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Ein unentdecktes Juwel in Asien – Taiwan

Taiwan R.O.C.
von Ufuk Dervis
erstellt am
23.10.2017

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Ein unentdecktes Juwel in Asien – Taiwan

Stationen der Rundreise:
  • Taipeh

Ein unentdecktes Juwel in Asien Taiwan

Essen die Taiwaner wirklich nur mit Stäbchen oder bekommt man auch Messer und Gabel?

Um diese Frage zu klären, nehme ich Sie gerne mit nach Taiwan.

Der Inselstaat Taiwan liegt im Chinesischen Meer, direkt vor der Küste Chinas. Das Land bietet den Besuchern eine vielfältige und atemberaubende Natur mit einem Reichtum an Bergen. Diese nehmen beinahe 60 % der Landesfläche ein. Das Klima ist im Norden subtropisch, im Süden tropisch. Die beste Reisezeit ist von März bis Mai oder von September bis November. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 22 und 30 Grad.
Anfang Oktober durfte ich mit einer Gruppe dieses faszinierende Land bereisen. Und was soll ich sagen, es hat tiefe Erinnerungen hinterlassen

Tag 1: Taipeh

Heute beginnt meine Reise nach Taiwan. Nach einem 13-stündigen Flug mit der China Airlines komme ich am frühen Morgen mit meiner Gruppe in Taipeh an. Zwar war es eine anstrengende Anreise, doch ich merke schon jetzt, es hat sich gelohnt.
Da wir noch nicht unsere Hotelzimmer beziehen können, nimmt uns unser Reiseleiter Louke mit auf Tour. Mit unserem sehr freundlichen Guide haben wir einen wahren Glücksgriff gemacht, da er uns immer wieder mit Insiderwissen versorgt.

Der erste Tag startet bereits perfekt mit Sonnenschein und herrlichem Wetter.

Ni Hao Guter Tag

Dieser Tag führt uns auf einer Stadtrundfahrt zu den wichtigsten Gebäuden in Taipeh.

Früh am Morgen heißt das erste Ziel Chiang Kai-shek Gedächtnishalle. Die Halle ist ein Gebäude im Zentrum Taipehs, das einige Jahre nach dem Tod des Präsidenten errichtet wurde. Die Gedächtnishalle liegt zusammen mit einem Theater und einer Konzerthalle in einem schönen, weitläufigen Park. Das imposante und ganz aus Marmor erbaute Gebäude erhielt ein Dach aus blauen Fliesen. Die Farbe Blau stellt die Verbindung zur Kuomintang Partei her. Bis zum Hauptgebäude heißt es 89 Stufen erklimmen. Diese stehen für die 89 Lebensjahre von Chiang Kai-shek.

Im Inneren der 76 Meter hohen Gedächtnishalle finden zwischen 09:00 und 17:00 Uhr zu jeder vollen Stunde Wachwechselzeremonien statt.
Um 11:00 Uhr können wir bei diesem interessanten Ritual der Wachablösung dabei sein. Zu Ehren der gefallenen Soldaten der letzten Kriege marschieren fünf weißgekleidete Marinesoldaten im gleichen Schritt über den Platz.

Dann endlich kommen wir zum Nationalmuseum für mich das Highlight des Tages. Mit dem Besuch habe ich mit Sympathie an Chiang Kai-shek gedacht. Denn dieser hat auf seiner Flucht vor Mao Tse-tung den größten Teil der Schätze aus dem Pekinger Palast nach Taipeh gebracht.

Dank unseres lieben Reiseführers Louke kommen wir direkt und schnell an die bedeutendsten Objekte, wie z.B. den grünen Jadekohl und andere Jadeschnitzereien. Von den vielen Schätzen des Museums befindet sich auch nur ein Bruchteil in den Vitrinen. Aber nach ca. 2 Stunden in einem überaus gut besuchten Museum ist meine Aufnahmefähigkeit erschöpft.

Am Abend stand der Besuch des Taipeh 101 auf dem Programm. Er war bis 2008 das höchste Gebäude der Welt. Er hat eine Höhe von 509 Metern und beherbergt eine große Einkaufsstraße und Büroräume. Das Tilgerpendel, zur Dämpfung und Gebäudeschwingungen im Inneren des Taipeh 101, ist das größte der Welt. Aus dem 89. Stock hat man einen atemberaubenden Blick über die Skyline der Stadt. Noch heute ist der Turm das siebthöchste Gebäude weltweit.

Ein ganz besonderer Tipp: Der Himmel für Teigtaschenliebhaber ist das Restaurant Din Tai Dung am Fuße des Taipeh 101. Hier werden leckere Spezialitäten direkt vor Ihren Augen zubereitet. Auf der ganzen Reise war das für mich das BESTE Restaurant, das wir besucht haben.

