Djerba - ein Traum aus 1001 Nacht.

Lange, saubere weiße Strände, schöne Hotels, umgeben von Palmengärten, bis zu 28 Grad warmes Wasser, keine Hektik.

Die tunesische Insel verbindet orientalischen Zauber mit mediterraner Lebensfreude. Das ganze Jahr über lockt Djerba mit angenehm-warmen Temperaturen sonnenhungrige Urlauber und lässt sie in die exotische Welt Afrikas eintauchen.

Verträumte Dörfer und üppig-grüne Oasen schmiegen sich in Flusstäler oder an karge Berghänge. Silbrig-schimmernde Olivenbäume, Dattelpalmen, Hecken und Kakteen bilden grüne Farbtupfer in der ockerfarbenen Landschaft aus Gestein und Erde. Weiß verputzte Moscheen und die kleinen rechteckigen für Tunesien typische Häuschen leuchten hell im Sonnenlicht und bilden einen hübschen Kontrast zum strahlenden Blau des Himmels und des Mittelmeeres. Auf den Wellen schaukeln farbenfrohe Boote, Fischer entladen am Ufer ihren Fang, knüpfen ihre Netze, und die salzige Luft mischt sich mit dem lieblichen Duft von blühendem Oleander, Jasmin und Aprikosenbäumen.

Djerba ist ein Ferienparadies.

Im Hauptort Houmt Souk laden bunte Märkte und Basare zu einem Bummel ein, stolz erheben sich die goldgelben Mauern der Piratenfestung Bordj-el-Kebir über den Dächern der Stadt. Während das Hinterland nahezu menschenleer erscheint, säumen die teils wilden und ursprünglichen Küsten mit ihren kilometerlangen goldenen Sandstränden belebte Urlaubersiedlungen mit Hotels, Restaurants und Unterhaltungsmöglichkeiten.

Touristisches Hoheitsgebiet der Insel sind die beiden ineinander übergehenden Hotelzonen an den Stränden Sidi Mahrès und Séguia. Sie liegen im Osten der Insel und sind eine Welt für sich. Sehenswürdigkeiten gibt es hier nicht, dafür Hotels und Clubanlagen dicht an dicht mit allen Angeboten, die sich Strandurlauber wünschen.

Die Plage de la Séguia ist der kleinere und beschaulichere Strandabschnitt. Er erstreckt sich 4 km hinter dem militärisch genutzten, nicht öffentlich zugänglichen Leuchtturm Ras Tourgueness (Rass Taguermès) nach Süden und ist am Ende bei Bordj Kastil oft menschenleer. Einige Abschnitte der teilweise felsigen Küste sind von schattenspendenden Palmen bewachsen.

Die Plage de Sidi Mahrès ist wesentlich größer und zieht sich ungefähr 17 km lang hinter dem Leuchtturm nordwestlich bis etwa 10 km vor Houmt Souk. In dieser sogenannten Zone Touristique finden die Urlauber sämtliche Einrichtungen, die für einen gelungenen Strandurlaub mit den neuesten Standards nötig sind. Manche Hotelanlagen auf Djerba sind marmorbestückte Paläste, bei deren Entwurf die Architekten ihre Orientphantasien ausgelebt haben - Paläste der Moderne mit großen Hallen, die einen Besuch allemal lohnen. Die meisten Hotels liegen am Meer.

Freizeit & Aktivitäten

Sonnenbaden an den Küsten, Entspannen bei Thalassotherapien und im Hammam, Bummeln über Basare, Ausflüge zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten der Insel: Djerba bietet ein prall gefülltes Freizeitprogramm.

An den langgestreckten Stränden von Djerba breiten Sonnenanbeter ihr Handtuch im weichen Sand aus oder machen es sich auf einer Liege bequem. Das azurblaue Wasser des Golfs von Gabès lädt zum Schwimmen, Segeln, Wasserski fahren oder Tauchen ein. Schwindelfreie wagen sich hoch hinaus: Unter einem Fallschirm hängend, genießen sie aus luftiger Höhe einen herrlichen Blick auf das Farbenspiel von blauem Meer und goldgelbem Strand.

Die Städte im Hinterland werden auf geführten Touren oder auf eigene Faust erkundet: Im Hauptort Houmt Souk warten die Altstadt und das Soukviertel. Ein Bummel durch das Labyrinth aus Geschäften und Marktständen entführt Besucher in eine fremde Welt. Bunt bemalte Töpferwaren und gemusterte Teppiche leuchten in allen Farben um die Wette, daneben funkelt Silberschmuck im Sonnenlicht, und der Duft orientalischer Gewürze liegt in der Luft. Auch die einstmals römische Siedlung und ehemalige Inselhauptstadt Meninx lohnt einen Ausflug. Hier lassen Überreste von Gebäuden aus Marmor Urlauber in die Vergangenheit reisen. In der alten Töpferstadt Guellala wird das traditionsreiche Handwerk gelebt. Überall entlang der Hauptstraße verkaufen die Einwohner ihre kunstvollen Erzeugnisse.

Wer den Golfschläger schwingen möchte, kann dies auf dem Grün des Djerba Golfclubs tun. Die drei Kurse mit jeweils neun Löchern bieten Anfängern wie auch ambitionierten Spielern immer wieder neue Herausforderungen - und je nach Standort grandiose Ausblicke auf das Meer. Anschließend laden Badehäuser zu traditionellem Hammam oder entspannenden Thalasso-Anwendungen ein, eine Wohltat für Körper und Geist nach einem ereignisreichen Tag.

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Essen & Trinken

Wer die typisch tunesische Küche kennenlernen möchte, findet die traditionellen Köstlichkeiten nur selten auf den üppigen Hotelbuffets, sondern eher in kleinen Restaurants außerhalb der Ferienregionen in Altstadtstraßen oder Souks.

Hier mischt sich der Duft von Tomaten, Auberginen und Paprika mit dem Aroma von Knoblauch und Kreuzkümmel. Die Küche Djerbas vereint Einflüsse aus Nordafrika, dem Orient und dem Mittelmeerraum und kreiert schmackhafte, oftmals scharf gewürzte Gerichte.
Deftige Eintöpfe aus Kichererbsen sowie Fleisch in allen Variationen sind wichtige Bestandteile der tunesischen Küche: Meist kommen Hammel, Lamm, Huhn und Rind auf den Teller - gebraten, gekocht oder am Spieß gegrillt. Fisch wird oft mit frischen Kräutern und Knoblauch gewürzt gegrillt oder in einem Salzbett gegart. Zu den Nationalgerichten zählen zweifellos "Couscous" , gedämpfter Hartweizengrieß mit Gemüse, und "Tajine" , ein Auflauf ähnlich der spanischen Tortilla mit Ei, Gemüse, Käse oder Fleisch.

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