zum Seitenanfang
transparent

Neuseeland - Erlebnisse vom andern Ende der Welt

Neuseeland
von TUI Deutschland GmbH
erstellt am
14.07.2017

sharePrint

IMG 0273
transparent


20161211 105204
img 0277
img 0368
img 0477
img 0756
img 1197
img 0695
mehr Bilder

Neuseeland - Erlebnisse vom andern Ende der Welt

Stationen der Rundreise:
  • Christchurch
  • Abel-Tasman-Nationalpark
  • Fox Glacier

Neuseeland: Manche Träume muss man sich erfüllen!

Kia Ora, herzlich Willkommen werden wir in Aotearoa, auf Deutsch das „Land der langen weißen Wolken“ wie die Maori ihr Land liebevoll nennen, empfangen. Schnell ist der lange Flug vergessen und wir können es kaum erwarten unser Traumziel zu erleben, zu erwandern und uns von den magischen Orten begeistern zu lassen. Wir sind in Christchurch gelandet und werden in den nächsten drei Wochen die Südinsel mit dem Wohnmobil erkunden. Die Einreiseformalitäten am Flughafen sind schnell erledigt und wir holen unseren Camper ab. Fast ganz neu und bestens ausgestattet erwartet uns unser neues Zuhause. Rasch wird der Großeinkauf erledigt und wir erreichen nach einer kurzen Fahrt unseren ersten Campingplatz am Rande von Christchurch, direkt am Pazifik. Wunderbar ausgeschlafen geht es für uns am nächsten Tag in Richtung Norden. Wir mussten unsere geplante Tour etwas ändern: Kurz vor der Abreise gab es ein Erdbeben und die Region um Kaikura sowie die Hauptverbindung von Christchurch in den Norden der Südinsel wurden zerstört. So ist unsere Walbeobachtung am Küstenort Kaikura nicht möglich. Die Fahrt führt uns nun durchs Landesinnere zum Lake Nelson National Park. Direkt am See übernachten wir und machen uns langsam mit dem Land vertraut. Sehr einsam ist es, es sind kaum Menschen unterwegs. Trotzdem ist von Stille keine Spur, die Vögel bringen sich in unglaublicher Lautstärke zur Geltung. Noch kennen wir sie nicht, aber das wird sich im Laufe unserer Reise bald ändern. Für die nächsten Tage ist der Marlborough Sound ganz im Norden unser Ziel. Ein Labyrinth aus langen, buchtenreichen Halbinseln, Inseln und Meeresarmen erwartet uns. Wir lassen uns mit dem Postschiff auf einer Insel absetzen und wandern auf dem Queen Charlotte Track, einem der bekanntesten Weitwanderwege. Abends nimmt uns das Postschiff an anderer Stelle wieder auf. Auf unserer Tour entdecken wir zum ersten Mal den Urwald, den es so nur in Neuseeland gibt. Seit sich Neuseeland vor 80 Millionen Jahre von Godwanaland löste, haben sich Pflanzen und Tiere ohne Kontakt zur Außenwelt entwickelt. Wir bestaunen die 20 Meter hohen Baumfarne, den undurchdringlichen und immergrünen Urwald und genießen den gigantischen Ausblick auf die vielen kleinen Inseln im tiefblauen Wasser.

Wir fahren weiter in den Abel Tasman National Park. Dieser liegt etwa 70 Kilometer nördlich der Stadt Nelson. Unser Wohnmobil lassen wir auf dem Totaranui Campground. Der Küste entlang folgt der Abel Tasman Coastel Track auf dem wir zwei Tage wandern werden. Die Rucksäcke sind gepackt mit Proviant, Isomatte und Schlafsack. Fasziniert geht es an der Küste entlang, die sonst nur noch mit dem Boot zu erreichen ist. Wir wandern über Sandstrände am Meer, Robben tummeln sich im Wasser und wir verstehen, warum dieser als einer der schönsten Tracks weltweit bezeichnet wird. Müde aber begeistert übernachten wir in einer Holzhütte, um am nächsten Tag unsere Tour hoch über der Golden Bay fortzusetzen.