Nach diesen vielfältigen Besichtigungen sind wir ganz erschöpft und wollen nur noch unsere Füße ausstrecken. Wir übernachten im Hotel Eslite, ein wunderschönes Hotel mitten in der Stadt.

Tag 2: Tainan

Wir nehmen heute Abschied von Taipeh und fahren mit dem Schnellzug Richtung Süden. In Tainan angekommen, werden wir von unserem neuen Busfahrer mit Ni Hao begrüßt.

Unsere Reisegruppe besteht aus 14 Teilnehmern. Die Truppe ist immer gut gelaunt und es macht wirklich sehr viel Spaß mit den Kolleginnen/Kollegen zu reisen. Unsere beiden Reisebegleiter von GEBECO sind super sympathisch und haben immer ein offenes Ohr für uns.

Tainan die alte Hauptstadt von Taiwan wurde 1621 als niederländische Kolonialstadt errichtet. Später wurde sie besonders von einem Mann geprägt: Koxinga auch unter seinem chinesischen Namen Chenggong bekannt. Er war halb chinesischer und halb japanischer Abstammung. Er beendete im 17. Jahrhundert die Macht der holländischen Indien Kompanie. Zudem hat er es geschafft während der Unruhen in Taiwan den Tower zu errichten. Dabei kam er natürlich auch zu Ansehen, sodass er im heutigen Taiwan wie ein Gott verehrt wird. Man findet seine Spuren in vielen Gebäuden der Stadt.

Im Chihkan Tower, einem der ältesten Bauten in Taiwan, angekommen bewundern wir die einzelnen Räume. Der Tower dokumentiert anschaulich die Übergabe der Macht an Koxinga. Zudem werden im Koxinga-Shrin auch seine Weggefährten gewürdigt.

Weiter gehts zum Konfuzius Tempel, Taiwans ältestem Tempel. Ein historischer Ort in Tainan. Zwar gehört er nicht zu den prunkvollsten Gebäuden, trotzdem lohnt sich der Ausflug dorthin.Wir haben erwartet, dass der Tempel den bisher gesehenen ähnelt, mit vielen Statuen und weiteren klassischen Tempeleigenschaften. Aber weit gefehlt, denn hier gibt es fast nur Schriftrollen oder besser gesagt Bretter und ein kleines Museum im hinteren Teil des Tempels. Dort befinden sich viele antike Gemälde, Stühle, Tische, Architektur und sogar kalligraphische Schriftstücke. Zu erwähnen ist das Alter des Tempels, er soll um 1665 erbaut worden sein.

Danach sieht die Fahrt weiter nach Kaohsiung, einer Hafenstadt am Meer und am sogenannten Liebesfluss.

Das nächste Ziel: Mond-Sonne-See. Die schöne und friedvolle Atmosphäre des grün schimmernden Sees haben ihn für Taiwaner zum Lieblingsziel für Hochzeitsreisen gemacht. Die Umrisse dieses größten Sees in Taiwan ähneln im Osten der Sonne und im Westen einer Mondsichel. Der See ist umgeben von vielen Bergen und ist daher auch ein beliebtes Ausflugsziel der Taiwaner. Mit 8 Quadratkilometern ist der Sonne-Mond-See das größte Binnengewässer Taiwans. Zu den besonderen Reizen zählt ein überwältigender Panoramablick über den See. Auf der Weiterreise überqueren wir eine Bergkette. Die Landschaft ist jedoch durch Verkehrswege und Stromleitungen gut erschlossen.

Wir sind in Kaohsiung angekommen und checken in unseren Zimmern ein. Übernachtet wird heute auf dem Gelände des Foguanshan Klosters.

Tag 3: Kaohsiung

Ni Hao um 04:30 Uhr im Foguanshan Kloster. Wer möchte, kann heute die Gelegenheit nutzen und an der morgendlichen buddhistischen Andacht teilnehmen. So eine Chance sollte man sich nicht entgehen lassen. Das war auch einer der magischsten Momente, die ich auf der Reise erleben durfte. Circa 40 Mönche haben im Andachtsraum gebetet. Wir dürfen keine Bilder machen und müssen sehr leise sein, aber das ist eigentlich auch selbstverständlich. Dieses spirituelle Erlebnis werde ich niemals vergessen. Die Wände sind mit 10.000 Amitahba Buddhas geschmückt, die alle identisch aussehen. In der Mitte des Raumes sind 3 riesige, ca. 30 Meter hohe Buddhas platziert. Alle einzelnen Buddhas, egal ob groß oder klein, werden einzeln beleuchtet. Ich sage nur: Gänsehaut Pur!

