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Polen - von Warschau über Masuren bis Danzig

Polen
von Birgit Hatch
erstellt am
10.11.2015

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Polen - von Warschau über Masuren bis Danzig

Stationen der Rundreise:
  • Allenstein (Olsztyn)

Wir beginnen unsere Reise in Warschau und machen uns von dort aus auf den Weg nach Allenstein, Hauptstadt der beiden Regionen Ermland und Masuren. Dort besichtigen wir die imposante gotische Domherrenburg aus dem 14. Jahrhundert, in der auch der berühmteste Bewohner der Stadt, Nikolaus Kopernikus, lebte und arbeitete und bummeln durch die Altstadt mit ihren netten Straßencafés und hübschen Bürgerhäusern.

Der folgende Tag steht ganz im Zeichen der Region Masuren, dem Land der 3000 Seen. Die sanft gewellte Landschaft mit ihren Mischwäldern und Wildwiesen, den Baumalleen und kleinen schmucken Dörfern, den zahlreichen Flüssen und unzähligen glasklaren Seen übt einen ganz besonderen Zauber aus. Am Morgen unternehmen wir eine Stakenkahnfahrt auf dem Fluß Kruttina. Ganz ruhig gleiten wir dahin – über uns die dichten grünen Baumkronen, das Wasser so klar, daß man Muscheln und Flußkrebse auf dem Grund erkennen kann, das Seegras wiegt sich sanft im Strom und nur ein paar Enten leisten uns Gesellschaft. Im Anschluß spazieren wir noch durch die Johannisburger Heide, einem ca. 1000 m2 großes Waldgebiet mit Mooren und Sümpfen und reich an alten Eichen, Fichten und Kiefern. Der nächste Programmpunkt ist Wojnowo (Eckertsdorf), ein kleines Dorf mit Klosterkirche und Zwiebeltürmen und typisch russischen Holzhäusern, in dem um 1830 die Philipponen siedelten. Diese orthodoxe Glaubensgruppe musste aus Russland fliehen, da sie nicht bereit waren, den Zaren als obersten Kirchenherren zu akzeptieren. Den Abend beschließen wir in unserem schön gelegenen Hotel mit einem leckeren Buffet mit polnischen Spezialitäten und einem großen Lagerfeuer. Noch lange sitzen wir vor den hochlodernden Flammen und genießen das wildromantische Ambiente.

Am nächsten Tag besichtigen wir bei Rastenburg die Überreste der Wolfsschanze. Über drei Jahre lang war die Bunkerstadt Hitlers geheimes Hauptquartier und war auch Schauplatz des missglückten Attentats vom 20. Juli 1944 unter Leitung von Graf von Stauffenberg. Im November des gleichen Jahres verließ Hitler die Wolfsschanze, um nicht der vorrückenden Roten Armee in die Hände zu fallen und ließ die gesamte Festungsstadt sprengen. Die Detonationen waren so stark, dass noch in kilometerweit entfernten Seen die Eisschicht zersprang . Im Anschluss an die Führung durch die ca. 2 km2 große, mit Moos und Flechten überzogene Ruinenlandschaft fahren wir weiter zum Wallfahrtsort Heiligenlinde und besichtigen dort die barocke Wallfahrtskirche. Bei einem Orgelkonzert können wir das bewegliche Figurenspiel mit singenden und musizierenden Engeln und Putten bewundern. Gegen Abend erreichen wir unser schönes Schlosshotel in Heilsberg und genießen ein sehr schmackhaftes Essen in einem Restaurant in der Altstadt.

Früh am nächsten Morgen besichtigen wir zunächst die gotische Bischofsburg in Heilsberg, ein charakteristisches Beispiel der Wehrarchitektur des Deutschen Ordens, bevor es weitergeht nach Frauenburg. Nikolaus Kopernikus wirkte im hiesigen Dom in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts als Domherr und erlangte als Astronom große Berühmtheit. Seine These, dass nicht die Erde, sondern die Sonne das Zentrum des Universums sei, stellte das mittelalterliche Weltbild auf den Kopf. Der mühsame Aufstieg auf den Glockenturm wird durch eine wundervolle Panoramasicht über die Domanlage und das Haff bis zum russischen Kaliningrad belohnt. Lange können wir nicht verweilen, denn schon steht der nächste Punkt auf dem Programm: eine Fahrt mit der westpreußischen Schmalspurbahn. Ziel der Fahrt ist ein typisches Vorlaubenhaus, in dem wir vom Hausherrn gut verköstigt werden und auch den bekannten „Machandel“, einen mit getrockneten Pflaumen angereichten Wacholderschnaps probieren müssen. Gut gestärkt fahren wir weiter zum Höhepunkt des Tages: der Marienburg. Diese weltweit größte gotische Schlossanlage nimmt eine Fläche von ca. 21 Hektar ein und gilt als größtes von Menschenhand errichtetes Backsteinbauwerk. Von 1309 bis 1457 war die Festungsanlage Hauptsitz des Deutschen Ordens. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Burganlage zu 60 Prozent zerstört und erst später vom polnischen Staat wiederaufgebaut. Mit unserer fachkundigen Führerin beginnt eine faszinierende Zeitreise ins Mittelalter. Die Deckenkonstruktionen des großen Rittersaales und des Sommer- und Winterremters im Hochmeisterpalast gehören in ihrer Architektur zu den schönsten Innenräumen des Spätmittelalters und sind besonders beeindruckend. Die fantastischen Sterngewölbe der beiden lichtdurchfluteten Säle werden jeweils von einer einzigen schlanken Granitsäule getragen. Auch andere Teile der sehr weitläufigen Burganlage werden von uns besichtigt, so auch die Marienkirche, die seit einigen Jahren wieder für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Sie wurde bewusst nicht renoviert, um das Ausmaß der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg auf eindringliche Weise zu dokumentieren. Im Licht der späten Nachmittagssonne, die die roten Backsteinfassaden wunderschön zum Leuchten bringt, verlassen wir die Burg und fahren mit unserem Bus weiter nach Danzig, der letzten Station unserer Reise.


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