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Irland - Die Entdeckung der grünen Insel

Irland
von Anne Michels
erstellt am
24.05.2017

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Irland - Die Entdeckung der grünen Insel

Die grüne Insel, das Land der Kobolde und Pubs. Mittelalterliche Burgen, alte Klöster, steile Klippen, fruchtbare Böden, karge Ebenen, riesige Nationalparks, wunderschöne Sandstrände. All das gibt es auf einer Reise durch Irland zu entdecken.

Auf meiner 9-tägigen Rundreise mit dem Mietwagen habe ich eine Menge gesehen und möchte nun eine Idee geben, wie man einen Urlaub in Irland gestalten kann.

1. und 2.Tag – Dublin

Anreise Dublin Flughafen. Wir haben den Mietwagen direkt am Flughafen in Dublin angenommen und auch dort wieder abgegeben. Mit dem Anbieter Hertz hatten wir keine Probleme, alles hat reibungslos und schnell funktioniert. Hertz ist übrigens der einzige Mietwagenanbieter in Irland, der Fahrzeuge für U25jährige ohne Aufpreis anbietet!

Vom Flughafen aus sind wir dann Richtung Dublin Innenstadt gefahren. Die erste Fahrt war noch ein wenig unbeholfen, an den Linksverkehr muss man sich wirklich erst gewöhnen, aber dann hat alles sehr gut geklappt. In Dublin hatten wir uns ein schnuckeliges B&B gebucht. Diese Art zu wohnen ist in Irland üblich, man kann die Unterkünfte mit deutschen Pensionen vergleichen. Die Vermieter wohnen meistens mit im Haus, machen einem morgens Frühstück und stehen jederzeit mit Rat und Tat zu Seite. Man muss wirklich schon ein absoluter Fleischliebhaber sein, um das irische Frühstück jeden Tag genießen zu können. Bacon, Würstchen und Black and White Pudding gehören zu einem typisch irischen Frühstück eben dazu. Wer darauf keine Lust hat, muss sich halt von Eiern und Toast ernähren. Einen vernünftigen Kaffee bekommt man auch eher selten, meistens wird Irish Breakfast Tee getrunken, schwarzer Tee mit Milch und Zucker. Sehr lecker!

Dublin selber hat man schon nach kurzer Zeit erkundet. Wir sind dort zwei Nächte geblieben, das war völlig ausreichend. Ich empfehle eine Tour mit dem Hopp-on-hopp-off Bus zu machen. Die Fahrt der grünen Busse kostet nur 15 Euro und dauert beinahe 2 1/2 Stunden. Man bekommt so einen guten Überblick und fährt an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei. Die Partymeile in Dublin befindet sich in dem bekannten Stadtviertel Temple Bar. Hier reiht sich ein Pub an den nächsten, es gibt Guinness im Überfluss, hat mir übrigens sehr gut geschmeckt, und ab 20/21 Uhr wird fast überall Live Musik gespielt. Mein Tipp: Murrays Grill – super Atmosphäre, leckeres Essen und jeden Abend typisch irische Live-Musik.

3. Tag Dublin - Cork

Heute hatten wir mit die längste Strecke zu fahren, von Dublin bis runter in den Süden nach Cork. Unterwegs haben wir unseren ersten Halt bei Glendalough (dt. Tal der zwei Seen) gemacht. Glendalough ist ein Tal in den irischen Wicklow Mountains. Es ist bekannt für seine Klostersiedlung, welche eine der berühmtesten Irlands ist. Hier erwarten einen aber nicht nur uralte Gräber und Steinkreuze, sondern auch eine wunderschöne farbenprächtige Landschaft. Dieser Ort hat mir sehr gut gefallen! Weiter sind wir dann bis nach Kilkenny gefahren, wo wir uns das Kilkenny Castle angesehen haben. Der nächste und letzte Stopp an diesem Tag war dann schließlich der Rock of Cashel. Die eindrucksvolle Ruine steht auf einem 65m hohen Berg und wird mit ihren vielen Türmen, Zinnen und Spitzgiebeln auch als irische Akropolis bezeichnet. Früher diente Cashel angeblich Feen und Elfen als Schlafplatz, im Jahre 450 soll St. Patrick höchst selbst auf dem Felsen König Aenghus getauft haben und im 16. Jahrhundert diente er vielen Menschen als Zufluchtsort. Neben den vielen Kreuzen auf dem Gelände befindet sich außerdem ein zwei Meter hohes St. Patrick’s Cross aus dem 12. Jahrhundert, dessen Sockel vermutlich einst als Krönungsstein diente. Ein Ort voller Geschichte und alter Sagen, der mich wirklich fasziniert hat.

