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Kia Ora in Neuseeland

Neuseeland
von Barbara Wolf
erstellt am
26.10.2018

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Kia Ora in Neuseeland

Stationen der Rundreise:
  • Neuseeland
  • Auckland
  • Waitomo
  • Rotorua
  • Christchurch
  • Arthur''s Pass
  • Greymouth
  • Franz Josef Glacier
  • Haast
  • Makarora
  • Wanaka
  • Te Anau
  • Queenstown

Aoteoroa = Neuseeland - was macht Dich aus?

"Mehr Schafe als Menschen, langweilig, teuer, viel zu weit weg"
sind das bloß Vorurteile?

"Das schönste Ende der Welt, Outdoor-Abenteuerland, Filmkulissen-Landschaft,
das wahre Mittelerde, ein Must See auf der Lebensliste, #getNZonthemap "

alles Marketing-Sprüche oder wahr?

Ich gehe der Sache auf den Grund, kämpfe mich durch endlose scheinende Lern-Kapitel des Neuseeland-Spezialisten-Programms bis zum Abschluss-Zertifikat, absolviere Webinare, bewerbe mich regelmäßig für Info-Reisen und habe endlich Glück: ich darf mit!

Zunächst weiß ich nicht mehr als meinen Abwesenheits-Zeitraum und den Zielflughafen Auckland, erst 6 Tage vor Abflug kommt das Programm und ich heftiges Reisefieber:
für unsere Kunden würde ich dafür drei Wochen einplanen - wir machen es in einer!
Kneifen gilt nicht, also packe ich es an, bzw. um und ein: mein Reisegepäck wird halbiert und auf aus-dem-Koffer-leben, sportlich bis fein und für-jedes-Wetter-passend eingestellt, uff.

Los gehts, ab Frankfurt via Singapur auf die Nordinsel in die Hauptstadt Auckland und nach kurzer Nachtruhe weiter mit der Besichtigung einer der ganz großen Camper-Stationen. Dann wird es sehr sportlich-spannend mit Blackwater Rafting in den Waitomo Caves: im dicken Neopren-Anzug mit Stirnlampe und Schwimmreifen ausgerüstet klettern und schwimmen wir durch die stockfinsteren Höhlen auf der Suche nach den berühmten großen Glühwürmern: siehe da, es gibt sie wirklich, die Decken hängen voll davon! Abends sind wir schon in Rotorua und nehmen an einem Maori-Abend teil. Dort kosten wir typisches Essen aus dem Hangi (einem Dampf-Ofen, der Geothermie nutzt) und schauen mit dicker Gänsehaut beim Haka (dem typischen Tanz) zu, ein nachhaltig beeindruckendes Erlebnis.

Der nächste Tag beginnt wieder sportlich, diesmal ist eine Kombi aus Wandern und Ziplining im Schutzreservat dran. Als Natur-Fan bin ich begeistert von der sattgrünen, typischen Flora und der Vogelwelt. Das Am-Drahtseil-durch-die-Wipfel-Sausen und Über-Hängebrücken-Hangeln ist meine persönliche Herausforderung des Tages, dank toller Guides macht es riesig Spaß! Nun wird es kulturell: wir besuchen Te Puia, das Maori-Kulturzentrum. Dort werden traditionelle Kulturgüter wie Jade-Schmuck-Herstellung, Schnitzkunst, Weben und Flechten uvm. gelehrt und praktiziert, als Besucher kann man zuschauen und auch mitmachen. Ein Besuch des Pohutu Geysirs, der alle 20 Minuten ausbricht ist auch noch Pflicht. Ab zum Flughafen, nun gehts auf die Südinsel!
Inlandsflüge sind in Neuseeland übrigens sehr entspannt, locker und stressfrei. Wir landen abends in Christchurch, die Stadt hat sich schnell vom letzten Erdbeben erholt und wirkt jung und trendy mit vielen schicken Bars, Cafés und Kneipen, die auch gut besucht sind.

