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Pura Vida in Costa Rica

Costa Rica
von Frank Limberger
erstellt am
07.06.2013

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Bluetenpracht
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Pura Vida in Costa Rica

Stationen der Rundreise:
  • Guanacaste
  • Playa Conchal
  • San Juan
  • Arenal-See
  • La Fortuna

Pura Vida erwartete mit auf meiner Reise nach Costa Rica. Mit Condor via Santo Domingo ging es nach San Jose, der Hauptstadt Costa Ricas. 1,2 Millionen Einwohner bilden hier wohl die größte Stadt des Landes. Im ersten Moment war ich wegen der doch recht langen Flugzeit skeptisch, ob sich dieser lange Weg lohnt. Ich darf sagen, er hat sich hundert Mal gelohnt.

Erst einmal eingereist, wurden wir von Jose, unserem Reiseleiter, empfangen. Erstkontakt zu einem Tico, wie die Costa Ricaner sich selber nennen. Der positive Eindruck täuschte nicht: Herzenswärme erlebten wir bei vielen der Ticos und so ist es nicht verwunderlich dass wer einmal kommt auch gerne wieder kommt.

Die erste Etappe führte uns nach Tortuguero, einem nur mit dem Boot erreichbaren Teil an der karibischen Küste. Bekannt ist der Ort durch die jährlich wiederkommenden Meeres-Schildkröten, welche dort ihre Eier legen und wieder ins Meer zurückkehren. Ein einmaliges Naturschauspiel, welches jeden berührt, der es einmal gesehen hat.
Allein die Anreise per Boot ist schon ein Naturereignis. Auf kleinen und großen Kanälen erreicht man je nach Wasserstand nach 40 Minuten bis zwei Stunden das Ziel. Übernachten in einer der Lodges im Regenwald ist da schon ein Muss. Einfach eingerichtet und nahe an der Natur. Kleine Bungalows ohne TV und Telefon, teilweise nur mit Drahtgeflecht gegen die Mücken vor dem Fenster, lassen jeden andachtsvoll und ohne Störung der Natur lauschen. Das fängt morgens gegen fünf Uhr mit dem Gebrüll der Brüllaffen an und wird langsam ergänzt durch das Gezwitscher der exotischen Vogelwelt.
Der ein oder andere Leguan schiebt seinen Körper vorbei in die Sonne und wenn Sie Glück haben, entdecken Sie ein Faultier in den Baumkronen. Da gehört schon ein geschulter Blick dazu, sie sind leicht zu übersehen, aber wozu hatten wir unseren Guide?
Am Folgetag erkundeten wir in einem der Boote des Resorts die nähere Umgebung und kreuzten auf verschiedenen Kanälen durch den Regenwald. Der machte mit einer kräftigen Dusche seinem Namen alle Ehre und so kamen wir glücklich und durchnässt wider zurück ins Hotel. Ein Sundowner am Kanal bei untergehender Sonne ließ uns den Tag in entspannter Atmosphäre beenden.

Am nächsten Tag führte unser Weg in Richtung Westen, in die Region der Vulkane. Der Vulkan Arenal war das Etappenziel, welches wir nach c a. fünf Stunden Fahrt erreichten. Die Attraktion der Gegend ist natürlich der noch aktive Vulkan mit all seinen „Begleiterscheinungen“: Üppige Natur, heiße Quellen und reiche Tierwelt. Eine große Zahl an Unterkünften von einfach bis luxuriös macht es jedem Geldbeutel einfach, hier vom Zimmer aus den Vulkan in seiner ganzen Pracht zu beobachten. Dieser ist übrigens nach seinem letzten Ausbruch um gut dreihundert Meter gewachsen und aus der Spitze raucht es noch. Morgens ist die Aussicht am Besten und so wundern mich die vielen Frühaufsteher nicht. Das führt auch dazu, leider, dass die Bars in den meisten Hotels schon um 22:00 Uhr schließen da alle Touristen nach einem Tag in der Natur ziemlich platt sind. Besteigen darf man den Vulkan offiziell nicht. Es soll aber vorkommen, dass der ein oder andere den Weg verbotenerweise nach oben findet...

