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Costiera Amalfitana

Italien
von Sven Ochmann
erstellt am
16.08.2012

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Costiera Amalfitana

Amalfi

Zwei Plätze und eine Hauptstraße, ein Auf und Ab von Treppen und Gassen, die die übereinandergestapelten weißen Häuser, sieben Kirchen, den prächtigen Dom und den Hafen miteinander verbinden, und durchs Häusergewirr bohrt sich die Rua Nova Mercatorum, ein mittelalterlicher Gassentunnel:
All das drängt sich zwischen dem Meer und dem Tal der Mühlen, der Schlucht Valle dei Mulini, die wie ein langer, schmaler Trichter in die Felsküste hinaufführt. Auf diesem engen Raum leben immerhin 6000 Menschen.
Im Mittelalter, als Amalfi zu den vier großen Seerepubliken (Pisa, Genua, Venedig) zählte, die mit ihren Handelsflotten den Warenverkehr zwischen Abendland und Morgenland beherrschten, sollen es über 50000 gewesen sein - bis die Stadt 1135 von ihrer Konkurrentin Pisa in die Knie gezwungen wurde, bis Erdrutsche und Sturmfluten große Teile ins Meer rissen. Die Gegend geriet ins Abseits, lebte von Fischfang, Handwerk, Goldschmiedekunst, vor allem aber von der kostbaren, bei den Arabern gelernten Papierherstellung: Bis zu 16 Papiermühlen standen an den reißenden Bergbächen des Tals.
Ein neues Leben begann mit dem Bau der Küstenstraße 1840. Es kamen die ersten Fremden, Künstler, Schriftsteller. Die beiden großen Klöster Amalfis, beide aus dem 13. Jh., wurden in prächtige Hotels umgewandelt: Luna und Cappuccini. Amalfi war nun ein Ort, an dem die Sensiblen und Wohlhabenden aus den Nordländern von Oktober bis März überwintern. Und heute? Allein von der Lage her droht Amalfi keine Zersiedelung, wohl aber kommen jede Menge Besucher. Dennoch, ihren optischen Reiz hat die Stadt bewahren können, und so bleibt sie Kulisse für schönes Wohnen (teuer), gutes Essen (teuer) und herrliche Naturschauspiele vom Morgendunst bis zum Abendrot.


Sorrento (Sorrent)

Sorrent (17000 Ew.), eine griechische Gründung und Geburtsort des gro-ßen Dichters Torquato Tasso, und die dazugehörige Halbinsel wurden dank ihrer phantastischen Lage auf einem mächtigen Tuffplateau hoch über dem Golf von Neapel im 18. Jh. von den Engländern „entdeckt“.
In der Folgezeit entstanden wunderschöne Prachthotels und Villen in herrlichen Parks. Davon gibt es immer noch einige, die den alten Zauber Sorrents erspüren lassen. Zugleich sind mit der Zeit viele weitere Hotels hinzugekommen, auf dem Plateau findet sich sogar Platz für Campingplätze, aber auch für Zersiedelung und Verkehrschaos.
Zu Sorrent gehört die Tradition der Intarsienkunst und des Tarantellatanzes. Und durch die Nähe zu Neapel kann man hier sogar von einer Ausgehszene mit Diskos und wine bars sprechen.

Positano

Stufenweise fällt die Kaskade würfelförmiger Häuser an zwei Hängen zum Meer hinab, Dächer mit platt gedrückten Kuppeln über weißen und rosafarbenen Fassaden, bogenüberspannte Loggien und Balkone, an denen sich Bougainvilleen und Wildröschen hochranken.
Gegenüber liegt die kleine Felsinselgruppe Li Galli, angeblich die versteinerten Sirenen des Odysseus. Positano (4000 Ew.) war einst ein Seefahrerort, bis in den Fünfzigerjahren des 20. Jhs. die verspielten Schönen des Dolce Vita Positano entdeckten. Ihnen folgten schillernde Hippies. Die Stadt boomte - und kreierte Mode: leichte, flatternde Stoffe in mediterranen Farben. Man nähte, färbte, verkaufte im Akkord, Positano wurde zum Modezentrum.
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Freizeitgestaltung

Duomo Sant'Andrea/Chiostro del Paradiso
Am Kopf einer breiten, steilen Treppe erhebt sich der Dom mit einem Säulenatrium in schwarzem und weißem Marmordekor und bunt schillernden Giebelmosaiken. Ein Erdrutsch hatte die Kirche 1861 zusammenbrechen lassen, originalgetreu baute man sie wieder auf. Einzig der Kirchturm mit seinen majolikageschmückten Minarettkuppelchen war stehen geblieben. Schon vor dem Zusammenbruch war der Dom nicht aus einem Guss. So verbergen sich hinter dem breiten Säulenatrium zwei Kirchen und ein Kreuzgang mit arabischen, normannischen und barocken Stilelementen. Die Ursprungskirche ist die Cappella del Crocifisso aus dem 10. Jh., heute von ihrem barocken Stuck befreit und seit 1995 ein sehenswertes Dommuseum. Die dreischiffige Hauptkirche kam im 11. Jh., als die Seerepublik sich auf dem Gipfel von Reichtum und Einfluss fühlte, dazu. Sie besitzt ein Bronzeportal aus Konstantinopel, ein Meisterwerk orientalischer Kunst von 1066. Darunter geht es in die barock gestaltete Krypta mit dem Reliquiar des hl. Andreas, des ersten Apostels Jesu, der in Amalfi hoch verehrt wird. Der mit seinen Doppelspitzbögen orientalisch anmutende Kreuzgang Chiostro del Paradiso aus dem 13. Jh. war einst der Friedhof der Amalfitaner Aristokratie

Essen / Ausgehen / Nightlife

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Sant'Anna da Emilia
Im Sommer auf einer Plattform überm Wasser, Fisch aus dem Netz gleich in die Pfanne.

Gigino Pizza a Metro
Eine am ganzen Golf berühmte Megapizzeria (über 100 Angestellte) im Nachbarort Vico Equense. Pizza als Inbegriff kollektiven Schlemmens gibt es hier gleich meterweise.

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