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Feuriges Lanzarote

Spanien
von Arnold Dederer
erstellt am
08.10.2018

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Feuriges Lanzarote

Stationen der Rundreise:
  • Yaiza

Feuriges Lanzarote

Viele verbinden mit Lanzarote den teuflischen Timanfaya Nationalpark, sprich eine Kulisse aus Vulkanlandschaften und kargen Wüstenformationen.

Ich muss dem deutlich widersprechen, denn Lanzarote ist eine faszinierende und zugleich vielfältige Insel, die seines gleichen sucht. Die Landschaft von Lanzarote war schon sogar für viele Filmemacher ein besonderes Motiv.

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Anreise.

Meine Reise war dieses Jahr im August für eine Woche dorthin. Der Flug dauerte ca. 4,5 Stunden und war sehr angenehm, da TUI fly einen tollen Service angeboten hatte.

Gleich nach Ankunft am Flughafen von Lanzarote sind wir mit dem Mietwagen in unsere gebuchte Finca gefahren. Der Weg nach Yaiza war fabelhaft und zugleich überwältigend. Viele kleine und niedliche weiße Häuser, die max. 2 Stockwerke hatten, boten sich uns an. Trotz einiger kahlen Stellen gab es immer viele Palmen und Kakteen zu sehen.

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Unterkunft.

Unsere Finca war quasi vom Konzept her wie ein Hotel. Diese heißt Casa de Hilario und liegt im romantischem Yaiza, ein etwas größeres Dörfchen, welches bei vielen Schönheitswettbewerben auf Lanzarote die Spitzenplatzierung eingenommen hat und dies zu Recht.

Zum Teil ist es schon klischeehaft gewesen (!): weiße Häuser mit grünen ggf. blauen Jalousien, eine kleine Dorfkathedrale, niedliche Bodegas und ältere Herren am Cerveza (Bier) trinken, haben dem Ganzen den gewissen Charme verliehen.

Um nochmals zurück zur Finca zu kommen: Casa de Hilario hatte 7 Zimmer, was natürlich für sich spricht und man ein ruhiges Idyll genießen kann. Dann gibt es dort einen kleinen Pool, in dem man sich nach einem erlebnisreichen Tag erfrischen konnte. Zudem hatte man einen tollen Blick gen Playa Blanca und dem Meer nach Süden. Wobei gesagt werden muss, dass das Meer ca. 12 km entfernt ist. Die Finca hat außerdem einen kleinen Frühstücksraum mit vielen lokalen Speisen wie Tortilla, Chorizo und Queso. Das überragende an dem Speiseraum war die Inneneinrichtung. Die Wände sind aus purem schwarzen Lavagestein.

Die Zimmer sind im landestypischen Stil eingerichtet und bieten eine gemütliche Atmosphäre. Man fühlt sich ganz abseits des Massentourismus und das ist gut so!

Die Nähe zum Timanafaya Nationalpark betrug vom Hotel nur schlappe 6 km. Dazu gleich mehr.

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Nordtour.

In den ersten Tagen haben wir mehr oder weniger den Norden der Insel erkundet. Dadurch, dass die Insel nicht sehr groß ist, erreicht man viele Sehenswürdigkeiten recht fix. Zu aller erst wurde der Jardin de Cactus besichtigt. Dieser wurde von dem berühmten Architekten César Manrique geprägt, welcher die gesamte Insel beeinflusst hatte de facto Architektur, das heißt, dass man auf der gesamten Insel keine Bausünden und Klötze findet, eher viele sanfte und geschmackvoll eingerichtete Häuschen. Mich hat es an manchen Orten zum Teil an den wilden Westen erinnert, da einige Häuser eine Ranch hatten.

Bei Jardin de Cactus handelt es sich um einen tollen Kakteenpark mit 450 Arten verschiedenster Kakteen. Auf alle Fälle sehenswert!