Das Highlight des nächsten Tages: wir fahren mit dem TranzAlpine auf einer der Traum-Bahnstrecken der Welt! In rund 5 Stunden geht es per Zug durch die Südalpen an die Westküste, entlang herrlicher herbstlicher Landschaft über den Arthurs Pass, einige spektakuläre Viadukte und an wilden Flüssen entlang bis Greymouth - genial! Dort empfängt uns unser Busfahrer Peter, der uns die nächsten Tage sicher und komfortabel an die nächsten Stationen fährt. Zuerst testen wir allerdings in einer lokalen Brauerei den örtlichen Gerstensaft und stärken uns mit einem deftigen Mittagessen. Entlang der Westküste fahren wir durch unsagbar schöne Landschaften, über schmale Brücken, entlang an tiefgrünen Farnwäldern bis Franz Josef zu unserem Hotel. Hier wartet ein großer Hotpool mit erhitztem Gletscherwasser auf unsere strapazierten Muskeln und später ein wolkig-weiches Bett.

Am nächsten Morgen besichtigen wir die Hotelanlage, dann gibt es Frühstück. Der heutige Höhepunkt mit dem Heli auf den Gletscher und dort Wandern fällt leider kurzfristig einer zur Unzeit erscheinenden großen Wolke zum Opfer. Wir machen das Alternativ-Programm: Besuch des örtlichen Naturzentrums, gefolgt von einer Wanderung zum Lake Matheson mit Panorama-Blick auf Mount Tasman und Mount Cook. Den Fox-Gletscher sichten wir aus der Ferne, dann fahren wir weiter entlang der Küste. Wieder begeistert nicht nur mich die Landschaft, einfach zauberhaft! In Wakaroa erwartet uns eine Überraschung: unser Guide hat alle Hebel in Bewegung gesetzt und auf die Schnelle aus einer Wildwasser-Jetboot-Tour eine Kombi gemacht: wir sausen mit dem Boot über den Fluss und fliegen doch noch mit dem Heli! Die Einsamkeit der majestätischen Bergwelt kommt aus der Luft noch stärker zur Geltung und macht uns sprachlos, wir sehen Gletscherspalten und Bergziegen und genießen dieses einmalige Erlebnis. Abends erreichen wir Wanaka und unser traumhaft am See-Ufer gelegenes Hotelresort.

Am nächsten Morgen teilt sich unsere Gruppe in Kletterer und Kajak-Fahrer. Wasser ist mir lieber als Fels, also auf zum Paddeln! Wir starten in 2er Kajaks zur Tour auf dem Lake Wanaka, genießen den Sonnenschein und die wunderbare herbstliche Landschaft, paddeln entspannt bis Ruby Island, wo eine Kaffeepause und traumschöne Ausblicke auf uns warten. Mittags treffen wir uns wieder und fahren mit Peter nach Te Anau weiter. Wir überqueren den 45ten Breitengrad und damit die Hälfte der Strecke zwischen Äquator und Südpol. Auf der Fahrt passieren wir bekannte Weingüter und die Brücke, an der einst das Bungee-Jumping erfunden wurde, stehen nahe dem quirligen Queenstown im Stau (ja, Straßenbauarbeiten und Staus gibt es hier auch), kurven entlang des Lake Wakatipu, lernen bei einem witzigen Quiz viel Informatives zu Air New Zealand und kommen gerade rechtzeitig zur Kinovorführung in der Wanderhauptstadt der Welt an. Ata Whenua - Shadowland ist der Titel des speziellen Films, der im Fiordland Cinema läuft und die Faszination der abgeschiedenen Welterbe-Region in grandiosen Aufnahmen vom Helikopter aus einfängt, mal wieder haben wir alle Gänsehaut. Ab ins Hotel mit Seeblick und die lokale Restaurantszene gecheckt!

