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Ein Märchen aus 1001 Nacht

Marokko
von Yvonne Adolphs
erstellt am
22.09.2015

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Ein Märchen aus 1001 Nacht

Mein Flug mit Air Berlin von Düsseldorf landete pünktlich nach 3 Stunden Flugzeit um 12:15 in Marrakesch.
Ich hatte mich nicht groß auf diese Reise vorbereitet, ich hatte einfach die Hoffnung ich würde in ein Märchen aus 1001 Nacht eintauchen. Ich sollte in den nächsten 3 Tagen nicht enttäuscht werden.

Marrakesch ist eine alte Karawanenstadt die nur 50 km vom Hohen Atlasgebirge entfernt liegt, welches eine beeindruckende Kulisse von Marrakesch aus bildet, durch Palmen schaut man auf die schneebedeckten Berge, dieser Blick sucht seines gleichen.

Der Flughafen ist sehr klein und die marokkanischen Zollbeamten prüfen akribisch jeden Pass bei der Einreise, so dass es entsprechend lange dauerte bis ich durch die Kontrollen war.
Sofort wurden wir von unserem herzlichen Reiseführer in Empfang genommen und konnten auf dem Weg in unser Hotel Palmeraie Resorts schon einen ersten Eindruck von dieser wundervollen und farbenfrohen Stadt mit Ihren quirligen Souks und den prächtigen Palästen bekommen.

Unser Hotel Palmeraie Resort liegt 10km vom Zentrum entfernt in einer ruhigen Palmenoase neben dem hoteleigenen Golfplatz. Die luxuriöse Anlage bietet einen schönen Kontrast zur Stadt, wo man sich gut erholen kann und doch schnell mitten im Zentrum ist.

Vom Hotel kann man sehr viele Ausflüge buchen und Marokko erkunden, so wie es einem gefällt.
Auf dem Rücken eines Kamel mit Übernachtung in der Wüste. Im klimatisierten Bus zu allen wichtigen Sehenswürdigkeiten, in der Pferdkutsche auf benteuerliche Reise durch die Stadt oder mit Kindern zum Aquapark. Für jeden Geschmack findet sich sicherlich das richtige.

Mit zu den außergewöhnlichsten Unterkünften gehört wohl das Hotel Kasbah le Mirage. Auf einem Schotterweg mit vielen Schlaglöchern, vorbei an blühenden Mohnfeldern auf denen Frauen im Kreis sitzen und den Tag ausklingen lassen, an Kindern die auf einem staubigen Platz Fußball spielen, vom Zentrum ca. 15 Fahrminuten entfernt erreicht man ein Charme Hotel der besonderen Art. Das Hotel ist im Stil einer Kasbah erbaut, die orientalische Architektur besticht in den 27 Zimmern. Der Blick von der Dachterrasse ist atemberaubend. Die Umgebung lässt sich super mit einem Quad erkunden.

Vor den Toren Marrakeschs finden sich viele Hotels der Extraklasse, viele große Hotelketten haben Ihre Resorts im neuen Bereich erbaut, die meisten max. 15min vom Zentrum entfernt.
In der Neustadt haben viele Geschäfte wie Gucci und Co. Ihre Geschäfte angesiedelt und laden zum Luxus-Shoppen ein. Auch im Herzen Marrakeschs finden sich das ein oder andere Luxus 5 Sterne Hotel, in den Genuss eines Besuchs kamen wir im Sofitel Marrakesch Lounge&Spa
Schon am Eingang stehen Bedienstete in sehr eleganten Uniformen, man wird mit einem warmen herzlichen Lächeln begrüßt und ab dort werden dem Kunden alle nur erdenklichen Wünsche erfüllt. Das Essen war vorzüglich.
Der SPA-Bereich ein Traum, die Kaftans in der Hotel eigenen Boutique von John Paul Gaultier designet.
Die Zimmer Luxus pur und die Poolanlage und der Club bestechen durch Eleganz und noblem Design. So manch Schauspieler und Fußballer hat hier schon seinen Urlaub verbracht.

Selten liegen die Gegensätze so dich beieinander, das Moderne luxuriöse und das Altertum und sehr Arme.
Wieder im Bus geht die Fahrt zum Stadt-Wahrzeichen, zur Koutouba Moschee, die größe Moschee Marrakeschs und eine der ältesten Marokkos und augenblicklich ist man gerade noch von glänzendem Luxus wieder mitten im Leben von Märchen aus 1001 Nacht.

Dort drängen sich Mopeds in einer chaotischen Fahrweise durch die engen Straßen, überholen Eselskarren die meterhoch beladen sind, kreuzen Pferdekutschen in denen sich Touristen durch die Stadt fahren lassen, Schubkarren in den seltsame Dinge transportiert werden und immer wieder staune ich wie viele Menschen doch auf so ein Moped passen. Wichtig zu wissen, nur der Fahrer braucht einen Helm. Seine Frau die hinter im sitzt ist verhüllt und das Baby welches man kaum erkennt auf Ihren Rücken gebunden. Während man sich noch wundert erkennt man das kleine Mädchen was auf der Seite vor Ihrem Vater auf dem Trittbrett steht. Und schon wird der Blick wieder auf etwas anderes gelenkt. Was überrascht ist, dass man wenig Touristen sieht, ich bin nicht
mit 1000enden von Touristen über die Stadt hergefallen sondern, zu Gast zw. vielen gastfreundlichen Marokkanern und darf deren Stadt im wahrsten Sinne des Wortes miterleben.

