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Ein Reisebericht von der Insel Madeira in COVID-19 Zeiten

Portugal
von Heiko Schreurs
erstellt am
29.07.2020

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Ein Reisebericht von der Insel Madeira in COVID-19 Zeiten

Die Ohren sind das Tor zur Welt, sie sorgen nicht nur für Gehör, sondern auch für den nötigen Halt der Maske!

Ihr fliegt doch jetzt nicht etwa wirklich? Diese Frage begleitete unsere Reisevorbereitungen für den bevorstehenden Sommerurlaub auf Madeira, eine autonome portugiesische Insel im Atlantik. Jeder, der davon hörte Anfang Juli zu fliegen, um die Sommerferien im Ausland zu verbringen, reagierte zunächst irritiert. Die Kommentare reichten von "habt ihr euch das auch gut überlegt" und "ihr seid verrückt", bis hin zu "das ist doch kein Urlaub!

Waren wir also wirklich verrückt, wenn wir an der schon letzten Jahres geplanten Reise festhielten? Sollten wir die Reise also doch besser absagen und den bereits vor Monaten gebuchten Urlaub stornieren?

Nein, weil Flugreisen auch in Corona-Zeiten, wenn man sich an die Schutzmaßnahmen hält, sicher sind! Auch weil nicht zuletzt grünes Licht vom auswärtigen Amt, für viele südeuropäische Länder, gegeben wurde! Und Portugal ist eines der Länder Südeuropas, die mit vergleichsweise geringen Fallzahlen durch die Krise gekommen sind.

Der Flug von Düsseldorf nach Funchal war entspannt, da die Maschine nur zu drei Viertel belegt war. Höchst ungewöhnlich in der Hauptreisezeit, was aber zu erwarten war. Das mittlerweile obligatorische Tragen einer Schutzmaske, in geschlossenen Räumen, ist auch während der Flugreise verpflichtend. Fanden wir aber im Nachhinein als nicht sonderlich störend, und zu kleinen Snacks & Erfrischungsgetränken konnte die Maske natürlich abgesetzt werden! Die Klimaanlage lief während der gesamten Zeit, diesmal auch am Boden, also vor dem Start und nach der Landung. Ebenfalls neu war das Ausfüllen einer Einreisekarte, die im Flugzeug verteilt wurde. Hier sollten Informationen zum eigenen Wohnort, zur Adresse während des Urlaubs und weitere persönliche Angaben gemacht werden. Die ausgefüllten Einreisekarten sammelt das Kabinenpersonal kurz vor der Landung wieder ein, um sie dann später dem Bodenpersonal zu übergeben.

Ein Raunen geht durchs Flugzeug, als wir beim Anflug auf Madeira durch das Fenster die Landebahn erspähen, die eingezwängt zwischen Bergkette und Meer als Brückenbauwerk verlängert wurde. Eine Landebahn auf Stelzen sieht alles andere als vertrauenswürdig aus und so erleben wir nach der bravourösen Landung zum ersten Mal seit Langem wieder einen Applaus der Fluggäste.

Am Flughafen erfolgte ein Gesundheitscheck in Form eines Nasen/Rachenabstriches. Dazu wurden mobile Container im Außenbereich vor der Ankunftsebene aufgestellt. Hier sollte man etwas Zeit einplanen, obwohl um die zwanzig Container mit Helfern zur Verfügung standen.
So wird auch noch einmal darauf geachtet, dass alle Reisenden eine Telefonnummer hinterlassen, unter der sie vor Ort zu erreichen sind.

Tipp, wenn man sich bereits vorab und Online registriert hat, wird ein QR-Code erzeugt, der den ganzen Prozess deutlich beschleunigt. Somit dauerte es insgesamt etwa 45 Minuten, von der Kofferaufnahme bis zur Abfahrt mit dem Taxi.

Fazit, für deutsche Staatsbürger war die Einreise nach Portugal zu diesem Zeitpunkt völlig unkompliziert. Und auch das Testergebnis kam bereits einen Tag später per E-Mail, der Befund war "Negativ".

Sicher und gesund angekommen können wir unser Inselabenteuer starten. Wer, wie wir, in kurzer Zeit möglichst viel von der Insel sehen möchte, der ist mit einem Mietwagen gut bedient. Nach unserer Ankunft in Canico de Baixo, einem schönen, aber ruhigen Vorort der Inselhauptstadt, konnte unser erster Urlaub im Jahr der Pandemie beginnen.

An Madeiras Image haftet noch immer etwas Staub. Galt die Blumeninsel doch lange Zeit als Rentnerparadies. Doch von diesen Vorurteilen sollte man sich nicht beeinflussen lassen. Die landschaftliche Vielfalt macht die Insel zum Eldorado für Aktivurlauber.
Sie liegt, ein einsamer grüner Punkt, weit ab der Küsten des Festlandes im Atlantischen Ozean. So klein die Insel, so vielfältig ihre Landschaft. Schroffe Gipfel, schwindelerregend hohe Klippen und jahrein, jahraus eine betörende Blütenpracht. Von Levada-Wanderungen über authentische Fischerdörfchen bis hin zur grandiosen Aussicht vom höchsten Gipfel der Insel, dem Pico Ruivo mit stolzen 1862 Metern, können wir so zahlreiche Eindrücke sammeln.

Unser Refugium, direkt am Meer, war etwa zu einem Viertel belegt, und die Standards sind wie bei uns in Deutschland sehr hoch. Alle Einrichtungen der Anlage konnten uneingeschränkt genutzt werden, als da wären erstmal die stärker frequentierten Bereiche des Restaurants, der Bar und der Lobby.
Hier sind Masken beim Betreten ein unabdingbares Utensil, später nach der Sitzplatzwahl aber nicht mehr notwendig. Diese Regel gilt auch nur für den inneren Bereich des Gebäudekomplexes, denn zum Glück spielt sich das Leben in südeuropäischen Ländern überwiegend draußen ab. Hier wurde gegessen, getrunken und im kleinen Kreis gefeiert, alles ohne Maske bei sonnigen 25 bis 30 Grad mit leichtem südwestlichen Wind. Ideale Bedingungen für einen unbeschwerten Sommerurlaub!

Zu den weiteren Einrichtungen zählt auch ein Wellnessbereich, ein Hallenbad und ein Fitnesscenter, die ebenfalls alle uneingeschränkt genutzt werden konnten.
Im gesamten Haus verteilt waren Hygienestationen und nicht zuletzt ein sehr aufmerksames Hotelpersonal, dass ständig und alles desinfizierte, für einen einwandfreien, sauberen Hotelaufenthalt!

Erkenntnis, objektiv betrachtet also keine nennenswerten Einschränkungen! Es fühlt sich wirklich nach Urlaub an, auch wenn die bereits gewohnte Schlacht um die letzte Liege am Pool dieses Jahr nicht ausgefochten wurde!

Saudações ensolaradas da família Schreurs.


heiko1
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