An unserem letzten Tag auf der Südinsel fahren wir mit dem lokalen Tourbus und internationalen Gästen durch den Fiordland Nationalpark zum berühmten Milford Sound, eine Ganztagestour, die es in sich hat! Wir haben unfassbares Wetter-Glück: die Sonne scheint und die mystisch-spektakuläre Landschaft zeigt sich von ihrer besten Seite. Wir bestaunen die Spiegelungen urwüchsiger Berge in klaren Seen, treffen freche Keas (die schlauen Bergpapageien sind extrem verspielt und lieben Gummi-Dichtungen, sehr zum Verdruss von Auto- und Camper-Besitzern), wandern entlang verwunschener Pfade zu von Wasserwirbeln ausgewaschenen Felsen und kommen schließlich an der Station Milford Sound an. Dort wartet das Ausflugsboot, mit dem wir schnell auf dem Sund unterwegs sind. Die einzigartige Silhouette des Mitre Peak mit eigenen Augen zu sehen und die gewaltigen Wasserfälle hautnah zu erleben, das ist etwas ganz Besonderes! Wir machen einen Stopp am Discovery Center an der Harrison Cove, wo wir die ganz spezielle lokale Unterwasser-Welt aus einem Observatorium heraus bestaunen und dann mit Kajaks auf dem Wasser unterwegs sind. Was für ein Tag!
Nun folgt einer der längsten Reisetage meines Lebens, aber der Reihe nach:

Wir starten gleich nach dem Frühstück, Peter bringt uns sicher und wohlbehalten zum Flughafen Queenstown, wieder ein schnuckeliger Airport mit hübschem Flieger-Café. Air New Zealand bringt uns komfortabel nach Auckland zurück, wo wir abgeholt werden zum Harbour Bridge Climb. Ähnlich wie in Sydney klettern wir in Spezialanzügen und gut gesichert auf die Brücke und genießen einen tollen Blick auf die Stadt bei strahlender Sonne. Nun kommt der Teil der Reise, bei dem ich kneife: von der Brücke kann man auch einen Bungee-Sprung machen! Einige Mutige aus unserer Gruppe trauen sich, ich bekomme nur vom Zusehen schweißnasse Hände und Schwindelanfälle! Alles geht gut, der Adrenalinpegel ist jetzt allerdings hoch. Noch ein wenig Sonne tanken, dann fahren wir in die Innenstadt zum letzten gemeinsamen Abendessen. Kurz vor Mitternacht heißt es Abschied nehmen, wir fliegen mit Air New Zealand im komfortablen Dreamliner nach Singapur, haben dort 7 Stunden Umsteigezeit (die ich für eine ganz ausgiebige Besichtigung der Gärten und einer Lounge des wunderbaren Flughafens Changi nutze), dann geht es weiter mit Singapore Airlines im Airbus A380 nach Frankfurt und von dort per Zug heim. 53 Stunden nach dem letzten Hotelbett komme ich an, persönlicher Rekord.

Mein Fazit:

ja, Neuseeland ist weit weg, aber die lange Anreise definitiv wert. Es geht ja auch weniger strapaziös als bei unserer Info-Tour, darauf achte ich selbstverständlich bei der Ausarbeitung.
Langweilig? Auf keinen Fall, sondern vielfältig, atemberaubend, einzigartig, einfach zu bereisen, voller freundlicher Menschen!
Teuer? Ok, zum Schnäppchenpreis geht es nicht, aber es lohnt sich, darauf zu sparen. Auf jeden Fall ist eine frühzeitige Planung gut, auch für die Reisekasse, die Vermeidung der Hauptsaison hilft ebenfalls.
Selbst dort gewesen zu sein, Kontakte geknüpft und unterschiedliche Touren mitgemacht zu haben - all das ist Gold wert und hilft mir sehr bei der individuellen Angebotserstellung für unsere Kunden.

Für mich persönlich steht fest: hier will ich wieder hin und diesmal mit deutlich mehr Zeit!

Neuseeland-Expertin Barbara Wolf war auf Einladung von Tourism New Zealand unterwegs und freut sich auf Ihre Anfrage!


bwolf22017
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