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Von Amalia Erikson bis Pippi Langstrumpf – im Land der Inseln und Schären

Schweden
von Christian König
erstellt am
26.08.2016

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Von Amalia Erikson bis Pippi Langstrumpf – im Land der Inseln und Schären

Sicher kennen viele von Ihnen Schweden aus Fernsehfilmen oder von Möbelhäusern. Dass diese Vorstellung überholt werden muss, darüber dachte Margitta Beier gemeinsam mit Christian König vom Reisebüro König schon seit Jahren nach. Und nun wurde es wahr. Eine Rundreise durch Südschweden, quer durch die vielen grünen Landstriche, kleinen Städte, entlang von unzähligen Inseln und Seen, in 7 Tagen. Ein Bus voller reiselustiger Freunde um die Gymnastikgruppe I des SV Empor hatte sich dazu am 19.06.2016 auf die Anreise nach Lübeck begeben. Die erste Etappe führte in die Heimatstadt von Thomas Mann. Hier war genügend Zeit für einen Besuch im Caféhaus Niederegger und einen gemeinsamen Spaziergang durch die für ihre Marzipan-Herstellung bekannte Stadt. Das „Tor zum Norden“ wie die Hansestadt auch genannt wird, empfing uns bereits am Holstentor mit einem Volksfest. Aber deswegen waren wir gar nicht gekommen. Vielmehr beeindruckte unter anderem das Heilig-Geist-Hospital. Dies ist eine der ältesten bestehenden Sozialeinrichtungen weltweit und eines der imposantesten Bauwerke Lübecks. In der Reformationszeit wurde das als Krankenhaus errichtete Gebäude der Backsteingotik in ein weltliches Altenheim umgewandelt und ist bis heute erhalten. 1820 errichtete man darin 4 qm große Kammern aus Holz, die noch bis 1970 bewohnt und genutzt wurden. Ein paar Schritte weiter kamen wir zur Schiffergesellschaft. Sie beherbergt heute ein Restaurant in den historischen Räumen und war ursprünglich Sitz eines in der frühen Neuzeit existierenden Seefahrerverbandes. Entlang des Hauses der Buddenbrocks und durch die vielen urigen Gässchen war die Schönheit der Stadt in Architektur und Flair greifbar. An einer der vielen Brücken Lübecks noch ein leckeres Fischbrötchen auf die Hand und schon waren wir auf der Fahrt nach Travemünde. Hier legte unser Schiff um 19:00 Uhr nach Trelleborg ab. Da Verspätungen hier nicht akzeptiert werden, zählt beim Einfahren auf das Schiff im Ernstfall jede Minute. Durch die Erfahrungen der Art auf den Reisen nach Schottland und Norwegen waren wir hier schon bestens vorbereitet. Die Kabinen für uns waren bereit, so dass die Überfahrt von ca. 9h wirklich sehr erholsam wurde. Und genauso organisierten wir uns zeitlich für das Frühstück am nächsten Morgen und das Verlassen des Schiffes – gutes Timing ist manchmal Gold wert! Höchst professionell wurde auch die Abfahrt aus dem Schiffsrumpf durch das Personal organisiert – eine logistische Meisterleistung!

Nach wenigen Minuten im Bus waren wir auch schon in die grüne Seele Schwedens eingetaucht. Freudiges Seufzen war immer wieder im Bus zu hören. Viele erfreuten sich an den rot-weißen Holzhäusern, die eine unvergleichliche Idylle und schwedischen Charme ausstrahlten. Der dunkelrote Anstrich der Häuser ist dem Erzanteil in der Farbe geschuldet. Mit dem Rohstoff ist die Farbe absolut witterungsbeständig gemacht worden. Unzählige von ihnen säumen die kleinen Straßen von Gränna. Dieser Ort mit seinen 2.500 Einwohnern ist nicht nur durch seine Lage am Vättersee, dem größten See Schwedens, bekannt. Gränna ist auch der Geburtsort des Ballonfahrers Salomon Augut André und bekannt als Zentrum der Herstellung von Zuckerstangen, die in ihrer traditionell rot-weißen Färbung weltbekannt sind. Unter ihrer schwedischen Bezeichnung Polkagrisar wurden sie 1859 erstmalig von Amalia Erikson gefertigt. In Zeiten von Hunger und Armut entwickelte sie vermutlich zufällig dieses Rezept und machte somit aus der Not eine Tugend. Es ist kaum möglich in Gränna die Süßigkeiten zu übersehen oder sie unversucht zu lassen. Die Sonne glitzerte auf dem Wasser des Sees und der Wind blies die Wolken vor sich her. Einige von uns nutzten das schöne Wetter für einen Besuch in der Eisdiele und erstanden erste Souvenirs. Hier hatten wir die halbe Strecke auf dem Weg nach Stockholm, unserem ersten Domizil, zurückgelegt. Wir erreichten abends das Hotel am Rande der Hauptstadt in idyllischer Lage, die zu Abendspaziergängen ans Wasser einlud. Wie vielseitig und ausgewogen die schwedische Küche ist, wurde nicht nur bei diesem Abendbuffet jedem bewusst. Am nächsten Morgen wurden wir um 09:00 Uhr bereits im Hotel von der lokalen Gästeführerin Ulla in Empfang genommen. Sie begleitete uns zunächst ins Vasa-Museum und gab uns somit einen Einblick in die Geschichte Schwedens. Die Ausstellung zeigt das am 10. August 1628 gesunkene Kriegsschiff Vasa. Am Stockholmer Hafen sollte das prachtvoll verzierte Holzschiff seine Jungfernfahrt antreten, fiel aber nach nur 1,5 km einer starken Böe zum Opfer und sank. 333 Jahre später wurde es vom Meeresgrund geborgen und aufwendig restauriert. Die Vasa bietet einzigartige Einblicke in das Schweden des frühen 17. Jahrhunderts und zählt heute zu den größten Touristenattraktionen der Welt. Der gemeinsame Rundgang durch die Altstadt, Gamla Stan, führte natürlich auch zum Stockholmer Schloss, dem Arbeitsplatz des amtierenden Königs Carl XVI. Gustav. Nach dieser gemeinsamen Tour setzten einige von uns diese Erkundungsreise auf dem Wasser fort, entlang der 13 Inseln, aus denen Stockholm besteht. Und wieder war der Wettergott auf unserer Seite: Blauer Himmel und Sonnenschein.