Unsere Reise führt uns weiter an die raue Westküste. Hier schlägt das Wetter um, Sturm und Regen peitschen uns entgegen und so langsam kriecht auch die Kälte ins Wohnmobil. Froh sind wir über unseren Heizlüfter, der 12 Grad Außentemperatur drinnen angenehm erscheinen lässt. Vorbei geht es an Westport nach Punakaiki. Wir haben Glück, am nächsten Morgen scheint wieder die Sonne und wir besichtigen die Pancake Rocks. Durch den Prozess der Schichtverwitterung hat der Dolomite-Point-Kalkstein die Form von hoch aufgestapelten Pfannkuchen angenommen. Mit brüllendem Lärm schießt bei Flut das Meerwasser durch Aushöhlungen aus Spritzlöchern nach oben. Bizarre Felsformationen bieten Schutz für Vögel, die dieser rauen Naturgewalt trotzen.

Wir nutzen den Nachmittag um den Punakaiki-Porari Loop zu gehen. Entlang der Kalksteinschlucht des Pororari River hinauf, über Hängebrücken weiter und am Punakaiki River nach unten. Atemberaubende Wildnis umschließt uns.

Weiter geht die Fahrt an Greymouth und Hokitika vorbei, immer direkt an der wilden Westküste entlang. Diese Städtchen sind im Goldrausch groß geworden, jetzt stehen die Goldminen und die Bergwerke, in denen einst Erze abgebaut wurden, still. Für Touristen wird Goldschürfen wie in alten Zeiten angeboten und manche Minen kann man besichtigen.

Am späten Nachmittag erreichen wir den Westland National Park. Hier reichen die Gletscher bis fast an die Küste heran, wir sind in den Neuseeländischen Alpen angekommen. Vorbei geht es am Franz-Josef-Gletscher zum Fox-Gletscher. Wir haben uns diesen Gletscher ausgesucht, weil da die Wanderung an den Gletscher interessanter ist und wir bis fast ans Eis heran kommen. Es werden geführte Wandertouren durch Gletscherspalten angeboten, sensationelle Helikopterflüge und Eisklettern. Sehr beeindruckt, aber auch sehr betroffen, erkennen wir, wie sich auch hier der Klimawandel zeigt. Innerhalb den letzten 10 Jahren hat sich die Eismasse um 70% verringert. Ein ganz besonderes Ziel in dieser Region ist Lake Matheson, ein See, den man auf ganz besondere Art umwandern kann. Die Sonne hat uns sehr früh morgens geweckt und für uns heißt es schnellstmöglich an diesen See zu gelangen. Es ist windstill, ganz glatt liegt der See in der Morgensonne. In ihm spiegelt sich der höchste Berg Neuseelands, der Mount Cook mit 3724 Metern Höhe. Glück gehabt, solche Bedingungen hat man nicht alle Tage, wir haben das „Superfoto“ im Kasten.

Immer weiter nach Süden führt uns unsere Wegstrecke, wir erreichen die Stadt Wanaka am Lake Wanaka und danach das quirlige Queenstown. Hier wird alles an Outdoor-Aktivitäten angeboten, es gibt nichts, was sich hier nicht realisieren lässt. Die Städte sind voll mit Backpackern. Sie treffen sich zum Bungee-Jumping, Rafting oder Mountain Biken. Zu gerne hätten wir hier die eine oder andere Montainbike Tour in dieser herrlichen Kulisse gemacht, aber wir wollen aufs Boot im Doubtful Sound.

Gespannt auf einen unserer Höhepunkte dieser Reise erreichen wir Fjordland im Westen der Insel. Die Fjordlands sind Neuseelands respekteinflößende, größte und unzugänglichste Wildnis. Zerklüftet, gebirgig und dicht bewaldet taucht die Landschaft, von tief eingeschnittenen Fjorden durchzogen, vor uns auf. Ausgangspunkt für unsere Bootstour durch den Doubtful Sound ist Manapouri. Frühmorgens geht es mit dem Boot zuerst über den Lake Manapouri. Dann steigen wir um in einen Bus, der uns weiter über den Willmot Pass nach Deep Cove bringt, vorbei an wilden Orchideen und einer undurchdringlichen Wildnis. Hier gehen wir an Bord und werden den Tag durch den Doubtful Sound bis ans Meer fahren. Dieser Sound ist einer der Größten, seine Wildnis besteht aus zackigen Bergen, dichten Wäldern und donnernden Wasserfällen. Diese stürzen sich mit riesigen Wassermassen die Berghänge hinab, kein Wunder bei durchschnittlich 200 Regentagen im Jahr. Wir haben wieder einmal großes Glück gehabt, die Sonne brennt zwar nicht vom blauen Himmel, aber es ist trocken und wir können den ganzen Tag draußen an Bord verbringen. Delphine springen um unser Boot, Robben sonnen sich auf den Felsen und je weiter wir hinaus zum offenen Meer kommen, umso stürmischer wird es.

