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Namibia Rundreise als Selbstfahrer

Namibia
von Rita Schmittat
erstellt am
28.01.2015

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Namibia Rundreise als Selbstfahrer

Stationen der Rundreise:
  • Etosha Nationalpark
  • Fishriver Canyon
  • Kalahari
  • Lüderitz
  • Namib Rand
  • Namibwüste
  • Okahandja
  • Otjiwarongo
  • Sossusvlei
  • Spreetshoogte-Pass
  • Swakopmund
  • Waterberg-Nationalpark
  • Walvis Bay
  • Windhoek
  • Vingerklippe

Namibia Rundreise als Selbstfahrer: 4 Erwachsene, 2 Kinder (3 und 11 Jahre alt)

Südliches Afrika Teil 2

05.08.2014 Pünktlich um 13.15 Uhr startet der Flieger Richtung Johannesburg. Von dort um 17.40 Uhr Weiterflug nach Windhoek/Namibia. Am Flughafen in Windhoek nehmen wir unseren Leihwagen – einen Hillux 4x4 - bei EUROPCAR in Empfang und fahren ins Safari Court Hotel. Wir sind aufgeregt: Morgen starten wir unsere Rundreise durch Namibia!

06.08.2014 Wir versorgen uns am Geldautomaten mit Namibia Dollar und kaufen im Superspar Lebensmittel ein. Los geht’s! Der Linksverkehr ist nicht so schwierig wie befürchtet und wir fahren direkt in Richtung Marienthal, um die „Kalahari Anib Lodge“ zu erreichen. Dort treffen wir den Rest unserer Familie, der schon einen Tag vorher angereist war.

Abends nehmen wir an einem Gamedrive (Pirschfahrt) im offenen Geländewagen teil. Kudus, Springböcke und Strauße beobachten wir in freier Wildbahn. Sehr beeindruckend sind die riesigen Nester der Webervögel, die wir aus nächster Nähe beobachten.

Abends genießen wir in unserem Hotel ein 3-Gänge-Menü . Die Angestellten erklären uns die Gerichte sowohl auf afrikaans, auf englisch und in den Klicklauten der San’s! Das war interessant und amüsant gleichermaßen.

07.08.2014 Morgens starten wir vor dem Frühstück - bei Sonnenaufgang - in die Umgebung der Lodge. Obwohl es noch sehr frisch ist, genießen wir diesen Spaziergang sehr . Den Rest des Tages verbringen wir am Pool. Nach dem Abendessen sitzen wir warm eingekuschelt am Lagerfeuer, trinken ein Glas Wein und beobachten die unglaubliche Weite des afrikanischen Sternenhimmels. Schöner kann ein Tag nicht enden.

08.08.2014 Nach dem Frühstück geht’s um 8 Uhr in Richtung Fish River Canyon. Der Canyon liegt zum Teil im Ai-Ais-Richtersveld Transfrontier Park im südlichen Namibia. Mit einer Länge von 160 km, bis zu 27 km Breite und bis zu 550 Meter Tiefe ist er der größte Canyon Afrikas und gilt nach dem Grand Canyon als zweitgrößter Canyon der Erde.

Die Fahrtstrecke ist geprägt durch eine steinige Landschaft. Die riesigen Steinberge sehen aus, als ob Riesen sie aufeinander geschichtet hätten. Auch die kleinen Häuser der Cañon Lodge – unsere Unterkunft für die nächsten zwei Tage - sind teilweise direkt in die Steine hinein gebaut. Diese Lodge mit dem tollen Restaurantbereich, einem schönen Garten, wunderschönem Pool und freundlichem Personal gefällt uns sehr gut!

09.08.2014 Den Tag verbringen wir auf dem Lodgegelände . Außerdem machen wir einige Streifzüge in die Umgebung. Hier gibt es so viel zu entdecken. Abends nehmen wir am Kaminfeuer Abschied von dieser schönen Lodge.