4. Tag Cork – Killarney

Unser heutiges Tagesziel war der bekannte Ring of Kerry. Die beeindruckende 179km lange Panoramaküstenstraße darf man sich auf keinen Fall entgehen lassen! Besonders fasziniert haben mich die wunderschönen Sandstrände und die endlos weiten saftig grünen Wiesen. Es muss ein Traum sein, direkt am Rande der Klippen in einem der kleinen Cottages mit täglichem Blick auf die endlosen Weiten des Meeres zu wohnen. Je nachdem wie viele Stopps man zwischendurch einlegt kann man auf dieser Panoramastraße einen ganzen Tag verbringen. Vor allem an den kleinen Strandbuchten sollte man sich genügend Zeit nehmen und einfach nur die frische Meeresluft genießen.

5. Tag Killarney

Rund um Killarney gibt es eine Menge Sehenswürdigkeiten, die wir uns natürlich auf keinen Fall entgehen lassen wollten. Begonnen haben wir den Tag mit der Besichtigung des Ross Castle. Diese Festung ist mit Möbeln und Einrichtungsgegenständen aus dem 16. und 17. Jahrhundert ausgestattet und ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen. Weiter ging es dann zu der Muckross Abbey. Diese Abtei, welche 1340 von den Franziskanern gegründet wurde, liegt im Killarney -Nationalpark, inmitten eines Friedhofs. Da die Ruinen der Muckross Abbey recht gut erhalten sind, ist sie neben dem Muckross House eine beliebte Touristenattraktion. Besonders bemerkenswert fand ich die große Eibe mitten im Kreuzgang. Das Muckross House liegt ungefähr 2km entfernt, bis dorthin sind wir zu Fuß durch einen Wald gegangen. Das Anwesen wurde 1843 im Auftrag von Henry Arthur Herbert und seiner Frau Mary für den Betrag von 30.000 Pfund erbaut und ging schließlich nach einigen Besitzerwechseln im Jahr 1932 an den irischen Staat. Die Herberts empfingen viele bedeutende Besucher, die berühmteste Person war wohl Königin Victoria von England im Jahr 1861. Im Anschluss an das Muckross House haben wir noch den Torc Waterfall besucht. Dieser liegt ebenfalls im Killarney Nationalpark, ungefähr 4km vom Muckross House entfernt. Am Nachmittag hatten wir dann noch genügend Zeit, durch den 100km² großen Killarney Nationalpark zu fahren und die artenreiche Vegetation zu bestaunen. Es gibt zahlreiche Eichen, üppige Eiben, Moose, Flechten und Farne. Aufgrund des Golfstrom-Einflusses findet man außerdem zahlreiche Blühpflanzen, wie sie sonst nur aus dem Mittelmeerraum bekannt sind.

6. Tag Killarney – Adare

Nachdem wir aus unserem B&B ausgecheckt hatten ging die Reise weiter zur Dingle Halbinsel. Aufgrund ihrer atemberaubenden Landschaft wird sie von vielen Naturliebhabern auch als „schönster Ort der Welt“ bezeichnet. Trotz schlechtem Wetter war mein Highlight der Halbinsel der Inch-Beach. Der kilometerlange, breite feine Sandstrand führt sehr seicht ins Meer und man muss erstmal einige Meter über den sehr festen Sand gehen, ehe man überhaupt zum Wasser kommt. Wer gerne Muscheln sammelt ist hier genau richtig, diese gibt es in sämtlichen Farben und Formen. Ich mag den Geruch des Meeres sehr gerne und wäre am liebsten mit den Füßen durchs Wasser gelaufen, aber dafür war es dann doch etwas zu kalt.

Am späten Nachmittag ging unsere Reise dann weiter nach Adare. Der relativ kleine Ort mit knapp 3000 Einwohnern im irischen County Limerick wird auch als schönster Ort Irlands bezeichnet. Kennzeichnend sind besonders die vielen Reetdachhäuser. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir von Adare mehr versprochen habe. Trotzdem war es nett, hier eine Nacht zu verbringen.