So langsam nähert sich unsere Reise dem Ende zu. Die Southlands werden wir nicht mehr sehen, das ist schade, denn auch hier bietet sich die Insel wieder von einer ganz anderen Seite. Grund genug für uns, auf alle Fälle wieder zu kommen. Lake Tekapo wird unser nächstes Ziel sein. Beeindruckt von seiner leuchtend türkisblauen Färbung lassen wir ganz gemütlich all unsere Eindrücke, die wir auf unserer langen Fahrt gesammelt haben, in uns wirken. Die leuchtende Farbe des Wassers ist auf das Sediment im See zurückzuführen. Dieses gibt dem Wasser ein milchiges Aussehen und bricht das Licht der Sonnenstrahlen an der Oberfläche. So erscheint die leuchtende Farbe.

Unsere letzte Rast ist die Halbinsel Banks Peninsula, entstanden durch zwei gewaltige Vulkanausbrüche. In Akaroa besteigen wir nochmal ein Boot, um hinaus zu fahren, begleitet von Delphinen, Robben und kleinen Pinguinen. Hier nehmen wir Abschied von einem ganz besonderen Fleckchen Erde. Wir sind überwältig von der ursprünglichen Natur, den Naturgewalten und den überaus freundlichen und hilfsbereiten Menschen. Nach 3000 Kilometern durch dieses Land sind wir voller Freude, uns diesen lang gehegten Traum verwirklicht zu haben. Besonders lieb gewonnen haben wir die Vogelwelt, mein Liebling wurde der Tui, der schönste Singvogel. Er erzeugt beim Singen seltsame Klick-, Grunz und Kichergeräusche, sein Gesang hebt sich sehr von dem anderer Singvögel ab.

Nur den Kiwi haben wir nicht gesehen, das Wahrzeichen des Landes, ein Vogel, der nicht fliegen kann. Wir müssen wiederkommen!


team weilheim
Für Sie geschrieben von
TUI ReiseCenter
transparent +49 (0) 70 23 / 90 96 09
TUI Deutschland GmbH
Obere Grabenstr. 30
73235 Weilheim an der Teck


Finden Sie
Ihr Reisebüro

transparent
transparent
Google-Maps-Karte
576 x in Deutschland!
Hier klicken um die Facebook Like Box anzuzeigen
Unser Service - Ihr entspannter Urlaub:
Persönliche
Betreuung inklusive
Unsere 576 Reisebüros in
Deutschland beraten Sie
gerne und das zum gleichen
Preis wie Online!
Engagierte internationale
Reise-Community,
die Ihnen die besten
Urlaubstipps verrät und
mit denen Sie sich auch
aktiv über"s Reisen
austauschen können.
Vielfältige Auswahl
an Angeboten und
Zielen weltweit -
von Cluburlaub über
Kreuzfahrten bis
zur Individualreise.
Sicher buchen
und bezahlen
Eine verschlüsselte
Verbindung und verschiedene
Zahlungsmöglichkeiten -
so ist Buchen sicher.

TUI Deutschland GmbH - Eines unserer Reisebüros ist sicher auch in Ihrer Nähe.

TUI Deutschland betreibt fast 500 eigene Reisebüros und ist Franchisegeber für aktuell über 550 Reisebüros unter den Marken „TUI“, „TUI ReiseCenter“, „Hapag-Lloyd Reisebüro“ und „FIRST REISEBÜRO“. Unsere Geschäftsreiseeinheiten firmieren unter „FIRST Business Travel“. Damit ist der Eigenvertrieb der TUI die größte Reisebüro-Franchise-Organisation Deutschlands und Qualitätsführer in den Disziplinen Service und Kundenberatung.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in einem unserer Reisebüros.

TUI ReiseCenter - Wir eröffnen neue Möglichkeiten!

Unser Serviceversprechen an Sie: Wir tun alles, damit Ihr
Urlaub unvergesslich und die Buchung so komfortabel wie
möglich ist.

Das persönliche Urlaubserlebnis steht dabei für uns immer imVordergrund. Wir beraten Sie kompetent
und machen Ihre Reisewünsche wahr.

Lassen Sie sich von der einzigartigen Atmosphäre bei uns inspirieren!

banner1x4