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Bis an seine Grenzen gehen und darüber hinaus

USA
von Margrit Paepke
erstellt am
07.04.2017

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Bis an seine Grenzen gehen und darüber hinaus

Nachdem im Jahre 2013 unser erster Versuch, ein Walk-in-Permit zu ergattern gescheitert war, planten wir dieses Mal mit sehr viel Vorlauf. Da wir im Mai los wollten, war der 1. Januar unser Stichtag! Kein sehr geschickter Termin, aber uns hat er Glück gebracht. :-)

Wir bekamen die Termine auf den angefragten Campgrounds (Bright Angel und Cottonwood) bestätigt und nach Entrichtung der Gebühren die Permits per Post zugesandt. War das ein tolles Gefühl! Der Grundstein war gelegt....

Unser Vorhaben war schon gewaltig: vom Nordrim zum Südrim und wieder zurück. Knappe 70 Kilometer mit Höhenunterschieden zwischen 1500 und 1600 Metern! Das Ganze mit zwei Übernachtungen am Canyongrund und einer am Mather Campground am Süd Rim. Wie beschreibt man rückblickend 4 Tage Hiking durch den Grand Canyon? Überwältigung, Freude, Stolz, Qual? Bis an seine Grenzen gehen und darüber hinaus? Es ist wohl von allem etwas.

Den ersten "Schreck" bekamen wir beim Aufschultern der Rucksäcke. Die Dinger waren vedammt schwer. Die erste Etappe war mit 22,5 km (North Kaibab Trail) eine der Längsten. Der erste Eindruck hier ist komplett anders als am Südrim. Es wirkt zunächst alles bewaldeter und nicht so in diesem klassischen Rotton. Nach 9 Stunden des Unterwegs-seins erreichten wir den idyllisch am Canyongrund gelegenen Bright Angel Campground. Ein wirklich schönes Fleckchen Erde. Dieser ist ca. 1/2 Meile von der Phantom Ranch entfernt. Wegen der Tiere musste man die Rucksäcke an eine Stange hängen und die Lebensmittel in einer Metallbox verschließen. Es gab auch Trinkwasser. Frischmachen konnte man sich im Creek. Ruckzuck bauten wir das Zelt auf und waren kurze Zeit später darin verschwunden. Am frühen Morgen hieß es abbauen, frühstücken und los Richtung Bright Angel Trail aufwärts zum Südrim. Am Bright Angel Trail gibt es diversen Wasserstellen. Deshalb wählen ihn die meisten für den Aufstieg. Am Canyonboden betragen die Temperaturen schon morgens 37 Grad. Deshalb erscheint einem die erste Wasserstelle "Indian Gardens" wie ein kleines Paradies. Hier gibt es Schatten spendende Bäume und Trinkwasser sowie Sitzgelegenheiten für eine Rast. Ab da beginnt dann der schwierigste Part: 15,3 km und 1500 m Höhenunterscheid bei drückenden Temparaturen, Staub und Schweiß. Es folgen das 3- und das 1 1/2-Meilen-Resthouse zum Wasservorräte-Auffüllen. Platz machen muss man immer mal für die Muligruppen, die zum einen Gäste, zum anderen Vorräte zur Phantom Ranch bringen. Deren "Geschäfte" stinken in der Hitze nochmal so fürchterlich. Gegen 16:30 erreichten wir kaputt aber glücklich die Rimkante. Teil 1 des "Doppelschlages" war geschafft. Mit dem Shuttle-Bus fuhren wir zum Mather Campground. Auch hier hatten wir vorreserviert. Flink bauten wir unser Zelt auf und gingen duschen. Dort herrschte reger Betrieb und man brauchte exakt 8 Quarter. Aber zum Glück gab es eine Wechselstelle. Noch nie war eine Dusche so herrlich! Danach liefen wir zur Market Plaza und hauten ordentlich rein: heiß und fettig musste es sein. Hühnersuppe und Pizza. Dann füllten wir unsere Vorräte für die kommenden zwei Tage auf: Brot, Riegel, Bananaen, Nüsse, Power Shots. Danach ging es zum Zelt und um 21:00 war Sendepause.