10.08.2014 In der Nähe von Aus sehen wir Wildpferde: Leider nur aus weiter Ferne. Lüderitz – die Hafenstadt am östlichen Südatlantik – ist unser heutiges Ziel. Die Stadt ist nach dem Bremer Kaufmann Adolf Lüderitz benannt. Das Klima in Lüderitz wird durch den Benguelastrom bestimmt. Das Wetter ist herbstlich - Nebel, Kälte und starker Wind. Im Hotel „Nest“ wärmen wir uns bei Tee und heißer Schokolade erst einmal auf. Aufgrund des Wetters machen wir deshalb in Lüderitz nur einen kurzen Spaziergang und lassen es uns im Hotel gut gehen.

11.08.2014 Am Morgen packen wir unsere Reisetaschen wieder ins Auto und fahren in Richtung Kolmanskuppe, ca. zehn Kilometer östlich von Lüderitz. Pünktlich zur Einlasszeit sind wir vor Ort und starten die Führung durch die Geisterstadt: 1908 wurden hier zufällig die ersten Diamanten gefunden. An der Nordgrenze des Diamantensperrgebietes entstand für die damaligen Mitarbeiter und ihre Familien eine Stadt, in der trotz der widrigen Lebensumstände – unbarmherzige Hitze, kein Wasser, giftige Schlangen – ein geordnetes Leben mit vielen Annehmlichkeiten in den nach deutschem Vorbild errichteten hochherrschaftlichen Steinhäusern geführt wurde. 1930 wurde der Diamantenabbau eingestellt. Die Bewohner verließen den Ort und nach und nach nahm die Wüste wieder Besitz von den Häusern.

Anschließend geht’s zur Namtib Desert Lodge am Rande der ausgedehnten Namibwüste. Die Namib ist eine Trockenwüste an der Westküste Afrikas. Da sie direkt an der Küste beginnt, ist sie eine der wenigen Küstenwüsten der Erde. Seit dem, 20.06.2013 sind weite Teile der Namib als „Namib Sand Sea“ UNESCO-Welterbe“.

Vor zwei Jahren hatten wir die namibische Gästefarm schon einmal besucht: Damals waren wir mit einem Reiseveranstalter vor Ort und es hat uns gut gefallen. Dieses Mal ließen das Essen und die Betreuung zu wünschen übrig. Ein weiteres Mal würden wir diese Lodge nicht besuchen.

12.08.2014-

14.08.2014 Also weiter in die Region Sossusvlei. Auf dem Weg dorthin haben wir Duwisib Castle besucht. Das 1908 im Stil des Historismus – Architekt Wilhelm Sander - erbaute Gebäude liegt etwa 73 Kilometer südwestlich von Maltahöhe.

Mittags checken wir dann im Desert Camp ein. Diese kleine Zeltstadt gehört zur Sossusvlei Lodge und liegt direkt vor den Eingangstoren zum Sossusvlei, einer riesigen Lehmbodensenke, die von den höchsten Dünen der Welt umgeben ist. Auf den kleinen Terrassen der Zelte lassen wir uns die Sonne ins Gesicht scheinen. Nach Sonnenuntergang kosten wir in der Lodge Zebra, Kuda, Springbock und Warthog vom Grillbüffet.

Zurück im Zelt, stellen wir fest: Es ist kühl geworden. Wir nehmen uns einfach eine zweite Decke und schlafen bestens. Alternativ steht aber auch noch eine Heizung zur Verfügung.

Eigentlich sollte man das 65 km entfernte Vlei vor Sonnenaufgang anfahren. Wir verzichten wegen der Kinder darauf und fahren nach dem Frühstück los. Die letzten fünf Kilometer zum Sossusvlei sind nur mit Allradfahrzeugen oder zu Fuß möglich. Alternativ stehen kostenpflichtige Shuttle Geländewagen zur Verfügung. Die Düne 45, „Big Daddy“ und „Big Mama“, sind die bekanntesten Dünen aus aprikosenfarbigen Sand im Sossusvlei. Auch das Dead Vlei ist ein Muss in dieser einzigartigen Landschaft.

Nachmittags nehmen die Kinder den doch recht kühlen Pool in Beschlag. Wir genießen die Sonne.

Abends geht es zurück in die Lodge. Nach einer recht kühlen Nacht – morgens sind die Scheiben der Autos vereist – fahren sind wir nach dem Frühstück in die Küstenstadt Swakopmund .