Nicht ganz weit entfernt davon ist die besondere Kunst- und Kulturstätte Jameos del Agua, ebenfalls von Manrique konzipiert. Man hat hier zwar ein großes Besucheraufkommen, aber es lohnt sich allemal. Man schlängelt sich quasi durch eine Höhle, die von Wasser umgeben ist glassklarem Wasser! Danach kann man einen wunderschönen Pool entdecken. Lassen Sie sich überraschen!

In der näheren Umgebung befindet sich das Haus von Manrique (Heute ein Museum). Das Haus ist eine architektonische Meister- und Glanzleistung. Viele Pflanzen, viel weiß ist sein Haus von Lava umgeben. Der Kontrast von natürlichem Schwarz und künstlichem Weiß ist atemberaubend.

Auf dem weiteren Weg nach Norden kann man tolle Fotomotive an den Straßen finden man hat das Gefühl, dass man auf der Route 66 ist da man viele wüstenähnlichen Pflanzen hier vorfindet und die Straßen sich in weite Ferne von Hügel zu Hügel vorarbeiten. Der Norden sieht insgesamt gelber aus von der Natur her, als der Süden. Man sieht hier zum Teil bizarre Felsformationen, ebenfalls tolle Motive für Fotos.

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Bergdörfer.

Mein Traumdörfchen im Norden ist Haria gewesen. Kleine enge Gassen umschlingen die weißen Häuser und man findet hier das Tal der 1000 Palmen. Ob es wirklich 1000 Stück sind? Bestimmt!

Teguise hat mir auch sehr gut gefallen, vor allem die idyllische Dorfkirche, jedoch war es hier sehr ruhig.

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Essen.

Lanzarote bietet eine typisch spanische Cuisine. Fischspezialitäten bzw. Paella sind hier oft auf der Speisekarte mit kleinen Beilagen wie Salz- oder Rosmarinkartoffeln. Am besten haben mir frisch zubereitete Garnelen geschmeckt. Beim Essen erhält man mehrheitlich vorab ein Pan (Brot) mit drei verschiedenen Saucen: einen grünen Kräuterdip, etwas Aioli, und eine würzig-scharfe rote Sauce.

Und wisst ihr wo das Essen unbezahlbar schön ist? In dem Fischerörtchen El Golfo. Ein Fischerort direkt am Meer an der Westküste. Die Restaurants befinden sich direkt am dunklen Lavastrand und man kann abends bei Sonnenuntergang die Sicht auf das Meer genießen. Die Kulisse perfekt machen die riesigen Wellen mit einer angenehmen Brise und natürlich ein Glas Rotwein dazu.

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Salzig.

Eine spektakuläre Sehenswürdigkeit und zugleich wunderschönes Fotomotiv sind die Salinen Salinas de Janubio. Diese befinden sich zwischen El Golfo und Playa Blanca / Yaiza. Zum Abend hin, wenn die Sonne scheint, sind die Farben prächtig rosa und pink wiederum andere Salzfelder heller Töne von sich geben.

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Grün.

Man denkt, dass man hier auf der Insel kein grün findet? Doch und zwar viel. Fast auf der ganzen Insel verteilt findet man immer wieder Kakteen und Palmen. Zwar ist die Insel kein tropischer Regenwald dies ist aber auch gut so, da die Stellen, die grün sind mit der schwarzen Lava bzw. der kargen Landschaft gut harmonieren und dem ganzen das Gewisse Extra geben.

Wenn man noch gerne einen grünen See besichtigen möchte, dann kann man dies gleich in der Nähe von El Golfo (fußläufig) machen. Der sogenannte Lago Verde erstrahlt in einer bizarren grünen Farbe passend zu dem typischen Bild von Lanzarote, welches viele vor Augen haben.

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Strände.

Lanzarote hat viele und besonders vielfältige Strände: Von kleinen künstlich anlegten Buchten in den Touristenorten Helle cremefarbene lange Sandstrände und die weißen Strände im Norden. Und nicht zu vergessen in wenigen (!!!) Orten gibt es dunkle & schwarze Lavastrände diese gehören auf Lanzarote meiner Meinung nach zur Ausnahme.

