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Arizona

USA
von Elvira Gettinger
erstellt am
24.11.2015

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Arizona

Stationen der Rundreise:
  • Grand Canyon Nationalpark
  • Williams
  • Tucson
  • Scottsdale
  • Sedona
  • Phoenix
  • Flagstaff

Schon beim Landeanflug auf die Stadt Phoenix, der Hauptstadt Arizonas, erscheint einem die Aussicht ganz surreal - ausgedehntes scheinbar trockenes Land, umgeben von roten Gebirgsmassiven. Die Metropole Phoenix erstreckt sich in einem breiten Raster unter uns, besonders bei Nacht sind die vielen Lichter schön anzusehen, als würde sich das Leben inmitten weiter leerer Wildnis erstrecken.

Als wir den klimatisierten Flughafen verlassen, überwältigen uns die Hitze und ein strahlend blauer Himmel, an den sich keine Wolke wagt. Wir sind im Sun Valley angekommen.

Phoenix ist eine Metropole, ist das Wirtschaftszentrum des Staates. In Scottsdale kann man sich, neben Golf und Shopping in vielen Luxushotels verwöhnen lassen. Tempe ist von dort aus nicht weit, die jugendliche Collegestadt bietet eine Barszene und entsprechende Unterhaltungsmöglichkeiten. Die Umgebung der Hauptstadt stellt auch einiges an Outdoor-Aktivitäten bereit; Reiten, Wandern und Golfen. Wer es außergewöhnlich mag, kann bei Tempe ein River Tubing machen, dabei setzt man sich in einen großen Gummiring und fährt den Salt River runter, entlang an malerischer Wüsten- und Gebirgslandschaft. Mit etwas Glück sieht man ein paar Wildpferde am Ufer entlang galoppieren. Bei über 330 Sonnentagen im Jahr und ständig warmen bis heißen Temperaturen, eine angenehme Abkühlung. Doch selbst die Hitze lässt sich in Arizona gut aushalten, da hier kaum Luftfeuchtigkeit herrscht.

Wir fahren raus aus der Stadt, die weite Sonora Desert erstreckt sich um uns. Auf einmal ist uns klar, dass dieses Land keineswegs öde und trocken ist. Überall sieht man unterschiedlichste Kakteen, hier und da sprießen Wildblumen und Büsche. Selbst die stacheligen Saguaros blühen in den unterschiedlichsten Farben. Ein paar dieser schönen Blüten erhaschen, kann man im Frühjahr. Die Wüste lebt und gedeiht in Arizona.

Auf unserer Route machen wir einen Abstecher runter in den Süden, nach Tucson, in anderthalb bis zwei Stunden sind wir da. Auf unserer Fahrt durch wilde Wüstenlandschaft begegnen uns ein paar Coyoten in der Morgendämmerung und jackrabbits - Hasen mit breiten Löffeln als Ohren.

Tucson ist nicht nur Sitz der University of Arizona , die Stadt bietet auch ein interessantes Luft- und Raumfahrtmuseum. Zudem gibt es zahlreiche Sternwarten und die Umgebung der Stadt bietet die besten Voraussetzungen, die funkelnden Himmelsklunker zu beobachten.

Unbedingt besuchen sollte man die alte Missionskirche San Xavier del Bac , die weiße Taube der Wüste . Schon allein bei Ankunft fühlt man sich in einen alten Westernstreifen versetzt - drum herum nur karge Landschaft und mittendrin eine weiße Perle, die eine spirituelle und ruhige Atmosphäre verbreitet.

Wer sich rund um Tucson lieber sportlich betätigen möchte, besucht am besten den Sabino Canyon. Eine weite Gebirgslandschaft, durchzogen von Wüstenpflanzen und einzelnen Wasserlöchern. Am besten erkunden lässt sich der Park durch eine Wanderung, ab und an warnt ein grellgelbes Schild vor den Berglöwen und ebenfalls auf dem Boden ist Vorsicht geboten, denn auch Schlangen und Skorpione gibt es in Arizona zu genüge. Für die Einheimischen keine Besonderheit und kein Grund zur Panik - lässt man die Tiere in Ruhe, lassen sie einen auch in Ruhe.

Es geht wieder Richtung Norden, an Phoenix vorbei. Von hier aus sind es nur noch zwei Stunden, bis wir in Sedona ankommen, dem wahrscheinlich schönsten Ort des Staates, und für manchen der schönste Ort der Welt. Bevor es in die Altstadt geht, fahren wir zur Chapel of the Holy Cross , einer Kapelle, die in Form eines Kreuzes auf einem Felsen thront, hoch über Sedona. Von hier aus hat man einen perfekten Überblick, über die ganze Umgebung, schon in der Ferne grüßen uns die perfekten Red Rocks . Die malerische Altstadt von Sedona, bietet einiges an empfehlenswerten Restaurants und kleinen Boutiquen, in denen man nicht nur das ein oder andere Souvenir, sondern auch allerhand an New-Age und Esoterikkram ergattern kann. Man fühlt sich hier wie in einer anderen Welt, nicht umsonst sahen schon damals die Indianer diesen Ort als heilige Stätte an, einen Platz voller spiritueller Energie.