Weiter geht’s. die Pazifikküste ruft. Was für Strände! Das kann einen schon umhauen. Die karibische Seite hatte schon viel zu bieten aber der Pazifik reißt es noch mehr raus! Hier ragt der Urwald teilweise bis ans Meer, malerische Buchten mit kleinen und größeren Hotels aller Kategorien machen es jedem Strandfreak leicht, hier die Seele baumeln zu lassen. Auch Surfer kommen hier auf ihre Kosten. Tipp: Santa Margerita - ursprünglich, einfach aber tolle Surfspots. Etwas beschwerlich mit der Anreise, aber ein begeisterter Surfer konnte nicht aufhören zu schwärmen. Davon überzeugen konnte ich mich nicht, aber ein Blick in seine Augen ließ mich ihm glauben.
Auch auf dem Weg zum Pazifik gab es ein besonders Special: Finden wir doch eine deutsche Bäckerei auf dem Weg! „Toms Pan“ genannt, erwartete uns ebendieser Tom, welcher vor 17 Jahren nach Costa Rica kam und hier seinen Traum lebt. Etwas beschwerlicher als früher sei es, doch immer noch sehr lebenswert. Das Brot und die süßen Stückchen wären ja schon genug gewesen. Nach einem Blick auf die Fahne einer sehr bekannten Weißbier-Brauerei fragte ich, ob es ein Souvenir aus der Heimat wäre. Erfreulicherweise war es das nicht: Es gab Weißbier. Na ja, es war morgens gegen 09:00 Uhr. Aber nachdem mir auch noch ein paar Weißwürste angeboten wurden, konnte ich nicht Nein sagen. Ein herrlicher Frühschoppen in exotischer Kulisse. Übrigens: Er sucht noch einen Bäcker, einen Koch und eine Servicekraft...
Leider müssen wir diesen schönen Flecken in der Provinz Guanacaste verlassen und machen uns zu einem der beliebtesten Nationalparks Costa Ricas: Manuel Antonio. Klein aber fein ist die Devise: Viele Tiere, Urwald bis an den Strand, relaxter Ort in der Nähe in dem auch etwas zu unternehmen ist. Unter Anderem ein Besuch in einem als Restaurant eingerichteten Flugzeug. Kaum zu glauben, aber wahr. In Teilen wurde es in den Ort transportiert und wieder zusammengebaut, bietet es einen außergewöhnlichen Rahmen für das abendliche Dinner.
Ebenfalls außergewöhnlich: Übernachten im Parador. Kenne ich eigentlich nur aus Spanien. Sehr angenehmes Haus. Auch wenn ich Nichtraucher bin: Hier gibt es noch einen Raucherbereich im Hotel! Warum ich das extra erwähne: Neues Gesetzt! Rauchverbot in allen öffentlichen Einrichtungen, Hotel, Bars etc.! Da hat so ein Berech schon etwas spezielles, zumal die Aussicht famos ist.
Leider geht auch die schönste Reise einmal zu Ende. Auf dem Weg zurück nach San Jose gab es aber noch zwei Highlight. Erstens der Blick herab von einer Brücke auf ziemlich große und wohlgenährte ortstreue Krokodile! Man soll sie zwar nicht füttern wir die Schilder vor der Brücke fordern, doch es scheint, als ob das ein oder andere Huhn den Weg in den aufgerissenen Schlund eines der Krokodile findet. Sie sahen alle sehr zufrieden aus ;-)
Zweites Highlight: Besuch einer der vielen Kaffeeplantagen. Hier erfuhren wir von einer zweifellos hübschen Angestellten alles über den Anbau und die Veredelung des Kaffees. In Costa Rica wird vornehmlich die Sorte Arabica angebaut nach dem Prinzip „Klasse statt Masse“. Die Ernte per Hand gelesen, je nach Reife der Bohne und nicht maschinell wie in den Großplantagen in anderen Ländern. Ergebnis: Lecker! Ein Päckchen fand den Weg in mein Gepäck und erfreut gerade meinen Gaumen, während ich dieses schreibe.
Da der Rückflug meist in den Morgenstunden stattfindet, empfiehlt sich eine letzte Übernachtung in einem dem Flughafen nahe gelegenem Hotel, was wir auch taten. Ein letzter Besuch an der hier bis spät geöffneten Bar ließ die Gruppe noch einmal Revue passieren, was wir während einer Woche alles erlebt habe. Unsere einhellige Meinung: Es war großartig!
Wer jetzt Lust bekommen hat, auch nach Costa Rica zu fahren – kann ich verstehen. Anruf genügt!


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