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Märchenhaftes Indien mit Gebeco

Indien
von Axel Hirte
erstellt am
28.09.2013

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Märchenhaftes Indien mit Gebeco

Stationen der Rundreise:
  • Bharatpur
  • Bikaner
  • Jaipur
  • Wüste Thar
  • Mandawa
Namaste – Willkommen in Rajasthan
Selten war ich so gespannt auf eine Reise wie dieses Jahr. Viele Ziele habe ich den letzten Jahren besucht und die verschiedensten Kulturen kennengelernt. Doch eines war mir vorher schon bewusst, diesmal ist es etwas Besonderes, dazu genügte schon das Wort „INDIEN“ . Es gibt nur wenige Länder, über die es so viele Mythen, Phantasien, Vorurteile oder Begeisterungen gibt. Ich möchte an dieser Stelle vorausschicken, dass einige bestätigt wurden und andere nicht.
Die Anreise erfolgte mit Air India ab Frankfurt nach Delhi. Und hier gab es bereits die erste Überraschung: Wer irgendwelche älteren Maschinen erwartet, den darf ich beruhigen, geflogen wird ab Deutschland mit der neuesten Boeing 787. Die in den Vordersitzen eingebauten Monitore zeigen eine große Filmauswahl, wovon mindestens 15 – 20 in deutscher Sprache abgerufen werden können, die Fenster lassen sich per Knopfdruck verdunkeln und auch der sonstige Standard entspricht unseren Vorstellungen.
Das erste „Kontrastprogramm“ erwartete uns am Flughafen, wir landeten morgens gegen 9 Uhr und das Thermometer stieg schon locker über 30 Grad. Hierzu folgenden Hinweis: wir bereisten das Land Ende August/Anfang September zum Ende der Monsunzeit. Die optimale Reisezeit wäre Oktober/November. (Ein kleiner Tipp: am Ende des Berichts haben wir einen Hinweis für das nächste Jahr)
Delhi besteht aus zwei wichtigen Bereichen, New Delhi und Old Delhi, insgesamt leben hier ca. 11 Millionen Menschen, mit Umland ca. 16 Millionen, und das merkt man. Auf den Straßen ist das Gewusel groß und es gibt wahrscheinlich nur wenig Europäer, die es wagen würden, sich hier hinter ein Steuer zu setzen. Dazu herrscht aus alten Kolonialzeiten Linksverkehr. Äußerlich unterscheiden sich die Altstadt und die Neustadt, während es in New Delhi breit angelegte Straßen mit großen Plätzen, weitläufigen Gartenanlagen und verschiedene Botschaftsgebäude gibt, ist Old Delhi genau das Gegenteil. Enge, verwinkelte Gassen und Straßen mit tausenden von kleinen Geschäften, in denen wirklich alles angeboten wird, prägen hier das Stadtbild. Und obwohl Delhi mit Sicherheit zu internationalen Städten gehört, hatten wir das Gefühl, die einzigen Europäer zu sein. Dieses Gefühl blieb überall bis zum Ende der Reise.
Unser erster Besichtigungspunkt war die Freitagsmoschee in der Altstadt. Auf dem dazugehörigen Vorplatz liegen hunderte von Gebetsteppichen. Zwar gibt es in Indien nur ca. 15% Moslems (gegenüber ca. 80% Hindus), doch waren sie bis Mitte des neunzehnten Jahrhunderts die bestimmende Regierungsmacht im Norden Indiens. Natürlich darf man Delhi nicht verlassen, ohne das Raj Ghat zu sehen, die Mahatma-Gandhi-Gedenkstätte. Sie wirkt schlicht, ebenso wie Gandhi sich gab. Nach unserem ersten Mittagessen in Indien (Curryhuhn mit Reis und Gemüse) setzten wir unsere Fahrt Richtung Agra fort.
Am nächsten Tag erwartete uns ein Programmpunkt, den sich wohl jeder Indien-Besucher herbeisehnt – TAJ MAHAL -. Tja, was soll man dazu noch sagen. Von vielen wird es als das schönste Gebäude der Welt bezeichnet und man kann wirklich kaum seinen Blick davon abwenden. Shah Jahan hatte es im Jahr 1630 für seine gestorbene und über allesgeliebte Frau erbaut. Er hatte auch die Absicht, hinter dem Taj Mahal ein gleiches Gebäude aus schwarzem Marmor zu bauen, allerdings hatte sein Sohn etwas dagegen….
Unweit von hier befindet sich das nächste beeindruckende Bauwerk, das rote Fort von Agra, eine gewaltige Festungsanlage, von der man übrigens auch einen traumhaften Ausblick auf das Taj Mahal hat. Dieses rote Gestein begleitet uns auch weiterhin durch Indien, denn als nächstes steht Fatehpur Siri auf dem Programm. Was sich so Mogule und Fürsten so alles leisten konnten. So baute sich Akbar im sechzehnten Jahrhundert 40 Kilometer von Agra entfernt seine eigene Hauptstadt und ließ sie nach 14 Jahren wieder im Stich und so verkam diese eindrucksvolle Anlage zur Geisterstadt.
Unsere Unterkunft in Bharatpur war gemütlich und am Abend gab es eine farbenprächtige Vorstellung indischer Tänzerinnen und Tänzer bei Saft, Bier und Rum (der indische Rum schmeckt übrigens ausgezeichnet).

