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Japan – Wo Tradition die Zukunft grüßt (Teil 2)

Japan
von Michaela Riss
erstellt am
28.10.2015

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Japan – Wo Tradition die Zukunft grüßt (Teil 2)

Stationen der Rundreise:
  • Tokio

Japan – Wo Tradition die Zukunft grüßt (Teil 2)

Der nächste Teil hielt wohl den Inbegriff dessen bereit, wofür Japan weltweit zum erlangt: Das UNESCO-Weltkulturerbe, Kyoto. Die alte Kaiserstadt. Auch wenn nur wenig Zeit eingeplant ist, ist es sicher eines der größten Highlights einer jeden Japanreise. Besucht wird zunächst der bekannte Goldene Pavillon, auch bekannt als Kinkakuji Temple, inmitten strahlenden Sonnenscheins und herbstlich gefärbten Laubbäumen, die dem Pavillon an sich schlicht und ergreifend die Show stehlen. Die wundervoll angelegte, typisch japanische Gartenanlage verzaubert jeden auf Anhieb und trotz zahlreicher Besucher erzwingt er sanft den Eindruck einer Oase der Ruhe. Anschließend begrüßte man im Taizo-In Tempel, einem der weniger stark frequentierten Zan-Buddhismus Tempel, einem Mönch, um über die Geschichte und Bedeutung dieses heiligen Ortes aufgeklärt zu werden. Dezent gestaltet und bis ins Detail durchdachte Gärten führen zu einem Essenssaal inmitten des Tempels. Danach heißt es schon „Sayonara Kyoto“ und mit dem Shinkansen – genauer gesagt Hikari – geht es pfeilschnell von der Kaiserstadt weiter nach Hakone, unweit von Tokyo. Vergessen Sie alles was ihnen die Deutsche Bahn, der ICE oder sonst ein Zug jemals angetan hat. Pünktlich auf die Sekunde und schnell wie der Wind bringt der schon etwas betagtere „Bullet Train“ einen in weniger als zwei Stunden ans Ziel. Komforttechnisch weniger überraschend, dafür jedoch mit sehr viel Platz vergeht die Reise viel angenehmer als in jedem Flugzeug und mindestens genauso schnell! Bei der Ankunft am Abend steht nichts Geringeres als ein Bad im hauseigenen Onsen (japanisches Bad) an – das absolute Gegenteil zum Programm des Vortages. Nach dem ersten Waschgang geht in es in die heißen Quellen, wo die Entspannung unverzüglich einsetzt und das wohlig warme Körpergefühl noch für den kommenden Tag und die Weiterreise nach Tokyo vorhält – eine Erfahrung die kein Gast in Japan missen sollte!

Nach dem Frühstück lockt Hakone, beginnend mit einer Fahrt über den Lake Ashi. Entspannt kann man vom Deck des kleinen Schiffes einen ersten Blick auf den entfernten Fuji-San ergattern, den wir auch als Fujiama kennen. Doch eine kurze Busfahrt später und umgeben von den heißen in Rauchschwaden gehüllten Quellen Hakones offenbarte sich der weltberühmte und von den Japaner hochverehrte Koloss bei strahlendem Sonnenschien in seiner ganzen Pracht! Spezialität des Ortes: das Kuro Tomago (Schwarzes Ei). Es verspricht dem Genießer nach dem Verzehr sieben zusätzliche Lebensjahre. Gekocht im schwefelhaltigen Wasser der heißen Quellen verfärbt sich die Schale vom Ei in ein geschecktes bis tiefes Schwarz – Delikat! Ein Mittagessen und eine Hotelinspektion später erreicht man Akasaka, ein mondänes Viertel im Herzen Tokyos, dass mit vielen Ausgehmöglichkeiten lockt ohne sich dem Gast afuzudrängen. Der folgende Morgen hält eine Tour durch die faszinierende Hauptstadt Japans bereit. Der Jeiji Shrine, einer der bekanntesten, Schintoistischen Schreine ist Ziel Nummer Eins. Ruhe und Gelassenheit zeichnet diesen heiligen Ort aus, der mindestens einmal im Jahr sogar von der kaiserlichen Familie höchstpersönlich bewohnt wird. Als nächstes geht es in die örtlichen Gärten des Kaiserpalastes. Das Tor deutet noch darauf hin, dass dieser Ort einst von den Samurai als Festung genutzt wurde. Nur eine Straße weiter befand sich zu dieser Zeit noch das Meer, wo heute eine der quirligsten und beeindruckendsten Metropolen der Welt ihr Zentrum hat. Der weitreichende Garten lädt zu einem Spaziergang durch die liebevolle angelegte Vegetation ein und zerstreut den Gedanken, Tokyo bestünde nur aus Wolkenkratzern und Hektik – noch dazu wenn man bedenkt, dass dieser Teil des Gartens nur einen _Bruchteil des Gesamten ausmacht. Krönender Abschluss des Streifzugs ist, wie kann es anders sein, der Asakusa Kannon Tempel der sowohl für buddhistische Pilger als auch für Kulturinteressierte eine der wichtigsten Adressen der Stadt ist. Des Weiteren lockt der Markt vor dem Tor zum Tempel mit allerlei Souvenirs und lädt zum Stöbern ein. Wer bisher verhalten mit seinen Einkäufen gewesen ist, wird spätestens hier beim Spaziergang vorbei am breiten Spektrum von klassischen bis modernen, kleinen bis großen Artikeln weiche Knie bekommen. Kulinarisches Highlight der Reise wird das Mittagessen im Gonpachi Restaurant, gleich an den Roppongi Hills. Nebst der ohnehin schon verlockenden Küche, die so ziemlich alles aufwarten kann, was man von einem japanischen Restaurant erwartet, haben berühmte Persönlichkeiten wie George W. Bush bereits hier diniert – vielleicht nicht unbedingt eine Referenz in punkto Qualität (die nichts desto trotz hoch ist), wohl aber für die Berühmtheit. Ein weiterer Gast war der Regisseur und Filmproduzent Quentin Tarantino der diese Adresse sogleich für eine Szene in Kill Bill Vol. 1 auserkor. Bevor es heißt Abschied von Tokyo zu nehmen, lockte der Ausblick vom Tower des Mori Art Museums, der trotz hereinbrechender Dunkelheit und leichter Bewölkung ein imposantes Gefühl für die Größe dieser so facettenreichen und sehenswerten Stadt vermittelt. Am Abend geht es dann auch schon weiter zur finalen Station: Yokohama. Hier lohnt sich tief in das Stadtleben einzutauchen. Neben dem bereits auch für Touristen interessanterem China Town und dem Atemberaubenden Ausblick über den Hafen und die Stadt von der 70. Etage des Landmarktowers, sollte sie tiefer in die eher weniger von Ausländern besuchten Viertel vor dringen, wie etwa Sakuragi-Cho. Hier bieten authentisch, typisch japanische Bars und Restaurants alles was das Herz gegehrt – Gastfreundlichkeit und Interesse am „Fremden“ inklusive. Wer eine japanische Großstadt kennenlernen möchte, ohne das Gefühl zu haben einfach nur Tourist zu sein ist hier definitiv an der richtigen Adresse! Voraussetzung ist jedoch der Mut auch die eine oder andere Sprachbarriere mit geschickter Zeichensprache und Geduld zu überbrücken – ein Lächeln hilft in jedem Fall!

Einmal Japan erleben macht Lust auf mehr! Bis dahin: „Arigatiou gazaimasu für die schöne Zeit und bis zum nächsten Mal!“


michi1
Für Sie geschrieben von
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