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Italien und Mittelmeerinseln

AIDA Cruises
von Frank Limberger
erstellt am
25.10.2019

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Italien und Mittelmeerinseln

Aida Stella - Italien und Mittelmeerinseln

Ende August starteten wir zu einer der im Nachhinein angenehmsten Seereisen welche ich bis jetzt hatte.

Ausgangspunkt und Start- und Zielhafen war Palma de Mallorca. Palma ist sowieso schon eine Reise wert und so hatten wir denn auch zwei sehr schöne Tage in Can Pastilla. Ist zwar nah am Flughafen und man sieht und hört die Ferienflieger, aber der Ort hat sich sehr gemacht mit schöner Promenade, kleinen Hotels, Cafés und Restaurants.

Ab Mallorca brachte uns nun die AIDA Stella ins westliche Mittelmeer. Nach einem sehr erholsamen Seetag den wir im Spa verbrachten, lag unser erstes Ziel vor uns: Korsika und Ajaccio. Napoleon ist hier allgegenwärtig und so spazierten wir, nach einem Badestopp, zur Napoleon Grotte zu seinem Standbild am Rande der Stadt. Etwas erhöht hat man von dort einen sehr schönen Blick auf Ajaccio.
Das müssen Sie nicht zu Fuß machen, es fährt eine Bimmelbahn bis fast dorthin. Zurück mit einem Stopp in einer Bar mit Blick auf den Markt ging es dann aufs Schiff. Der Abend klang mit dem Programm Alpenglühen zu Ende.

Am nächsten Tag stand Rom auf dem Programm. Hafen hierzu ist Civitavecchia, eine Hafenstadt in der man ein paar Stunden verbringen kann. Wir jedoch enterten die Italienische Bahn nach Rom. Pünktlich verließen wir den Bahnhof mit Ziel Vatikan. Von dort aus wollten wir Rom in einem Tag aufrollen. Das geht, aber gute Schuhe und ein wenig Kondition sind hier eine gute Voraussetzung.

Wir wunderten uns über die vielen Polizisten und Kontrollen als wir Richtung Petersplatz gingen. Kein Wunder: Es war Mittwoch und der Papst hatte Audienz. Was für ein Einstieg in den Tag!
Als erstes besuchten wir die Sixtinische Kapelle. Es empfiehlt sich, die Karten im Vorfeld zu besorgen, die Schlange vor dem Eingang ist schon sehr lang
Gelohnt hat es sich auf jeden Fall. Durch die Vatikanischen Museen hin bis hinein in die Kapelle eine überbordende Fülle an Eindrücken von Statuen Bildern, Deckengemälden und vielem mehr. Es folgten Petersplatz, Engelsburg, Trevi Brunnen, Vittorio Emmanuele, Kolosseum, Forum Romanum und die vielen anderen kleinen Kostbarkeiten, an denen wir vorbeikamen. Zwischendurch ein paar Trinkpausen, es war doch recht heiß an diesem Tag.
Die Bahn brachte uns wieder nach Civitavecchia und wir enterten nach 17 Kilometern zu Fuß durch Rom einigermaßen platt das Schiff.
Der Abend wurde dann abgerundet durch die Silent Party. Sehr lustig, sollten Sie probieren.

Nachdem wir nun gut zu Fuß unterwegs waren, konnten wir die nächste Herausforderung annehmen: Neapel. Eine Stadt mit vielen Gegensätzen aber sehr erlebnisreich. Wir verließen mit als Erste das Schiff und machten uns, vorbei an der imposanten Burganlage am Hafen, per U-Bahn und Bahn auf nach Pompeij. Ein Highlight das sich keiner entgehen lassen sollte er/sie es noch nicht gesehen hat. Auch hier gilt: Gute Schuhe anziehen, die Wege sind steinig und teils hohe Bordsteine zu überwinden. Gleich bei der Ankunft am Kiosk am Bahnhof kann man schon Eintrittskarten kaufen. Geht schneller als an der Kasse direkt am Eingang. Unglaublich, wieviel Zeit man beim Betrachten der Altertümer verbringen kann. Aber schließlich lockte uns dann noch Neapel. Wir fuhren mit der Funicola (Standseilbahn) auf den Hügel und konnten dort von einer stilvollen Bar den herrlichen Blick über Neapel und den Vesuv genießen.
Wie jeden Abend beim Auslaufen verabschieden wir uns am Achterdeck vom letzten Hafen und genießen ein Gläschen Sekt zum Sonnenuntergang.
Laufkilometer heute: 19 Kilometer, der Spitzenreiter der Reise.

Über Nacht ging es zu unserem nächsten Ziel: Sizilien. Durch die Meerenge von Messina passierten wir Festland und Sizilien an der engsten Stelle, vorbei am alten Strommasten der immer noch präsent die Passage markiert. Messina selbst hat wirklich nette Seiten. Beeindruckt hat der Glockenturm an der Hauptkirche von Messina. Das Glockenspiel mittags um 12:00 sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Entweder eine Parkbank sichern oder wie wir eine Bar mit Aussicht und das Spektakel genießen bei einem Glas Granite, eine gekühlte Spezialität Siziliens.
Dann brüllt der Löwe, kräht der Hahn, verschiedene Figurenensembles bewegen sich und eine Taube steigt in die Lüfte. Mehr möchte ich hier nicht erzählen.
Durch kleine Gassen hinauf auf eine Anhöhe zu einer Kirche. Von dort hat man wieder einen tollen Blick über den Hafen (mit AIDA) und die Stadt. Wer sich einmal mit dem Papst ablichten möchte kann das hier auch tun: Lebensecht als Bronzeplastik (glaube ich zumindest) steht Johannes Paul dort oben und schaut über das Meer.
Von Messina aus sind wir dann mit dem Bus zu dem Strand gefahren, wo auch der alte Strommast steht. Nettes kleines Dörfchen mit einem Strand a la Italia: Mit Restaurants, Liegenverleih aber ohne die üblichen Souvenir- und sonstigen Verkaufsstände. Aber aufgepasst: Die Strömung hier ist sehr stark! Zurück ging es wieder mit dem Bus und danach ab aufs Schiff. Lecker Abendessen und das Tanzbein schwingen.