14.08.2014-

17.08.2014 Swakopmund liegt direkt am Atlantik und ist die Regionalhauptstadt der Region Erongo. Trotz der Nähe zur heißen Namib ist das Klima oftmals eher mild. Der markante Leuchtturm ist aus fast allen Richtungen sichtbar. Die alte Landungsbrücke, bei den einheimischen „OLD JETTY“ genannt, ist eines der Wahrzeichen von Swakopmund. Am Ende der Brücke ist ein Restaurant, das für seine Austern bekannt ist. Auch das Restaurant „The Tug“ welches links der Jetty liegt, ist sehr zu empfehlen .Der Fisch kommt direkt aus dem Atlantik und wird überall in Swakopmund frisch serviert.

Wir übernachten im Hansa Hotel. Die Zimmer sind großzügig und komfortabel. Das Frühstück ist toll. Trotzdem würden wir dieses Hotel vorrangig Paaren empfehlen, mit Kindern eignet es sich nicht so sehr.

Am 15. August werden wir morgens zu unserer halbtägigen Living Desert Tour abgeholt. Ansgar – unser Fahrer - bringt uns zum Sammelpunkt der Tour. Mit Allradfahrzeugen fahren wir in die Namibwüste. Der Dünengürtel an der Küste beherbergt eine faszinierende Vielzahl an Kleintieren. Auf der Tour „The little 5 of the Namib Desert“ zeigt uns Christopher Nel, der Eigentümer dieses einmaligen Tourunternehmens, die Sandwinder Snake, das Namaqua Chameleon, die „tanzende weiße Dame“ (eine Spinne), den Palmato Gecko und Käfer. Nachmittags bummeln wir durch Swokopmund gebummelt und essen gegen Abend im „The Tug“.

Am nächsten Morgen fahren wir nach Walvis Bay: Hier geht es mit dem Catamaran zu einer vierstündigen Tour weiter. An Bord der „Silverwind“ wird uns die Tierwelt vor der Küste Namibias erläutert. Pelikane und Robben kommen sogar an Bord! Leider sehen wir keine Buckel- oder Killerwale. Dafür begleiten uns Delphine! Zum Abschluss essen wir an Bord Austern (roh und überbacken) und andere Köstlichkeiten. Warm eingepackt, ist diese Tour für die Kinder und auch für die Erwachsenen ein echtes Erlebnis.

17.08.2014-

19.08.2004 An der Skelettküste fahren wir Richtung Damaraland. Unser Anlaufpunkt ist die Vingerklip Lodge. Auf dem Weg dorthin besuchen wir Twyfelfontein. Dort ist die größte Ansammlung von Felsgravuren auf dem afrikanischen Kontinent. In der Nähe befinden sich auch die Orgelpfeifen, der Verbrannte Berg und der versteinerte Wald. Wüstenelefanten sehen wir leider nur auf Verkehrsschildern: Aber Oryx, Strauß, Gnu und Zebra kreuzen immer wieder unsere Wege.

In der Lodge beziehen wir kleine Doppelbungalows. Die Außenanlage der Lodge ist wunderschön angelegt. Am Pool verbringen wir die meiste Zeit des Tages oder erkunden die Umgebung zu Fuß.

Für das Restaurant „Eagles Nest“, welches über eine Treppe in ca. zehn Minuten erreichbar ist, muss vorab ein Tisch bestellt werden. Die Küchencrew dort oben verwöhnt die Gäste mit tollen Gerichten und Getränken. Aber auch das Restaurant in der Lodge ist zu empfehlen.

19.08.2014-

25.08.2014 Jetzt geht es in den Etosha Park. Dieser Nationalpark im Norden Namibias hat eine Größe von 22.000 km2 und zählt damit zu den größten Naturschutzgebieten der Erde. An den Rändern der Salzpfanne befinden sich diverse Wasserlöcher – das Ziel von tausenden Tieren.

