Die einzigartige Felsenstadt Petra

Reisedatum: 1. November 2015 - 14. November 2015

 

Zwischen dem Golf von Aqaba und dem Toten Meer im heutigen Jordanien liegt die Felsenstadt Petra, die Hauptstadt des antiken Nabatäer-Reiches. Der Ort war vom 5. Jh. v. Chr. bis zum 3. Jh. n. Chr. ein bedeutender Handelsplatz, was er seiner strategisch günstigen Position am Kreuzungspunkt von Karawanenrouten, u.a. der Weihrauchstraße, zu verdanken hatte. Erdebeben und ständige Angriffe der Araber zwangen die Bewohner im 7. Jh. zur Aufgabe der Stadt.

Heute gehören die Felsnekropole und die Ruinen von Petra zu den schönsten und beeindruckendsten Reisezielen des Nahen Ostens. Die Nabatäer entwickelten erstaunliche Fähigkeiten im Bereich der Wasserbewirtschaftung und schufen eine künstliche Oase, eine wesentliche Voraussetzung für Leben und Handel in einer ansonsten kargen Umgebung. Mehr als 800 Baudenkmäler und Opferplätze sind in und um Petra anzutreffen und zeugen von einer hochentwickelten, alten Zivilisation.
Sie alle stehen auf der Liste des Weltkulturerbes und vereinen nabatäische, griechische und hellenistische Elemente. Zu den Resten dieser Hochkultur, die sich versteckt zwischen schroffen Felswänden lange Zeit ungestört entwickeln konnte, gelangt der Besucher nach einem kurzen Marsch durch die anderthalb Kilometer lange "Schlucht des Siq" im Gebirge von Edom. Die imposantesten Bauten sind das Schatzhaus, das römische Theater und die Gräber der Königswand, bei deren Anblick Sie sich in eine mystische Welt zurückversetzt fühlen. Petra wurde zu einem der neuen Sieben Weltwunder gekürt und gehört seit 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Im Jahr 2010 wurden die Eintrittspreise drastisch erhöht, vor allem für Tagesausflügler, die mit Kreuzfahrtschiffen in Aqaba anlegen oder einen Abstecher von Israel aus machen und kaum Geld in Jordanien lassen. Da man sich für Petra ohnehin zwei Tage Zeit nehmen sollte, lohnt sich die Übernachtung in der Stadt und der Erwerb eines Zwei-Tage-Tickets. Somit haben Sie ausreichend Zeit das weitläufige Areal mit den Felsengräbern zu besuchen, sowie das Amphitheater des Pharao, welches Sie durch die Felsenschlucht "Siq" erreichen.

Zweifelsohne ist Petra die bekannteste Sehenswürdigkeit Jordaniens. Selbst der Schauspieler Harrison Ford musste sich hier einst als Filmheld Indianer Jones den unwirklichen Gefahren der Gebirgswüste stellen.

 

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Reisebericht geschrieben am
10. September 2021 von

Heike Hanisch

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