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Einmal quer durch Deutschland

Deutschland
von TUI Deutschland GmbH
erstellt am
24.10.2016

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Einmal quer durch Deutschland

Stationen der Rundreise:
  • Breege

Es sollte ein ganz ruhiger Urlaub werden, viel Natur, kein Stress, gutes Essen und keine große Vorbereitung. Also warum in die Ferne schweifen, wenn wir hier in Deutschland auch wunderschöne Inseln haben. So haben wir uns für Rügen, Deutschlands größte Insel in der Ostsee entschieden. Die zerfurchte Küste mit unzähligen Landzungen kommt auf eine beachtliche Küstenlänge von 574 km. Kein Ort auf der Insel ist weiter als 7 km vom Meer entfernt, überall riecht man das Meer.

Unser Quartier liegt ganz im Norden der Insel und wir setzen bequem mit der Wittower Fähre über, um bei der Anreise nicht die ganze Insel durchqueren zu müssen, die durch eine Brücke mit dem Festland verbunden ist. Der kleine Fischerort Breege wird in den nächsten Tagen unser Zuhause sein. Außer ein paar Seglern sind nur wenige Touristen unterwegs. Als Heimathafen zahlreicher Segelschiffe war das Dorf Breege im 19. Jahrhundert einer der wohlhabendsten Orte auf Rügen. Wir wohnen in einem der vielen reetgedeckten Kapitänshäuser, direkt am Breeger Bodden. Schon das erste Abendessen wird ein besonderes Erlebnis, frischer könnte der Fisch nicht sein und wir genießen den Blick auf den Hafen, begleitet vom Geschrei der Möwen.

Zwischen Ostsee und Jasmunder Bodden liegt Juliusruh, ein ganz beschauliches Seebad, unser Nachbarort. Die Reetdächer verleihen den Ferienhäusern den maritimen Charme der ehemals reichen Seemannsgegend. Wir wandern stundenlang am weißen, feinen Sandstrand Richtung Süden und durch das Naturschutzgebiet „Langes Moor“ wieder zurück. Die Sonne scheint vom strahlendblauen Himmel, die Temperaturen sind sehr angenehm und wir können in der Ostsee baden, welch ein Glück. Nach dem ersten Urlaubstag sind wir total „entschleunigt“ und tiefenentspannt. Unglaublich, was diese Seeluft und die herrliche Landschaft in so kurzer Zeit bewirken.

Wir leihen uns für den nächsten Tag Fahrräder aus und radeln weiter Richtung Norden ans Kap Arkona, das 45 Meter hoch über der Ostee auf einer Landzunge thront. Heute kommen zahlreiche Besucher, um das wohl bekannteste Leuchtturmensemble Deutschlands, sowie die urigen Fischerkaten zu sehen. Nach einem kurzen Besuch der weißen Sandstrände drehen wir und radeln der Küste entlang nach Süden mit dem Ziel, die Kreidefelsen am Königsstuhl zu entdecken. Wunderschöne Radwege führen uns durch Buchenwälder, vorbei am Spyckerscher See und weiter durch den Jasmund Nationalpark. Dieser gehört zum Weltnaturerbe der UNESCO. Strahlend weiß leuchten uns die Kreidefelsen entgegen und die Besucher des Parks haben die Möglichkeit das Besucherzentrum und seine Erlebniswelt zu entdecken.

Die mondänen Seebäder Sellin, Babe und Göhren begrüßen uns am nächsten Tag mit ihrem ganz besonderen Charme. Villen und Pensionen mit verzierten Loggien, prunkvollen Dachaufbauten und korinthischen Säulen bestimmen das Stadtbild. Nach der deutschen Einheit wurden diese Städte fein saniert und geben heute diesen Seebädern ihr unverwechselbares Gesicht. Hier wird nicht nur gebadet, hier geht man auch shoppen und flaniert an der Seepromenade entlang. Sehen und gesehen werden ist hier der Trend. Überall werden Wassersportmöglichkeiten angeboten und an jeder Ecke stehen gepflegte Fahrräder bereit, um aktiv im Urlaub zu sein. Bequemer zuckelt der Urlauber mit dem „Rasenden Roland“, der beliebten Schmalspurbahn, durch den Südosten der Insel. Viele Persönlichkeiten wie Caspar David Friedrich und Theodor Fontane haben die Schönheit und den Erholungswert dieser Insel erkannt und sie genutzt, um ihre Werke zu schaffen und sich inspirieren zu lassen.

Für uns geht es mit dem Schiff, der Wappen von Breege nach Hiddensee, quer durch den Breeger Bodden, vorbei an der kleinen Wittower Fähre auf die 18 km lange Insel. Hier gibt es keine Autos, die Menschen sind auf dem Fahrrad oder mit Kutschen, die im Hafen bereit stehen, unterwegs. Wir wandern Richtung Norden auf die Anhöhe zum Leuchtturm und dann am kilometerlangen Weststrand wieder zurück. Buntes Treiben am Strand und kleine Restaurants bestimmen dieses Insel-Idyll. Hoch über den lilaleuchtenden Erika Heideflächen ziehen Kraniche ihre Runden. So genießen wir unseren letzten Tag mit einem erfrischenden Bad.