In Puerto del Carmen hat mir der Strand Playa de los Pocillos am besten gefallen, da man hier einen sehr breiten und langen Sandstrand mit vielen kostenpflichtigen Liegen und Sonnenschirmen hat. Etwas Überlaufen ist die Playa Grande gewesen. Genau das gleiche Bild bot sich in Playa Blanca (Touristenort im Süden). Wenn man Surfen will empfehle ich eindeutig den Strand Playa Famara im Nordwesten der Insel ein toller Dünenstrand und im Hintergrund eine steile Felswand. Zu meinen Favoriten zählte ebenso der Strand Caleton Blanco, da man hier weißen Sand und türkisfarbenes Meer hat. Man sollte allerdings hier großen Respekt vor den Wellen und der Unterströmung haben am besten nicht zu tief ins Wasser gehen. Wenn man ein tolles Wellenbad nehmen möchte, empfehle ich Costa Teguise am Strand Playa de los Cucharas. Nicht zu vergessen: Einen Besucht wert sind die Papagayo Strände, welche ebenfalls mit türkisfarbenem Meereswasser strahlen.

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Aussicht.

Wer eine hervorragende Sicht auf die kleine Nachbarinsel La Graciosa haben möchte, sollte auf keinen Fall die Aussichtsplattform Mirador del Rio verpassen. Diese befindet sich nämlich auf 475 m. Höhe (über den Wasserspiegel) und diese Wand fällt steil runter . Die Aussicht auf das türkisfarbene Meer ist wunderschön!

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Caldera Blanca.

Wer gerne wandert, wird auf Lanzarote seinen Spaß haben. Die Caldera Blanca ist ein heller und erloschener Vulkankessel. Die Aussicht von oben ist spektakulär. Die Wanderung von Mancha Blanca beträgt ca. 90-120 Minuten, je nachdem wie schnell man sich fortbewegt.

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Feurig.

Die Überschrift lässt schon teuflisches erahnen! Der Timanfaya Nationalpark bietet eine unreale und bizarre Lavalandschaft, die einer Mondlandschaft ähnelt. Man wird bei der Einfahrt in den Nationalpark mit einem Teufelsschild begrüßt. Man kann es schon erahnen was vor einigen Hundert Jahren in diesem Areal geschehen ist feuerspuckende Vulkane und Krater mit viel heißer Magma und Lava tobten sich hier aus. Heute sind die Vulkane zur Ruhe gekommen, jedoch sind man an vielen Stellen wie weit die Lava geflossen ist und es gibt hier kaum eine Pflanze. Die Lava ist zum Stehen gekommen und zeigt sich von seiner steinigen und spitzen Seite. Mit einer kleinen Busfahrt im Nationalpark fährt man zu den verschiedenen und großen Vulkanen, die zum Teil mit einer roten Farbe glänzen. Vor allem bei Sonnenuntergang sehen die Vulkane wie eine Feuerlandschaft aus, so als ob sie brennen würden. In einige Vulkankegel kann man sogar hineinschauen. Ebenfalls sehenswert ist der Mini-Geysir.

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Tipps.

Als wertvollen Tipp kann ich Ihnen auf den Weg geben: Genießen Sie jede Sekunde auf dieser Insel es lohnt sich (!) - und erkunden Sie Lanzarote am besten mit dem Mietwagen.

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Fazit.

Lanzarote - Immer wieder! Ich habe mich in diese Insel verliebt, da Sie meiner Meinung nach spezieller ist als die anderen Kanaren. Sie gehört eindeutig zu meinen Favoriten.

Falls Sie Fragen zu dieser einzigartigen Insel haben, wertvolle Tipps für Ihre nächste Reise nach Lanzarote oder ein für Sie perfektes Angebot benötigen, dann kontaktieren Sie mich gerne!

Ich freue mich auf Sie!


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Für Sie geschrieben von
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