Am kommenden Morgen fiel das Aufstehen schon deutlich schwerer. Für den Weg wieder abwärts haben wir den South Kaibab Trail gewählt. Wir beschlossen, am ersten View Point- Cedar Ridge- zu frühstücken. Dort ist es herrlich, wenn die Sonne über die Felsen kriecht und diese in einem tollen Rot leuchten. Auch hat man auf dieser Rim-Seite einen umfassenderen Blick über den Canyon. Diese Anblicke sind es, die einen die schmerzenden Füße und den Rücken vergessen lassen. Im weiteren Verlauf war der Trail recht anstrengend: die Stufen zerlatscht und tiefe Sandkuhlen darin. Gegen 13:45 erreichten wir endlich wieder die Phantom Ranch. Hier pausierten wir dieses Mal ausgiebig. Die gekühlte und selbst gemachte Zitronenlimonade lief nur so runter. Und zum Glück gab es kostenlosen Refill. Zu Essen kam es nur Snacks. Gekocht wird dort nur gegen Vorsbestellung für die Übernachtungsgäste. Zu denen zählten wir nicht. Wir mussten noch weiter bis zum Cottonwood Campground. Auf dem Weg machten wir noch einen Abstecher zu den Ribbon Falls. Die waren wirklich schön anzusehen und man konnte sich herrlich erfrischen. Mit Mittwoch brach der letzte und schwerste Tag der Tour an, denn wir hatten ja schon einige Kilometer in den Knochen. Aufwärts Richtung Nord Rim gibt es nur den Nord Kaibab Trail. Dieser kam uns nun steiler vor als beim Abstieg. Der Weg zog sich in die Länge. So langsam fühlten wir uns saft- und kraftlos. Die letzten 2,4 km ab dem Supai-Tunnel wollten kein Ende nehmen. Auch das dort abgefüllte Wasser schmechte eckelhaft. Man konnte es nur mit Magnesium-Brausetabletten versetzt genießen. Unsere Energiespeicher waren komplett leergeräubert. Um 15:10 erreichten wir den Trailhead.

Es war vollbracht! Wir hatten es wirklich geschafft. Am Zeltplatz des Nordrim angekommen, stellten wir schnell die Wanderschuhe in die Ecke und gönnten uns eine ausgiebige Dusche. Zum Glück hatte der Camper einen Backofen, den wir umgehend mit Burritos bestückten. Danach gab es einen "Mittagsschlaf", der bis zum Folgemorgen andauern sollte....

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Freizeitgestaltung

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Eine der großartigsten Schluchten der Welt bestaunen!

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Die wesentlichen Einrichtungen für Besucher wie das Kaibab Visitor Center, die Lodge, der Campground sowie Geschäfte und Tankstelle liegen auf einer ca. 3 Meilen langen Plateauspitze oberhalb des Bright Angel Canyons.

Lage

Der North Rim ist der von Touristen weniger frequentierte der beiden Rims des Grand Canyons. Mit einer Höhe von 2576 m am Visitor Center ist der North Rim 300 m höher gelegen, als sein südliches Gegenstück, der South Rim. Erreichbar ist der North Rim nur über einen 40 Meilen langen Abstecher auf dem Highway 67, der vom Highway 89 abzweigt.

Informationen zur Umgebung

Die Touristischen Anlaufpunkt am North Rim konzentrieren sich auf zwei Bereiche, das Besucherzentrum und die Aussichtspunkte auf dem Kaibab Plateau und die Aussichtspunkte auf dem Walhalla Plateau.

Hoteltipps

Nähe Südrim: Best Western Suire Inn Tusayan
Am Nordrim: Grand Canyon Lodge
oder aber die jeweiligen Campgrounds

Highlights

Phantom Ranch im Canyon Grund
Bright Angel Campground
Cotton Wood Campground

Insiderwissen

Für eine Wanderung mit Übernachtung ist ein Permit notwendig. Das kann man exakt 4 Monate am Monatsersten vor dem Wunschtermin beantragen. Die Permits sind sehr begehrt und man sollte mindestens 1,2 Alternativtermine haben. Die Beantragung geht nur per Fax!
www.nps.gov

Einen Übernachtungsplatz in der Phantom Ranch ergattern zu wollen, sollten man schon ein geschlagenes Jahr im Vorfeld planen!

margrit1
Für Sie geschrieben von
Abteilungsleiterin

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