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Dominica / Karibik

Dominica
von Wolfgang Pähler
erstellt am
13.03.2015

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Dominica / Karibik

Dominica

Sonntag, 11. Januar 2015 Wetterprognose: Leichte Bewölkung bei 27 Grad Celsius

Dominica begrüßte uns mit einem Regenbogen. Bis kurz vor dem Anlegen um 7 Uhr morgens hatte es geregnet, auf dem Sonnendeck, von dem aus ich fotografiert hatte, stand noch eine wenige Zentimeter hohe Wasserschicht.

Dominica als Name einer Insel? Woher kam diese Namensnennung? Wahrscheinlich war es - wie bei vielen Inseln - Kolumbus. Und richtig, er war es.
Am 3. November 1493, einem Sonntag, sichtete Kolumbus auf seiner zweiten Reise in die „Neue Welt“ eine bis dahin unbekannte Insel, die er nach dem lateinischen Wochentag „dies dominica“ auf den Namen Dominica taufte. In den nächsten 200 Jahren beanspruchten England und Frankreich die Insel für sich. Im 17. Jahrhundert einigte man sich, Dominica den Ureinwohnern zu überlassen. Doch erst 1978 erklärte Großbritannien nach langen Kämpfen den Inselstaat für vollständig unabhängig. Seither ist Dominica Mitglied der Vereinten Nationen.

Dominica wird aufgrund seiner vielfältigen Landschaft auch die „Naturinsel“ genannt. Und das vollkommen zu Recht. Denn hier kann man die unterschiedlichsten Pflanzen und Tiere entdecken. Aufgrund ihres vulkanischen Ursprungs befinden sich auf Dominica auch einige der höchsten Berge der gesamten Kleinen Antillen. Neben diesen Bergen kann man auf Dominica auch zahlreiche Flüsse und Seen bewundern.

Roseau liegt im Südwesten der Insel. Sie ist mit ca. 16.000 Einwohnern nicht nur die größte Stadt, sondern auch die Hauptstadt Dominicas. Zu Kolonialzeiten war Roseau ein englisches Fort, wovon der quadratische Grundriss und einige britischkoloniale Gebäude noch heute zeugen.

Roseau ist auch das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Insel. Die kleine quirlige Stadt verfügt über ein Einkaufszentrum, viele Märkte und ein zauberhaftes Franzosenviertel, das mit Häusern aus dem 18. Jahrhundert beeindruckt. Aber diese Stadt hat auch eine moderne Seite. So sind in den letzten Jahren einige baufällige Häuser großen modernen Gebäuden gewichen. Und außerhalb der Stadt befindet sich ein kleiner Flughafen.

Zwei Beispiele: Das Wort ‚pay‘ (bezahlen) sprach er wie ‚pee‘ (pinkeln) aus und ‚Saint‘ (Heilig) kam als ’sin‘ (Sünde) bei uns an und veränderte den Sinn dermaßen, dass wir erst auf Nachfrage und gemeinsamer Überlegung dem Sinn der Sätze auf die Spur kamen.

Dennoch war unsere Stimmung prächtig. Mittlerweile kannten wir uns sehr gut und ein Spruch jagte den nächsten. besonders trockene Sprüche gab einer aus unserer Truppe zum Besten, dessen Begleiterin dauernd filmte und fotografierte. „Hast du alles fotografiert oder muss ich selber gucken?“

Unten auf dem Bild erkennt man den Botanischen Garten, der unser nächstes Ziel war. Doch bevor wir uns auf den Weg machten, zeigte unser Guide uns noch eine Riesenraupe, englisch Caterpillar. Es handelt sich um die Frangipani-Schwärmerraupe, die –wie man sehen kann- auffällig gefärbt ist. Der daraus entstehende Schmetterling ist zwar der größte auf dem amerikanischen Kontinent, aber farblich eher unauffällig braun gemasert.

Neben Volieren, in denen zwei vom Aussterben bedrohte Papageienarten leben, kann man außer den bereits erwähnten Brotfruchtbäumen auch riesige Banyan-Feigenbäume bestaunen.

Die Hauptstraßen im Inneren der Inseln sind in der Regel gut ausgebaut, aber es gibt immer wieder Stellen, die mit Schlaglöchern übersät sind oder wo die Asphaltdecke verschwunden ist. Zum Glück war unser Fahrer sehr umsichtig und wir konnten uns der Betrachtung dieser eindrucksvollen Landschaft widmen. In einer Kurve passierte es dann; uns traf plötzlich ein starker Wind von vorne und fegte Christiane den Strohhut vom Kopf. Es dauerte ein paar Sekunden, bis wir den Fahrer in seiner Kabine zum Halten bringen konnten, aber da waren wir schon ein Stück weiter und kein Hut war mehr zu sehen. Also – Verlust abgehakt – und es ging weiter zum Regenwald.

Der Morne Trois Pitons National Park zählt mit einer Größe von 65 qkm nicht zu den großen Nationalparks, er besticht eher durch seine Vielfalt. Wir legten einen Stopp im Regenwald ein, um einen Wasserfall zu besichtigen. Der Weg durch den Regenwald war sehr beeindruckend. Unser Guide erzählte, dass er auch Touren durch den Regenwald durchführt, die einige Tage dauern, bis man am Ende an der Küste wieder in der Zivilisation ankommt. Dabei wird im Regenwald in Zelten ohne Komfort übernachtet, nur mit den Dingen versorgt, die man mit sich trägt. Wir verlassen Dominica, nicht ohne einen Ratschlag mitzunehmen, den wir am Straßenrand in der Nähe eines Imbissstands gesehen haben. Zur Erklärung kann man sagen, dass ‚Kako‘ eigentlich ‚Cocoa‘ heißen müsste.


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