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Mittelasien- Höhepunkte entlang der Seidenstraße

Usbekistan
von Der beste Stammkunde der Welt
erstellt am
17.10.2016

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Mittelasien- Höhepunkte entlang der Seidenstraße

Früher, zu unserer Schulzeit, war die Seidenstraße einer der Sehnsuchtsorte, die wir mit 1000 und einer Nacht, leuchtend blauen Moscheekuppeln, Kamelkarawanen und wunderschönen rot gemusterten Seidenteppichen verbanden. Nun wussten wir aber auch, dass inzwischen fast 50 Jahre sozialistischer Einheitsfortschritt über die Länder entlang dieser uralten Route hinweg gegangen waren.

Wir beschlossen, uns einen Eindruck vom Leben in der Neuzeit, dem Streben nach Unabhängigkeit vom großen Bruder und der Suche nach einer eigenständigen Identität der neuen Länder Mittelasiens zu machen. Vier Länder in knapp drei Wochen – da sind mehr als erste Eindrücke von Turkmenistan, Usbekistan, Kirgistan und Kasachstan kaum möglich.

Unsere Neugier wurde mit vielfältigen und oft überraschenden Erlebnissen belohnt, und wir sind froh, diese Reise gemacht zu haben !

Dass Turkmenistans Hauptstadt Aschgabat im Guinness-Buch der Rekorde als größte marmorne Stadt der Welt geführt wird, konnten wir bei einer Rundfahrt durch die menschenleeren Boulevards der strahlend weißen Metropole gern glauben. Nur auf dem farbenfrohen Basar, einem der größten Märkte Mittelasiens, brodelte das pralle Leben, wenn auch uniformierte Marktaufseher streng darauf achteten, dass niemand ihre Landsleute photographierte – die im übrigen alle selbstbewusst die hübsche Landestracht trugen. Vom rauschenden Leben vor rund 2000 Jahren erzählten die archäologischen Ausgrabungsorte, vor allem aber die Reichtümer, die auf diesen UNESCO-Kulturerbestätten geborgen wurden und nun von uns im Museum bestaunt werden konnten. Am Eindrucksvollsten waren die zahlreichen kunstvoll geschnitzten Trinkhörner aus Elfenbein!

Die Grenze zwischen Turkmenistan und Usbekistan ist, wohl aufgrund der Profilierungsängste der zwei diktatorischen Regimes, ein Ärgernis. Wir überwanden mit viel Geduld die 2 ½ Stunden Bürokratie rasch und problemlos, mussten dank eines geschäftstüchtigen Pendeltaxifahrers noch nicht einmal unsere Koffer durchs 1 ½ km breite Niemandsland ziehen und konnten uns in der nun folgenden Woche den Schönheiten und Schätzen der alten Städte der Seidenstraße zuwenden: Chiwa, Buchara, Samarkand, alles heute UNESCO-Weltkulturerbestätten, beflügeln noch immer die Phantasie der Reisenden. Geschichten von Dschingis Khan, Timur Lenk/Tamerlan, Paläste, Festungen, Koranschulen, Basare, Grabmale, Seidenwebereien, Pilgerstätten, Karawansereien, Moscheen, dazwischen Baumwollfelder, Bewässerungskanäle, Wüsten, Fettschwanzschafe, Jahrhunderte alte Maulbeerbäume – die Eindrücke waren überwältigend.

Von Taschkent, der schönsten Plattenbaustadt der Welt, flogen wir in die kirgisische Hauptstadt Bischkek mit ihren zahlreichen Parks. Bis zur Eroberung durch die Russen und die erzwungene Sesshaftwerdung durch die Sowjets durchzogen die kirgisischen Nomaden mit ihren Herden das Land im Wechsel der Jahreszeiten. Heute ist von ihrer ursprünglichen Kultur wenig geblieben, aber vielleicht hat das frühere Auf-sich-gestellt-sein dazu geführt, dass sie selbstbewusst zwei Präsidenten den Laufpass gegeben haben und das zarte Pflänzchen der Demokratie sich vorsichtig zum Licht reckt. Uns hat es hier jedenfalls besonders gut gefallen, vielleicht auch weil die fünf Tage im Schatten der gewaltigen Gipfelriesen des Tianshan-Gebirges nach all der Kultur zur Abwechslung ein mitreißendes Naturerlebnis boten. Auf 1600 m Höhe umfuhren wir den zweitgrößten Hochgebirgssee der Welt, den glasklaren Issyk-Kul. Unterwegs hatten wir eine interessante Begegnung mit dem protestantischen Pfarrer des Dorfes Rotfront, der die letzten noch gebliebenen deutschstämmigen Familien betreut und uns mit frisch gebackenem Kuchen empfing. Bei unserer Weiterfahrt lernten wir auch einen Adlerherrn kennen, der uns viel über die frühere Jagdtradition und seine heutige Vogelzucht erzählte und bei dessen Familie wir zum Essen eingeladen waren. Solch „exotische“ Erlebnisse mussten wir natürlich später mit einer Verkostung der landestypischen Spezialität, gegorener Stutenmilch, krönen!

Gut, dass wir am nächsten Tag weiter fuhren, ins nahe gelegene Kasachstan! Nach den schneebedeckten Berggipfeln bot nun die kasachische Steppe einen reizvollen Gegensatz. Wir hatten nur noch zwei Tage Zeit, die wir zur Erkundung der ehemaligen Hauptstadt Almaty (Alma-Ata) nutzten. Wir sahen eine moderne quirlige Multikulti-Großstadt, große neue Geländewagen, eine der größten Holzkirchen der Welt, das berühmte Medeo-Eisstadion, ein beim Erdbeben übrig gebliebenes historisches Kaufmannshaus. Das weite riesige übrige Land, fast so groß wie ganz Westeuropa, sahen wir nicht mehr, auch nicht die neue Hauptstadt Astana im Norden des Landes im Zentrum des Neulandgewinnungsgebietes – wohl ein Zeichen für das „neue“ Kasachstan und die „neue“ Identität des Vielvölkerstaates. (Ein weiterer Besuch?) Wir mussten nun unseren Flieger erreichen. Eine erlebnisreiche, vielseitige Reise war zu Ende gegangen.

Verfasst von Ellen und Eberhard Zeh, Langwedel


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