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Donaukreuzfahrt

nicko cruises
von TUI Deutschland GmbH
erstellt am
07.12.2015

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Donaukreuzfahrt

Donaukreuzfahrt

Erlebnisreise auf einem Flusskreuzfahrtschiff von Marie-Luise Fenske

TUI ReiseCenterWeilheim

Ganz entspannt bin ich mit der Bahn über München nach Passau gefahren. Mit dem Transferbus fuhr ich weiter nach Passau-Lindau, da das Schiff nicht an der Donaulände in der Stadtmitte festgemacht hatte.

Nach dem Check-in und einem ersten Rundgang übers Schiff gab es ein kleines Willkommens-Buffet im Salon. Eine kurze Information über das Schiff, die Sicherheit an Bord und Ausflüge, dann konnte ich mich in meiner Kabine einrichten.

Um 19.30 Uhr gab es Abendessen im Bordrestaurant. Dort hat jeder seinen festen Platz, den man zu den Mahlzeiten einnimmt. Das hervorragende Essen habe ich sehr genossen, wie während der gesamten Reise.

Um 21.00 Uhr legte das Schiff ab in Richtung Linz. Nach dem Frühstückwar ich mit wenigen Schritten in der barocken Altstadt von Linz, der europäischen Kulturhauptstadt von 2009, um die prächtigen Bürgerhäuser rund um den Hauptplatz mit der Dreifaltigkeitssäule zu bewundern. Der Neue Dom, das alte Rathaus, Mozarthaus, Landestheater: die Zeit bis zum Landgangsende um 11.45 Uhr war fast zu kurz, um alles in Ruhe zu genießen.

Um 12.00 Uhr legte das Schiff ab. Jeder Passagier musste auf seiner Kabine die Borddurchsage abwarten, da die Sicherheitsübung bevorstand, die auf allen Fluß- und Hochseekreuzfahrten verpflichtend ist. Nach Mittagessen und Nachmittagskaffee genoss ich auf dem Sonnendeck die Fahrt durch die wunderschöne Landschaft der Wachau. Das sehr delikate Abendessen stimmte ein auf einen entspannten Abend bei Unterhaltungsmusik im Salon oder auf dem obersten Deck.

Die Strecke von Linz bis zum nächsten Halt in Esztergom ist 401 km lang, wir kamen deshalb erst um ca. 11.30 Uhr an. Bereits von weitem war die berühmte Basilika auf dem Fels zu sehen. Nach dem Mittagessen nahm ich an der geführten Tour teil, um etwas von der Geschichte dieses Doms zu erfahren. Seit 1715 ist Esztergom, das früher Gran hieß, das Zentrum der katholischen Kirche Ungarns. Der Dom, auf den Ruinen einer Kirche gebaut, wurde 1856 nach 34 Jahren Bauzeit eingeweiht. Franz Liszt komponierte dafür die „Graner Messe“. Der Bau ist die größte und prachtvollste Kirche Ungarns und fasst bis zu 8000 Personen. Neben der Basilika befindet sich die Burg, die von König Bela III prächtig ausgebaut wurde und heute Sitz des Erzbischofs ist. Nach so viel Geschichte, Namen und Zahlen blieb noch etwas Zeit, um durch die Parkanlage rund um die Kirche zu bummeln.Von hier hatte ich eine grandiose Aussicht auf Esztergom, Donau und die gegenüberliegende slowakische Seite.

Weiter ging es zum Donauknie, einem ca. 20 km langen Flussabschnitt zwischen Esztergom und Szentendre. Die Donau hat indiesem Gebiet zwei Richtungsänderungen, bis sie nach Visegrad fast rechtwinklig Richtung Süden abknickt. Schade, dass in Visegrad kein Stopp eingeplantwar. Die Stadt liegt am Ausgang einer Fluss-Schlinge und ist wegen seiner geschichtsträchtigen Vergangenheit und des Panoramas von der Burgruine aus ein beliebtes Ausflugsziel.

Die Strecke von Eztergom bis Budapest ist nur 75 km lang, so dass wir bereits kurz nach dem Abendessen in der Hauptstadt Ungarns ankamen. Das Schiff lag über Nacht am Kai. So konnte ich mit zwei Mitpassagieren noch einen kleinen Spaziergang entlang der Donau machen. Ein flammender Sonnenuntergang war die Belohnung für einen herrlichen Tag,

Nach dem Frühstück stand eine Stadtrundfahrt auf dem Programm. Die Tour führte vorbei an wunderbaren alten Häusern, Palästen undKirchen. Die Einkehr im Cafe New York war ein besonderes Erlebnis. Die Einrichtung diesesCafes ist sehr prunkvoll, wegen der barocken Wanddekorationen fühlt man sich mehr in einer Kirche als in einem Kaffeehaus.Weiter ging es zur Fischerbastei im Stadtteil Buda, die an eine romantische Ritterburg erinnert. Von hier oben hatte man einen herrlichen Ausblick Richtung des Stadtteils Pest und zum Parlament. Nach einem kurzen Spaziergang zur Matthiaskirche fuhren wir mit dem Bus zurück zum Schiff. Nachmittags ging ich mit meinen neuen „Bekannten“ in die berühmte Markthalle. Das Angebot der typischen Mitbringsel war riesig: Salami, Tokajer, Paprika, Porzellanarbeiten…

Um18.45 Uhr hieß es „Leinen los“ für die nächsten 221 km nach Bratislava. Bei schönem Wetter haben wir nochmals die grandiosen Gebäude und Brücken Budapests bewundert.