7. Tag Adare – Galway

Die Cliffs of Moher, heute war es endlich soweit. Am frühen Morgen haben wir uns auf den Weg gemacht um das wohl bekannteste Naturspektakel Irlands in aller Ruhe besuchen zu können. Die Wetterfee war zum Glück auf unserer Seite und auch die vollgepackten Touristenbusse kamen erst gegen Mittag. Die Klippen erstrecken sich über acht Kilometer an der Küste entlang und ragen an ihrem höchsten Punkt 214m über dem Meeresspiegel auf. Menschen mit Höhenangst kann es bei diesen beinahe senkrecht abfallenden Steilwänden schon mal etwas mulmig werden. Unten spritzt die Gischt, in den Felsen tummeln sich unzählige Möwen, Dohlen und auch Papageientaucher. Die Cliffs of Moher beherbergen die größte Seevogelkolonie auf dem irischen Festland und mit etwas Glück erspäht man auch mal einen Riesenhai, einen Buckelwal oder einen Zwergwal. Aber nicht nur die Tiere fühlen sich hier wohl, die Klippen sind auch ein beliebter Drehort. So entstanden hier zum Beispiel Szenen für Harry Potter und der Halbblutprinz. Als absolute Harry Potter Fans sind wir natürlich die Klippen hoch und runter gelaufen und haben besonders nach dem Felsen Ausschau gehalten, auf welchem Harry Potter mit Albus Dumbledore gestanden hat. Die Cliffs of Moher muss man sich definitiv ansehen, wenn man eine Rundreise durch Irland macht. Mich haben sie total begeistert, es war einfach nur schön!

8. Tag Galway

Heute haben wir uns in der Nähe von Galway die Kylemore Abbey angesehen. Dieses wunderschöne Schloss ist geprägt durch eine bemerkenswerte Geschichte, welche sich über eine Zeitspanne von über 150 Jahren erstreckt. Nachdem die Kylemore Abbey 1867 gebaut wurde war sie viele Jahre in den Händen von Mitchell und Margaret Henry bevor sie schließlich 1920 an den Benediktiner Orden überging. 1923 eröffnete die Benediktinische Gemeinschaft ein weltbekanntes Mädcheninternat, welches 1959 durch einen Brand stark beschädigt wurde. Im Jahr 2010 wurde das Internat geschlossen, heute leben die Nonnen noch immer in Kylemore und leiten das ganze Anwesen, wozu außer dem Schloss auch noch ein 3,4 Hektar großer Garten gehört. Am Abend haben wir uns dann schließlich auch noch Galway angesehen. Diese quirlige Stadt mit den vielen bunten Häusern hat mir wirklich am besten gefallen. Hier sind sehr viele junge Leute unterwegs, es gibt tolle Pubs, nette Geschäfte und einen Straßenmusiker nach dem anderen.

9. Tag Galway – Dublin

Auf unserer letzten Etappe von Galway zurück nach Dublin haben wir einen Halt bei der Klosterruine Clonmacnoise gemacht. Bekannt ist diese Touristenattraktion vor allem für die vielen gut erhaltenen Steinkreuze und seine Geschichte, die bis ins 6. Jahrhundert n. Chr. zurückreicht.

Wieder in Dublin angekommen haben wir dann schon den Wagen abgegeben, sind mit einem Shuttle zu unserem Airport Hotel gefahren und am nächsten Morgen zurück nach Deutschland geflogen.

Mein Fazit:

Für mich ist Irland definitiv ein Ziel, welches man auf eigene Faust mit einem Mietwagen bereisen muss! Trotz des gefürchteten Linksverkehrs gewöhnt man sich sehr schnell daran und das Fahren ist schon nach weniger Zeit überhaupt kein Problem mehr. Achtung bitte vor freilaufenden Schafen! Wir waren jetzt gut 9 Tage unterwegs und haben die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Südirland gesehen. Manchmal hätten wir noch ein bisschen mehr Zeit gebraucht, manchmal hatten wir Mühe den Tag rumzukriegen. Ich denke eine Woche hätte für die erste Irlandreise theoretisch auch gereicht. Die Nebenkosten vor Ort sind etwas höher als bei uns, aber immer noch überschaubar. Für die Übernachtungen würde ich auf jeden Fall nur die kleinen B&Bs mit Frühstück buchen, denn sie gehören zu Irland einfach dazu. Die Iren selber sind ein sehr freundliches geschwätziges Volk, wir haben uns immer willkommen gefühlt. Unterwegs waren wir Anfang April, das hatte natürlich Vor-und Nachteile. Toll war, dass die Hauptsaison noch nicht begonnen hatte und dadurch die ganzen Touristenattraktionen und Straßen noch nicht so überfüllt waren wie in den Sommermonaten. Mit dem Wetter hatten wir auch erstaunliches Glück, bis auf zwei Tage nur Sonnenschein und kein Regen. Die Temperaturen waren noch relativ niedrig, aber wetterfeste Kleidung sollte man für Irland generell immer dabeihaben. Was ich stellenweise als großen Nachteil empfunden habe war, dass natürlich viele Pflanzen noch nicht am blühen waren und dadurch stellenweise das doch eigentlich so grüne Irland eher karg und grau war. Nichtsdestotrotz war es eine schöne Reise, eine tolle Erfahrung und ich würde auch nochmal hinfahren!


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