Mit dem Bus fahren wir im Anschluss zum neuen Teil des Klosters. Im ersten Moment, wenn man durch den Eingang geht, hat man den Eindruck, in einem modernen Einkaufszentrum angekommen zu sein. Es gibt Restaurants, Shops, Bäckereien und Souvenirgeschäfte. Dahinter geht man an 8 Pagoden vorbei zu einem Zentralgebäude. Über allem thront eine große sitzende Figur. Wir befinden uns an einem Ort, an dem Buddha in verhaltener Art verehrt wird. Auch dort erlebt man eine Prachtentfaltung in gigantischen Maßen, wobei uns die dort lebenden Nonnen und Mönche in graubraunen Kutten und mit rasierten Köpfen begegnen.

Am Nachmittag nehmen wir im neuen Teil des Klosters unser Mittagessen zu uns. Das vegetarische Restaurant ist sehr empfehlenswert. Die Qualität der vegetarischen Mahlzeiten kann man nur loben.

Die Reise führt uns durch die Berge zum Taroko Nationalpark.

Ein besonderes Hotel-Highlight ist das Silks Place Hotel am Ende der Schlucht. Das wunderschön in die Felsen eingebaute Hotel verfügt über einen Infinity Pool, der bis 24:00 Uhr geöffnet ist und eine kuschelige Feuerstelle auf dem Dach, welche zum romantischen Verweilen und entspannen einlädt. Die Zimmer sind sehr sauber und gut eingerichtet und verfügen über eine eigene Terrasse. Auch das freundliche und zuvorkommende Personal hat uns sehr begeistert. Das Haus liegt ein wenig abseits der Touristenströme. Wir hatten hervorragendes Wetter und konnten den Ausblick in vollen Zügen genießen. Es ist auch ein toller Ausgangspunkt für Wanderungen und sportliche Aktivitäten.
Leider haben wir nur eine Nacht Aufenthalt in diesem schönen 5-Sterne-Hotel.

Tag 4: Taroko Schlucht

Es geht weiter mit einer besonderen Sehenswürdigkeit: Die Taroko Schlucht, die zu den sieben Nationalparks Taiwans gehört. Der Nationalpark nimmt eine Größe von ca. 850 km² ein.

Der Fluss Liwu hat sich über Jahrmillionen tief in die Felsen eingeschnitten. Marmor und Granit stehen in bis zu 500 Meter hohen Wänden beidseits des Flusses. Erdbeben und Taifune haben ebenfalls ihren Beitrag zur Formung dieser großartigen Landschaft beigetragen. Danach kommen wir zur Schwalbenhöhle und zum Tunnel. Um dort entlang gehen zu können, muss man einen Helm aufsetzen. Unsere Helme sind sehr kleidsam von, einem freundlichen hellblau oder rosa. Diese sollen uns vor herabstürzenden Steinbrocken schützen. Zum Glück kam so etwas nicht vor.

Auf dem Shakadang Trail wandern wir eine Weile entlang der Felsen mit beeindruckenden Ausblicken auf den Fluss. Zwar dürfen wir eigentlich nicht zum Fluss hinunter klettern, aber unser Guide schwärmt so sehr von dem kühlen Wasser und den Schönheiten, die dort unten warten, dass wir der Versuchung einfach nicht widerstehen können. Belohnt werden wir mit klarem Wasser, kleinen Wasserfällen und vielen Fischen. Ein anstrengender Ausflug, der jedoch alle Mühe wert ist. Der Ausblick ist atemberaubend.

Nach der Tarokoschlucht fahren wir zurück nach Taipeh. Die Straße führt an der Ostküste entlang. Sie stellt höchste Anforderungen an fahrerisches Können und Konzentration an die Busfahrer. Die Aussichten auf das Meer und die steilen Felsen unter uns sind unvergesslich. An den Chingshui-Klippen legen wir noch einen Stopp ein, um den Blick schweifen zu lassen. Am Abend sind wir wieder zurück in Taipeh.

Tag 5: Weiterflug nach Bali

Der Flug geht weiter nach Bali.
Unsere Rundreise in Taiwan ist damit zu Ende.
Und das Fazit nach fünf Tagen in Taiwan?
Taiwan ist ein sehr spannendes Land mit vielen Gegensätzen und Kontrasten. Wir haben alles genossen, die schöne Landschaft, die religiösen Tempel, die Nachtmärkte, die Starbucks und das Essen mit den Stäbchen.
In jeder Ecke finden wir die wilde Mischung aus Hello Kitty und Teletubbies, sogar in den Taxis. Taiwan ist ein Paradies für Mangafans.
Vor allem aber sind die Taiwaner ein überaus freundliches Volk, was im direkten Vergleich mit den eher zurückhaltenden Chinesen sehr deutlich wird.
Wir haben uns rundum wohl gefühlt und eine unvergessliche Zeit in Taiwan verbracht.

Die Reise geht weiter nach Bali aber das können Sie in meinem neuen Reisebericht Bali lesen.


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