Am Fuße des Olymps

Reisedatum:10. Juni 2018 - 17. Juni 2018

Die Olympische Riviera

Bergpanorama trifft auf Strandurlaub
Besser kann man diese einzigartig kontrastreiche Landschaft kaum beschreiben. Entlang der Olympischen Riviera thront das Bergmassiv des Olymps und sorgt für Faszination. Je nachdem zu welcher Jahreszeit Sie reisen, zeigt sich der Olymp speziell im Frühjahr noch mit schneebedecktem Gipfel. Als Kontrast dazu laden entlang der gesamten Küstenlinie traumhafte Strände zum Sonnenbaden ein. Wellen, Sand und Sonne, genau die richtigen Voraussetzungen für einen gelungenen Badeurlaub also, finden sich an der olympischen Riviera im Überfluss.

Vor der grandiosen Kulisse des mächtigen Olymps in der zentralmakedonischen Region Pieria und ca. 1 Stunde von Thessaloníki entfernt, liegt die Olympische Riviera. Mehr als 70 km Sandstrand lassen jedes Urlauberherz höher schlagen und in den vielen kleinen Ferienorten entlang der Riviera findet man vielfältige Unterhaltungsmöglichkeiten.

Aber auch Kulturbegeisterte kommen hier voll auf ihre Kosten, da sich in der Region viele bedeutende archäologische und historische Stätten befinden wie z. B. das Königsgrab von Philipp dem Großen aus makedonischer Zeit. Zentrum der Region ist das geschäftige Kateríni, eine typisch griechische Kleinstadt mit guten Einkaufsmöglichkeiten, einem Wochenmarkt und einem schön angelegten Stadtpark.

Das seichte warme Wasser und die flach abfallenden Strände machen die Küste zum optimalen Ziel für Familien mit Kindern. Ebenso gut geeignet sind die Strände aber auch für ältere Wasserratten. Ob es nun sportliches Schwimmen oder eine rasante Bootspartie sein soll, schnorcheln oder doch lieber ein Tauchgang - die Palette der angebotenen Möglichkeiten ist breit. Auch für Surfer bieten die breiten Strände, über die ein beständiger Wind weht, die besten Voraussetzungen. Und wer sich mal so richtig in die Riemen legen möchte, kann sich bei den örtlichen Verleihern hölzerne Ruderboote ausleihen.

Abseits der Strände lässt sich Pierias Landschaft am besten auf Schusters Rappen entdecken. Um den Olymp und seine hoch aufragenden Nachbarn zu erklimmen sind allerdings schon alpine Fähigkeiten gefragt. Lohn der Kraxelei die Berghänge hinauf ist ein einmaliger Ausblick auf die darunter liegenden Orte, die Wälder und das Meer.

Auch Mountainbike-Fans finden in der hügeligen Landschaft Routen unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade. Flache Strecken sind rund um Katerini und die kleinen Nachbarorte eher Mangelware, so dass ungeübte Radler schon kräftig in die Pedale treten müssen. Doch eine stetige leichte Brise bringt auch an heißen Tagen die ersehnte Abkühlung.

Natürlich lassen sich die Entfernungen zwischen den sehenswerten Ausgrabungsstätten, den schönen Stränden und kleinen Ortschaften auch im Auto zurücklegen. Gleich welche Art der Fortbewegung Besucher der makedonischen Küste wählen, fest steht, dass es die Region verdient hat, genauer betrachtet zu werden.

Meine Ausflugstipps:

Olymp
Der Sitz der Götter und höchste Berg Griechenlands liegt nur ca. 20 km vom Meer entfernt und dominiert das Erscheinungsbild der Region. Zahlreiche gut ausgebaute Wanderwege ziehen Besucher aus aller Welt an und laden zu Erkundungen des gewaltigen Bergmassivs ein.

Altes Kloster Agios Dionysios
Dieses Kloster wurde 1542 vom Heiligen Dionysios selbst errichtet. Die alte Klosterruine liegt inmitten des Olymp-Nationalparks und ist ein Besuch wert. Im Sommer wird das Kloster von einem Einsiedler-Mönch bewohnt.
Unweit davon liegt die Pilgerkapelle in der Heiligen Höhle des Agios Dionysios in der Enipeas Schlucht.

Díon
Eine der im Altertum bedeutendsten Städte Makedoniens mit historischen Ausgrabungsstätten. Von hier aus brach Alexander der Große zur Welteroberung auf.

Bergdorf Panteleimon
Wunderschönes, restauriertes, traditionelles Bergdorf an den Hängen des südlichen Olymps (Kato Olympos) in 700 m Höhe. Der beeindruckende Ausblick auf den Thermaischen Golf und auf die Küste von Süd-Pieria bleibt unvergesslich.

Meteoraklöster
Der Name "Meteora" leitet sich von meteorizo ab, was "in die Höhe gehoben" bedeutet. Je nach Wetterlage sehen die Klöster von Meteora, die heute zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören, bei Dunst oder tief hängenden Wolken aus, als würden sie in der Luft schweben. Diese Klöster sind zweifelsohne eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Griechenland. Bei einer Fahrt durch die Region Thessalien und der Besichtigung der Klosteranlage Meteora erhält man einen schönen Eindruck von der faszinierenden Landschaft in den Bergen Griechenlands.

Thessaloniki
Die zweitgrößte Stadt Griechenlands ist ein Ort, an dem sich historische und moderne Einflüsse auf ganz besondere Art und Weise vermischen. Als eines der ältesten Stadtviertel gilt Ano Poli, das etwas außerhalb der beeindruckenden Stadtmauern liegt. Ein absolutes Muss sind auch die oberhalb der Stadt gelegene Zitadelle und der "Weiße Turm", der als Wahrzeichen der Stadt gilt.

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Reisebericht geschrieben am
8. November 2021 von

Mario Zieroth

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