Am Vormittag des nächsten Tages setzten wir unsere Tour fort. Nach so vielen Palästen und Festungsanlagen besuchten wir nun die Landbevölkerung in einem kleinen Dorf. Bei einem Tee bei einer Familie ließen wir uns die Gebräuche der Einheimischen erklären. Ein praktischer Brauch, dass die Betten in den Sommermonaten einfach nach draußen gestellt werden. Auf etwas holpriger Straße ging es weiter Richtung Jaipur…. Und 200 Kilometer in Indien sind nicht 200 km in Deutschland. Für die 190 Kilometer nach Jaipur benötigten wir 5 Stunden - indische Busfahrer sind Helden…

Aber Jaipur belohnte uns mit seinem Anblick. Nicht umsonst wird die Stadt „Pink City“ genannt. Jedes Gebäude innerhalb der Stadtmauern muss einen bestimmten rosaroten Farbton aufweisen. Besonders beeindruckend: Der Palast der Winde mit seiner wunderschönen Fassade. Und wie lässt sich die Stadt besser erkunden als mit Rikschas, zwar manchmal mit der Methode: Augen zu und durch, aber mit keinen anderen Gefährt lässt sich dieses Gefühl erleben, hautnah dabei zu sein. Alle Gerüche, Düfte, Stimmen… und Hupen, einfach aufregend interessant.

Ein weiterer Höhepunkt ist das Fort Amber, welches majestätisch auf einem Hügel thront. Das Besondere ist der Weg hoch zum Fort, den man nicht zu Fuß oder mit dem Jeep durchführen sollte, sondern auf einem Elefanten! Wenn ich den Blick auf die Elefantenkolonne werfe, die sich langsam dem Tor nähert, fühle ich mich um hunderte von Jahren zurückversetzt. Das Fort selber ist sehr eindrucksvoll, denn fast hinter jeder Ecke wartet ein neues palastähnliches Gebäude, besonders schön das Jag Mandir mit tausenden von Spiegelteilchen.

…. Und nun geht´s in die Wüste. Unser nächster Standort ist Bikaner in der Wüste Thar, zum einen früher eine wichtige Karawanenstation, zum anderen eine der wichtigsten Kamelaufzuchtstationen des Landes. Hier näherten sich die Temperaturen leicht der 40-Grad-Marke, aber die Luft ist dafür sehr trocken. Wen es interessiert, der kann sich in der Nähe tausende von heiligen Ratten im Karni Mata Tempel anschauen. Ein Erlebnis der besonderen Art ist ein Spaziergang durch Bikaner, wo wir die absoluten Exoten waren und wir teilweise von den Indern fotografiert wurden. Auch wenn sie manchmal etwas mürrisch wirken, ein Blick in die Augen und sie fangen an zu lächeln.

Um sich den trockenen Staub vom Körper zu waschen, ging es nun zu unserer Unterkunft, dem echten Maharaja Palast Laxmi Niwas. Wohnen wie ein Maharaja. Mein Zimmer beherbergte schon viele englische Adelstitel, viele Fotos an den Wänden zeugen von der englischen Kolonialzeit. Zwar gibt es auch noch heute Maharajas, allerdings wurden zu Zeiten von Indira Gandhi ihre Machtbefugnisse komplett beschnitten, sodass sie heutzutage ihre Paläste meistens als Hotel unterhalten müssen.
Wie kann man wohl diesen Tag in der Wüste am besten abschließen: Richtig, mit einem Kamelritt zu einem Dinner in den Sanddünen unter der Decke des Sternenhimmels, einen Abend, den ich nicht vergessen werde.

Der Stadtpalast von Bikaner hält einige Überraschungen parat. Wir laufen einen schmalen Gang auf einer ca. 100 Meter langen Schräge hinauf, dann geht es um eine Kurve, ehe ein weiteres großes Eingangstor folgt. Dies hat folgenden Grund: Die Angreifer kamen früher zumeist mit Elefanten. Durch die Schräge konnten sie keinen großen Anlauf nehmen und die Tiere bekamen zudem Alkohol eingeflößt. Nun ja, und dann bekamen sie die Kurve nicht mehr…

Auf abenteuerlichen Straßen ging es nun weiter nach Mandawa, einem kleinen Ort in der Nähe von Delhi. Berühmt ist er für die reich verzierten Kaufmannshäuser, den Havelis, einige von ihnen sind zu schicken, kleinen Hotels umgebaut. Übrigens an den Ständen, auch in Mandawa, bekommen Sie Kautabak angeboten, probieren Sie ihn lieber nicht, zum einen schmeckt er greulich und zum anderen wird man leicht „high“ davon.

Unsere letzte Etappe ging für uns wieder Richtung Delhi. Ein kleines Highlight haben wir aber noch mitgenommen, den Besuch eines Bollywood Musicals und eines kann ich Ihnen sagen: Bunter geht es nicht mehr! Der Hightech-Saal mit verschiedenen Effekten, in dem das Musical aufgeführt wurde, zeigt nach den vielen historischen Sehenswürdigkeiten auch das moderne Indien.

Vielleicht ist Indien nichts für Jedermann, für mich war es eine der aufregendsten, spannendsten und interessantesten Reisen, die ich bisher mitgemacht habe.

Und falls Sie nun auch etwas die Neugier gepackt hat, würde es mich sehr freuen, wenn Sie mich im Oktober 2014 auf einer Tour nach Indien begleiten würden. (voraussichtlich zweite Oktoberhälfte/Herbstferien)
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Durchführung

Keine Bewertung
Gebco für die Reise in bester Organisation durch und ich würde immer wieder mit dem Veranstalter Reisen durchführen

Transportmittel

Keine Bewertung
Air India war pünktlich und die Ausstattung des Fluggerätes hat uns positiv überrascht. Die Busse vor Ort waren in einem guten Zustand, allerdings ließ sich die Klimaanlage schlecht regeln.

Übernachtung

Keine Bewertung
Die Unterkünfte in den verschiedenen Hotelkatgorien waren angemessen und hatten einige Highlights wie z.Bsp. den ehemaligen Maharaja-Palast. Das Personal war sehr bemüht

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