Die Pferdekutsche mit der ich mich mittlerweile durch die Stadt bewege hält vor dem Jardin Majorelle dem botanische Garten in Marrakesch. Der erste Baum wurde im 12.Jahrhundert gepflanzt und enthält Pflanzen aus allen 5 Kontinenten.1980 wurde er von Yves Saint Laurent gekauft und schon wieder sind meine Eindrücke verändert. Es herrscht eine beruhigende Stille, man kann sich über einen Rundweg durch den Garten treiben lassen und entdeckt wundervolle Pflanzen.

Zu Fuß geht es nun in die 1000 Jahre alte Medina, durch enge Gassen mit fensterlosen unscheinbaren Mauern, um viele Ecken herum und ich habe kurz den Gedanken, hier finde ich nie wieder raus und wieder muss ich einem Eselskarren ausweichen und einem Moped welches sich in rasender Geschwindigkeit an mir vorbei drängt. Als ich vor einer Tür aus dunklem Zedernholz stehe und nach kurzem Klopfen eine sehr entzückende Marokkanerin öffnet komme ich aus dem staunen nicht mehr raus komme. Ich betrete eines der 1000 bezaubernden Riads, eine Oase der Ruhe mitten im pulsierenden Leben der Medina. Worin sich die Riads nicht unterscheiden ist der Innenhof, entweder bestehend aus einem Springbrunnen oder einem Pool umgeben von leuchtenden Blumen und Palmen. Ungeschlagen sind die Dachterrassen mit Ihren Liegen mit dicken Auflagen, den gemütlichen Ecken unter einem Baldachin wo silberne Lampen flackernde Muster auf den Boden zaubern. Unverwechselbar ist der Blick von den Terrassen über Marrakesch, ob bei Tag oder Nacht, diese Faszination sucht Ihres gleichen.

Meine Favoriten sind das Riad Kniza und das Riad Alida, wer aber doch lieber alle Vorzüge eines Hotels nutzen möchte und trotzdem mitten in der Medina wohnen möchte der sollte in das tolle Hotel Les Jardins de la Koutoubia.

Wieder auf der Straße begebe ich mich nun auf den Weg zu der „ Sehenswürdigkeit“ von Marrakesch, dem Platz Djemaa el Fna der früher auch „Platz der Toten und Gehängten“ wegen seiner Hinrichtungen genannt wurde. Heute rollen dort keine Köpfe mehr aber man hat das Gefühl einem wird der Kopf verdreht.
Von weitem höre ich schon die Henna-Frauen Ihre Tattoos lautstark anpreisen, der erste Marokkaner hält mir eine Schlange vors Gesicht und spricht mystische Wort zu mir, ich drehe mich weg und der nächste versucht mir einen Affen auf die Schulter zu setzen. Überall höre ich Stimmengewirr und Trommelgeräuche, die Flöten mit denen die Schlangen verzaubert werden sollen schallen mir von überall entgegen. In meinem Kopf schwirrt alles durcheinander und die unterschiedlichen orientalischen Gerüchen machen mir klar ich bin mitten drin – in meinem Märchen aus 1001 Nacht.
Auf einer der Dachterrassen der zahlreichen Cafes beobachte ich in Ruhe bei einem frischen Minztee das Treiben auf dem Platz, Schlangenbeschwörer, Märchenerzähler, Zauberer und Flötenspieler verleihen dem Platz einen Charme orientalischem Zauber.

Meine Shoppinglaune wird im Souk schnell befriedig, vom Platz aus kann man tief in die Souks eintauchen und fühlt sich ins Mittelalter zurück versetzt. Viele Schuhe, Taschen, Silber, Gewürze und viele andere tolle Sachen finden sich. Auch hier bin ich nicht unter Touristen sondern vielmehr mitten drin, man weicht Mopeds aus und wird nicht bedrängt, natürlich wird die Ware angeboten und man wird zum handeln „gezwungen“ aber alles mit einem Charme der nicht belästigend wirkt. Ich fühle mich zu jeder Zeit sicher und bewege mich langsam mit Tüten beladen wieder zurück zum Platz.

Dort kommen von allen Seiten die mobilen Essens- Grillstände auf den Platz und köstlicher Duft aus gebratenem und frittierten liegt in der Luft. Für ein paar Cent bekomme ich einen frischgepressten Orangensaft und lasse mich an Obst und Gemüse Ständen und Gar-Küchen vorbei treiben.
Bei Einbruch der Dunkelheit steigt der Rauch der Grillstätten auf und ich habe nun endgültig Marrakesch ins Herz geschlossen.

Mein Fazit = Marrakesch * Marokko ist ein sicheres Urlaubsziel, es ist sauber und ursprünglich, man hat die Nähe zu den Bergen und zum Meer, Agadir erreicht man in 2 Std was wiederum zu einer fantastischen Kombination zwischen Städtereise und Badeaufenthalt einlädt. Es gibt tolle Hotels und charmante Riads. Es ist kein Massentourismus und die Atmosphäre nimmt einen gefangen. Marokko ist jederzeit eine Reise wert.


yvonne wolke
Für Sie geschrieben von
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