden, ist ein gesundes Misstrauen angezeigt.

Reiseschecks: Ja - Reiseschecks in Euro oder US-$ werden von Banken zum Einlösen angenommen.

Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Rücktausch: Der ursprüngliche Umtauschbeleg der Bank ist vorzulegen.


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