Beim Frühschoppen auf dem Sonnendeck am nächsten Vormittag kam langsam Bratislava in Sicht. Nach dem Mittagessen machte ich mich aufzu einem Spaziergang durch die Altstadt, vorbei am Michaelstor, dem slowakischen Nationalmuseum und mehreren Palästen. Auf dem Hauptplatz fand die Hauptprobe für ein Konzert der Philharmoniker statt, das am Abend vorgesehen war. Gegenüber des St. Martinsdoms nahm ich den Fußweg auf die Burg, die ich nach ca. 20 Minuten erreichte. Von hier oben hatte ich eine fantastische Aussicht über die Stadt. Da die Weiterfahrt erst sehr spät war, ging ich nach dem Abendessen nochmals in die Stadt, um in einer Straßenbar bei einem Drink den Passanten zu zuschauen und auf dem Weg zurück zum Schiff noch einige Minuten dem Konzert zu lauschen.

Die folgenden 65 km bis Wien legten wir in der Nacht zurück, wo wir am frühen Morgen ankamen. Da wir in Wien-Nussdorf sehr außerhalb lagen, nahm ich am Ausflug „Wien Stadtbesichtigung“ teil. Bereits die Fahrt bis zum Albertinaplatz bot schon eine Fülle an Sehenswürdigkeiten.Wir fuhren an beeindruckenden Villen, Palästen und Kirchen vorbei. Vom Museum „Albertina“ ging es zu Fuß zum Stephansdom, dem über 850 Jahre alte Wahrzeichen der Stadt. Von dort waren es nur wenige Schritte zur Hofburg. Vor der Burg standen Fiaker für Stadtrundfahrten bereit. Schade, dass uns dafür die Zeit nicht gereicht hatte. Dafür unterhielt uns die militärische Traditionskapelle „Hoch- und Deutschmeister“mit ihrem samstäglichen Konzert vor der Hofburg. Die Besichtigung des Sisi-Museums, der Silberkammer oder der Kaiserappartements hätte zu viel Zeit in Anspruch genommen. Ein Besuch des Cafes der Hofburg war jedoch Pflicht, schließlich musste ich in Wien unbedingt noch eine Original Sachertorte probieren. Am Abend war ich zum Heurigenabend in Grinzing in ein typisches Weingut eingeladen. Die Panoramafahrt über die Wiener Höhenstrasse mit Blick über weite Teile der Stadt war ein Highlight. Nach der Weinprobe mit leckeren Häppchen und der unvermeidlichen Schrammelmusik ging es zurück zum Schiff.

Die 75 km bis Krems fuhren wir wieder bei Nacht. Mit knapp 24.000 Einwohnern ist Kremsdie fünftgrößte Stadt Österreichs. Die Altstadt gehörtzum UNESCO-Welterbe Kulturlandschaft Wachau. Schade, dass nur 3 Stunden Landgang zur Verfügung standen. So konnte diese Stadt nur kurz „erobert“ werden, da die interessanten Sehenswürdigkeiten etwas weiter vom Liegeplatz entfernt sind. Einen kleinen Eindruck dieser schönen Stadt konnte ich trotzdem mitnehmen.

Nach Landgangsende legte das Schiff ab zur letzten Etappe bis Passau. Nachmittags fuhren wir bei schönstem Wetter durch die beschauliche Landschaft der Wachau. Das Tal wird gesäumt von steilen Hängen, auf welchen sehr gute Weine wachsen. Dazwischen sah man immer mal wieder ein Schloss, eine Burg, Ruinen und natürlich das Wahrzeichen der Wachau, Stift Melk. Wir passierten bei Tag mehrere Schleusen, was immer wieder ein Erlebnis war. Interessant war auch die Durchfahrt unter niedrigen Brücken: die Passagiere mussten dann entweder das Sonnendeck verlassen oder auf den Stühlen sitzen bleiben. Die Antennen des Schiffs wurden ebenso nach unten gefahren wie das Führerhaus des Kapitäns.

Zum Abschluss unserer Reise wurde uns vor dem Gala-Dinner ein Abschieds-Sekt gereicht. Wir wurden wieder mit einem hervorragenden Abendessen verwöhnt. Danach konnte man sich im Salon bei Tanz- und Unterhaltungsmusik sowie einer Tombola unterhalten lassen.

Diese Kreuzfahrt auf der Donau war eine ganz neue Erfahrung für mich. Äußerst angenehm empfand ich die Möglichkeit, vom Schiff aus zu Fuß in die Städte gehen zu können. In Wien und Bratislava lag das Schiff bis kurz vor Mitternacht im Hafen, in Budapest sogar über Nacht. Somit war auch die Möglichkeit gegeben, abendsauszugehen.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, mal wieder eine Flusskreuzfahrt zu unternehmen. Ob in Deutschland, Frankreich oder auch auf einem anderen Kontinent: es gibt noch viele Flüsse zu entdecken.


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