Bevor wir dieses Ferienparadies wieder verlassen, möchte ich die Baumallen erwähnen, die mich so sehr fasziniert haben. Wie lange grüne Tunnel ziehen sie sich durch die Landschaft und verbinden viele kleine Inselorte miteinander. Sie sind eine der vielen Sehenswürdigkeiten dieser Insel und bestehen aus prachtvollen Linden, Kastanien, Birken und Eichen.

Unser nächstes Ziel ist die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst an der Ostseeküste. Sie ist eine der schönsten und abwechslungsreichsten Küstenlandschaften in der Ostseeregion. Vom Osten her kommend erreichen wir zuerst das Ostseebad Zingst, dann geht es weiter nach Prerow und Wieck am Darß. Sehr gepflegt, hübsch arrangiert und sehr liebevoll gestaltet, laden die Städtchen zum Bummeln und Verweilen ein. Am Ende der Halbinsel liegt das unkonventionelle Künstlerdorf Ahrenshoop. Hier entstand unter dem Landschaftsmaler Paul Müller-Kaempff eine Künstlerkolonie, die auch heute noch legendär ist.

Die schmale Landzunge zwischen Meer und Bodden gehört mit seinen Flach- und Steilufern, Strandseen, Buchten, Dünen und gigantischen Stränden zu den schönsten und abwechslungsreichsten Landschaften der Küste. Wir wandern ein Stück des Deiches entlang und gelangen von dort aus immer wieder an den 60 km langen, feinsandigen Strand.

„Im Frühjahr und im Herbst ziehen vor allem die Zugvögel die Blicke der Besucher auf sich. An manchem Abend sind hunderttausende Kraniche, Enten, Gänse, Möwen und Schwäne in riesigen Pulks über der Boddenlandschaft unterwegs“, so erzählt man uns.

Aber noch ist unsere Reise nicht zu Ende und wir lassen uns auf die Großstadt Berlin ein. Dieses Mal zieht es uns jedoch hinaus an den Wannsee, die Temperaturen liegen bei über 30 Grad und die Stadt brodelt. Nach dem Motto: “Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein, und dann nüscht wie raus nach Wannsee“, ziehen wir los. Das „alte“ Strandbad am Rand des Grunewalds steht heute unter Denkmalschutz. Mit ausgedehnten Parkanlagen auf dem 1200 m langen breiten Sandstrand und den Liegeweisen dürfen alle ihr Handtuch ausbreiten oder können einen Strandkorb mieten.

Gegenüber am südwestlichen Ufer sind einige Wassersportclubs zu Hause, es gibt Segel-, Surf- und Motorbootschulen. Dort wandern wir im Schatten der alten Bäume am See entlang mit Blick auf die Pfaueninsel mit ihrem Schloss. Gegen Spätnachmittag wird es etwas kühler und wir fahren weiter nach Potsdam.

Unser Ziel ist Schloss Sanssouci mit den terrassenförmigen Weinbergen in seiner riesigen Parkanlage. Zwischen 1745 und 1747 ließ der preußische König Friedrich II. (1740-1786) Schloss Sanssouci auf dem Plateau eines terrassierten Weinberges erbauen. Vor den Toren der Stadt Potsdam gelegen, diente das Schloss dem König als Sommerresidenz. Das Schöne mit dem Nützlichen verbinden, war für Friedrich II. stets leitendes Prinzip und so diente auch Sanssouci nicht ausschließlich repräsentativen Zwecken, sondern auch dem Obst- und Gemüseanbau. Gigantische Ausmaße nimmt auch die Orangerie ein, da Orangenbäumchen und mediterrane Pflanzen die strengen Winter nicht überstanden hätten. Den Abend lassen wir im Holländische Viertel ausklingen. 134 rote Holländerhäuser in 4 Karrees wurden vom Architekten Jan Bouman ab 1732 im Auftrag des Soldatenkönigs in Potsdam gebaut und stellt das größte geschlossene holländische Bauensemble außerhalb der Niederlande dar. Heute findet man in diesem Viertel viele Cafés, Kneipen und Kunstgewerbe-Geschäfte.

An unserem letzten Reisetag nehmen wir den Bus quer durch Berlin, vorbei am Reichstag und dem Brandenburger Tor zum Alexanderplatz. Da wir die Stadt gut kennen, picken wir uns nur hier und da einen Platz zum verweilen aus und genießen die freie Zeit. Schon allein Berlin ist immer wieder eine Reise wert. Da die Stadt sich ständig wandelt und weiterentwickelt, entdecken wir bei jeder Reise immer wieder neue schöne Plätze, nette Restaurants und trendige Kneipen. So geht ein sehr ruhiger und doch abwechslungsreicher Urlaub wieder zu Ende und wir freuen uns schon auf die nächste Reise!

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Ort/Region

Breege, Selin, Babe, Göhren, Fischland, Darß, Zingst, Berlin

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