Früh morgens sind wir dann in Valletta auf Malta eingelaufen. Es ist immer ein kleines Spektakel, so ein großes Schiff anlanden zu sehen. Als Stadt ist Valletta schon spektakulär. Alle Häuser in nahezu derselben Farbe, weil aus Sandstein, durch schmale Gassen und Boulevards aufwärts zu den Gärten, vorbei an Palästen und Wohnhäusern bietet Valletta ein sehr geschlossenes Stadtbild. Umrundet von einer starken Festungsmauer bieten sich immer wieder schöne Ausblicke auf Meer und Insel. Überhaupt alles sehr sehenswert hier und zu kurz für einen Tag. Wer Kirchen liebt ist auf Malta genau richtig, es gibt schier unendlich viele. Nur an die Öffnungszeiten sollte man denken, am besten vorab informieren. An der Bar Gun Point haben wir dann einen Pit Stopp eingelegt und bei einem kühlen Bier bei heißen Temperaturen den Blick übers Meer genossen und den Bootsverkehr an der Insel beobachtet. Hier geht es echt rund und Yachten, Segler und kleine Booten sind ständig unterwegs.

Weiter geht es nach Palermo, zweiter Stopp auf Sizilien. Ganz entgegen ihrem Ruf gilt Palermo als eine der sichersten Städte in Italien. Palermo machte auf uns einen sehr gepflegten Eindruck. Wir waren an einem Sonntag da und mal wieder als eine der ersten von Bord. Plan war, nach Monreale zu fahren vor Beginn des Ansturms auf dieses wirkliche Highlight sakraler Baukunst. Monreale liegt etwa acht bis zehn Kilometer außerhalb von Palermo. Wir haben ein Taxi genommen welches auf uns wartete während wir die Kirche mit den umwerfenden Mosaiken bewunderten und durch den Kreuzgang des Klosters wandelten. Eine beeindruckende Schaustellung der Steinmetzkunst, jede der Säulen ist anders und zeigt teilweise wunderbare Darstellungen in den Kapitellen.
Nach einem sehr leckeren Eis fuhren wir wieder zurück, änderten aber den Plan und ließen uns zu den Catacombe dei Cappuccini bringen. Hier sieht man Mumien an den Wänden hängen in ihrer Straßenkleidung, so wie sie auch durchs Leben gegangen sind. Nichts für Kinder oder Zartbesaitete!

Zurück durch die Straßen und Boulevards, vorbei am großen Theater hin zum herrlichen Botanischen Garten liefen wir zum Dom. Diesem sind wir aufs Dach gestiegen, im wahrsten Sinne des Wortes. Das ist hier tatsächlich möglich, aber nichts für Menschen die nicht schwindelfrei sind. Belohnt wird man mit einem einzigarten Blick auf Palermo. Dann war es auch schon wieder Zeit um zum Schiff zurück zu kehren und die Reise fortzusetzen nach Cagliari.

Angekommen auf Sardinien in Cagliari erwarteten uns (mal wieder) viele Stufen um auf die Anhöhe über Cagliari zu kommen und von dort einen Blick aufs Meer und die Stadt zu bekommen. Vorbei an Kirchen durch typische enge Gassen und kleine Bars schlenderten wir durch die Stadt und genossen einen sonnigen Tag. Hier genossen wir auch den größten und leckersten Aperol Spritz, den ich bis Dato getrunken habe.

Es folgte ein Seetag auf und mit hoher See, versüßt durch Nichtstun und einem leckeren Diner im Buffalos.

Entspannt erreichten wir dann Ibiza, Party- oder auch Hippie Insel genannt. Mancherorts konnte man das auch sehen. Wir haben uns einen Mietwagen genommen um uns einen Überblick über diese kleine aber sehenswerte Insel zu verschaffen. Quer durch und entlang der Küste finden sich malerische Fotostopps die uns immer wieder anhalten ließen. Zurück in Ibiza Stadt liefen wir hoch zur alten Stadt Evissa. Romantische Gässchen, malerische Platze und überall die Möglichkeit, ein (nicht gerade billiges) Gläschen zu nehmen. Das macht Lust noch einmal wieder zu kommen.

Der letzte Abend an Bord ließ uns noch einmal die Reise Revue passieren und wir blickten zurück auf eine Fülle von Erlebnissen und Eindrücken, die wir sicher nicht vergessen werden.

Über Nacht ging es dann zurück nach Palma de Mallorca, dem Ausgangspunkt der Reise. Nach einem kurzen Bade-Aufenthalt am Strand von Can Pastilla brachte uns das Taxi zum Flughafen, von wo wir dann entspannt die Rückreise antraten.


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