Nach diesen Tagen Großstadtpflaster wurde es wieder idyllischer. Wir machten uns am 4. Tag auf die Reise nach Vimmerby in der Provinz Småland. Sicher ahnen Sie es schon…. Hier wurde 1907 Astrid Lindgren geboren und hier entstanden die Helden ihrer Kinderbücher wie Pippi Langstrumpf, Ronja Räubertochter und der Michel aus Lönneberga. Der ganze Ort strahlt dies aus, allein auf dem Marktplatz bekommt man neben Lindgrens Bronzestatue gleich das besondere Flair mit. Miniaturhäuser aus Holz und Boote in gleichem Format übermitteln die Szenerie der Kinderbücher ganz deutlich. Auch der deutschen Drehbuchautorin, die unter dem Pseudonym Inga Lindström bekannt ist, fühlt man sich hier sehr nahe. Jede Ecke und Gasse dieses kleinen Städtchens meint man aus den Fernsehfilmen zu kennen, die in Schweden gedreht wurden. Fast ein wenig kitschig, aber durch diese Echtheit unvergleichlich schön!

Das Hotel First Class in Karlshamn machte, wie alle Häuser auf dieser Reise, seinem Namen alle Ehre, was wir am Abend erreichten. Am nächsten Tag konnten wir direkt dort vom Hafen aus, mit der lokalen Reiseführerin Christa auf Erkundungsreise gehen. Wir erfuhren von ihr sehr viel von der Entwicklung Schwedens, den Menschen und den politisch sozialen Strukturen des Landes. So fuhren wir gemeinsam durch die Schären entlang der unzähligen Inseln und bewunderten die wunderschönen Wassergrundstücke, die wieder an bereits gesehene Filme und Dokumentationen erinnerten. Eine kurze Rast an einem kleinen See lud zu einer Abkühlung der Füße ein. Die pure Idylle doch von Elchen war weit und breit keine Spur!

Für den nächsten Tag waren wir für eine Midsomar-Feier vorgesehen, die wir nach einem kurzen Besuch in Kristianstad und seinem Biosphärenreservat, gegen 13 Uhr erreichten. Das Schloss Hovdala in Hessleholm empfing uns bei schönstem Wetter. Zunächst etwas verlassen und fast verträumt füllten sich schnell die leeren Wiesen der Anlage, die an einen mittelalterlichen Gutshof erinnerte. Mit den Familien, Erwachsenen und Kindern kam auch die für schwedische Feste typische Atmosphäre. Eine kleine Gruppe aus Musikern begleitete das gemeinsame Schmücken der Maj-Stange mit Blumen (maj: schwedisch für schmücken), in das wir uns gerne mit einbeziehen ließen. Der kurzerhand im Bus gefertigte Blütenkranz wurde sicher an ihrer Spitze von den Einheimischen befestigt und dann wurde die Stange mit Hilfe vieler Hände unter großem Beifall aufgerichtet. Aber dann ging es erst richtig los. Die Musikgruppe spielte zum Tanz um die Maj-Stange, wozu wir uns natürlich nicht extra auffordern ließen. Schneller als man sich versehen konnte, wurden wir von den 60-80 Tanzenden ganz selbstverständlich einbezogen. Und wieviel Spaß die Eltern, Großeltern und Kinder, ganz gleich welcher Hautfarbe, hatten, lässt sich mit Worten kaum ausdrücken. Das muss man selbst erlebt haben! Ganz beseelt von diesen Eindrücken der Tradition Schwedens traten wir dann die Weiterreise nach Malmö an, unserer letzten Station. Noch einmal entlang der grünen Alleen und Wälder Südschwedens. Da kam schon etwas Wehmut auf. Die Heimreise am nächsten Tag über die in Nebel gehüllte Öresundbrücke führte uns zur Einfahrt in den Rumpf der Fähre, die uns über den Fehmarnbelt brachte. Allein dieses Prozedere, wir standen gleich neben einem ICE, den das Schiff transportierte, war mehr als beeindruckend. Und somit waren wir durch die reibungslose Heimfahrt früher in Bad Langensalza als erwartet, vollzählig, gesund und munter! Oh wie schön ist Schweden!

Es war wie immer ein Vergnügen von Jürgen Herkt chauffiert und von Hartmut Otto auf dieser Reise betreut zu werden. Vielen Dank für die Organisation dieser Reise durch Margitta Beier, Christian König/Reisebüro König und dem Busunternehmen Salza Tours!

Christiane Beier


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TUI ReiseCenter
Reisebüro König e.K., Inhaber Christian König
Neumarkt 6
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