Wer sich noch nie so richtig fürs Wandern interessiert hat, wird es hier garantiert tun, denn Sedona bietet einige der schönsten und abwechslungsreichsten Wanderwege in ganz Arizona. Einer davon, führt zum Beispiel zu der Devils Bridge , einer natürlichen Brücke aus rotem Gestein. Wer sich traut rüber zu laufen, wird es garantiert nicht bereuen, die Aussicht ist einfach spektakulär.

Ein weiterer empfehlenswerter Weg führt durch den Oak Creek Canyon . Durch ein Eichenwäldchen führt uns der Pfad entlang am Oak Creek , an Steilwänden und kleinen Quellen vorbei. Teilweise muss der Fluss überquert werden, bis wir dann irgendwann die majestätischen Red Rocks , mit den Füßen im glasklaren Bach baumelnd, bewundern können.

Actionreich und erfrischend geht es im Slide Rock State Park zu. Hier hat man die Möglichkeit sich in einer natürlichen Wasserrutsche, gespeist vom Oak Creek, durch den Canyon schleudern zu lassen und anschließend in einem frischen Naturbecken zu landen. Wer noch mehr Nervenkitzel braucht, springt von den roten Gesteinsklippen ins kühle Nass.

Schweren Herzens verlassen wir Sedona, es geht weiter Richtung Norden. Die Landschaft um uns herum verändert sich, wir steigen immer weiter auf. Die Wüstenlandschaft haben wir längst hinter uns gelassen, stattdessen tun sich weite Nadelwälder und Gebirge vor uns auf. Nach grade mal einer Stunde ansteigender Fahrt, gelangen wir nach Flagstaff, der Wintersportort Arizonas. Hier sind die Hänge in den Wintermonaten verschneit und bieten die Möglichkeit für Ski und Schlittenfahrten. Im Sommer ist der Ort mit angenehmer frischer Bergluft angereichert, im Gegensatz zu den teilweise 40- 50 °C, unten im Süden Arizonas, eine willkommene Abwechslung. Durch Flagstaff führt ein Teil der historischen Route 66, alte Straßenschilder und stylische Souvenirs machen darauf aufmerksam.

Bevor wir uns noch weiter Richtung Norden wagen, folgen wir alten Teilstücken der Straße und kommen zu den Route 66 Städten schlechthin: Orte wie Seligman, Kingman und Williams sind Kult, nostalgische Autos und gemütliche Diner prägen das Stadtbild. Alte Zapfsäulen und bunte Schilder machen auf das Route 66 Image aufmerksam, hier und da findet sich teilweise noch ein Plätzchen mit dem Charme der 50er Jahre.

Nachdem wir dem nostalgischen Flair den Rücken gekehrt haben, geht es zum Wahrzeichen Arizonas - dem Grand Canyon. Einem der spektakulärsten Weltwunder überhaupt, die Mutter Natur uns beschert hat. Hoch oben gibt es unzählige Aussichtspunkte, die alle einen ganz eigenen Eindruck, der etwa 450 km langen Schlucht, vermitteln. Besonders schön ist der Canyon in der Morgen-, und Abenddämmerung, wenn die roten Felswände in den verschiedensten Rot-, Braun- und selbst Violetttönen erstrahlen.

Wer sich wagt, kann auf dem Sky Walk einen Blick in die Tiefe erhaschen, einem Rundbogen aus Glas, der sich über eine Klippe stülpt - ein wahrlich einzigartiger Aussichtspunkt. Möchte man den Grand Canyon von innen erkunden, sollte man unbedingt eine Wanderung zu den Havasu Falls machen. Ein Wasserfall stürzt sich rauschend in ein türkisfarbenes Becken, dessen Farbe sich kontraststark von den roten Klippen abhebt. Sollte einem eine Wanderung zu anstrengend sein, kann man sich ein Maultier nehmen und in den Canyon hinunterreiten. Aber auch aus der Luft ist es möglich, das gigantische Weltwunder zu erkunden - zum Beispiel mit einem einzigartigen Helikopterrundflug.

Der 48. Staat der USA hat eine Menge zu bieten - kulturelle Highlights rund um das Sun Valley Phoenix, spektakuläre Naturwunder, abwechslungsreiche Landschaften von Nord nach Süd und Route 66 Kult im Norden des Staates. Dies alles gilt es zu entdecken, im facettenreichen Staate Arizona.


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