Wir checken kurz vor dem Anderson Gate im Taleni Etosha Village ein. Die Kinder (und wir) sind begeistert. Toller Pool, Zelt mit Grillstation, Außenküche und -bad. Abends gehen wir zum Essen ins Außenrestaurant. Die Büffetauswahl ist so reichlich und schmackhaft, dass wir uns dort sehr wohl gefühlt haben. Tagsüber unternehmen wir Pirschfahrten in den Etoshapark. Giraffen, Nashörner, Zebras und Elefanten sehen wir immer wieder. Löwen waren schwieriger auszumachen: Aber auch die finden wir, als sie während ihrer Ruhezeit unter einem Baum dösen.

Nach zwei Tagen fahren wir dann in den östlichen Teil des Parks. Kurz hinter dem Lindequist Gate verbringen wir in der Mokuti Lodge zwei weitere Nächte. Diese Lodge beeindruckt uns durch ihre Weite und Großzügigkeit. Herrliche Abkühlung von der Hitze des Tages bietet die Poolanlage. Der zur Lodge dazugehörige Reptilienpark zeigt uns die Schlangen - Puffotter, Schwarze Mamba und weitere -, die wir bisher nicht sehen konnten.

Den Sundowner nehmen wir dann in der schön angelegten Außenbar ein. Tierbeobachtungen im Park und anschließend zurück in die herrliche Lodge zum Relaxen: Jederzeit wieder!

Nach zwei Nächten brechen wir wieder auf. Unser nächstes Ziel ist das Onkoshi Chalet direkt an der Salzpfanne. Die Chalets sind auf Stelzen gebaut und mit Stegen verbunden. Eine wunderschöne Anlage mit nur wenigen Gästen und sehr freundlichem Personal. Trotzdem würden wir diese Unterkunft nicht ein weiteres Mal mit Kindern buchen. Für Sternengucker und Ruhesuchende ist diese Unterkunft aber ein Paradies.

25.08.2014-

29.08.2014 Die Frans Indongo Lodge ist unser nächstes Ziel. Diese Lodge gefällt hat uns sehr gut. Die geschmackvolle Inneneinrichtung mit afrikanischem Ambiente und vielen Stilelementen der Ovambo-Kultur ist wunderschön. Die reetgedeckte Terrasse bildet den richtigen Rahmen für das Ausklingen eines ereignisreichen Tages. Bei einem kühlen Getränk erleben wir einen unvergleichlichen Sonnenuntergang, der die Sandsteinfelsen des Waterberg Plateaus jenseits der Dornbuschsavanne in rotes Licht taucht.. Ein Tagesausflug in die Schönheit des Waterberg Plateau Parks, die Krokodilfarm in Otjiwarongo und der Ausflug mit Gepardenbeobachtungen beim „Cheetah Conservation Fund“ lassen uns Natur hautnah erleben. Wir sind schon ein wenig wehmütig, als wir diese schöne und familienfreundliche Lodge verlassen müssen.

Auf dem Weg nach Windhoek machen wir auf dem Holzschnitzermarkt in Okahanja einen kurzen Stopp. Giraffen aus Holz - 2 Meter groß - würde sich gut bei uns im Reisebüro machen. Aber der Transport hätte sich etwas schwierig gestaltet.

29.08.2014-

31.08.2014 Unser Traumurlaub neigt sich dem Ende entgegen. Vor den Toren Windhoek in der River Crossing Lodge verbringen wir unsere letzten Nächte. Ein freundIicher Guide holt uns am zu einer Stadt- & Katatura Rundfahrt in Windhoek ab. Diese Halbtagstour gestaltet Heinz, ein Lehrer im Ruhestand, für die Kinder und auch für uns sehr interessant.

Unseren letzten Abend verbringen wir in „Joe’s Beerhouse“ . Noch ein letztes Mal leckere Auster und Gamefleich essen, südafrikanischen Wein oder ein Windhoek Lager trinken und in Ruhe Abschied nehmen von einem wundervollen Land mit freundlichen Menschen und ganz viel Natur.

Am Flughafen Windhoek geben wir unsere Autos ab und fliegen über Johannesburg zurück nach Frankfurt . Pünktlich landen wir zurück in Deutschland.

Afrika: Wir kommen wieder!


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