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Rundreise Namibia

Namibia
von Bernd Bargmann
erstellt am
19.11.2014

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Rundreise Namibia

Weit, golden, hart und doch weich, romantisch, steinig und unfassbar schön liegt die riesige Ebene vor mir. Zu meiner Linken schroffe, felsige Hügel, zur Rechten das orange-goldene Dünenmeer der Namib Wüste und direkt vor mir die Abendsonne Afrikas!

Ich blicke über die mit trockenem Gras bestandene Weite des Kulala Schutzgebietes und frage mich was die ersten europäischen „Besucher“ dieses Gebietes hier empfunden haben: Ohne geländegängigem Bus unter dem Gesäß und der Gewissheit, dass in der nahegelegenen angenehm-luxuriösen Wüstenunterkunft bereits ein schmackhaftes Abendessen bereitet wird.

Was für ein unfassbares Gefühl: Ich bin da! Ich bin in Namibia!!!

Es ist ein heißer und jetzt, zum Ende der Trockenzeit, sehr staubiger Tag, der uns von Mariental am Rande der Kalahari, über die Maltahöhe und den Zarispass nach Sesriem und in das Wildschutzgebiet Kulala geführt hat. Die Reise ab Mariental war zunächst sehr angenehm auf asphaltierter Straße und in gleichmäßiger Landschaft. Ab Maltahöhe änderte sich das schlagartig und die Reise über die typische namibische Pad, die staubige Schotterpiste hatte begonnen. Genauso wie die Straße änderte sich bald auch die Landschaft und ab dem Zaris-Pass, an dem die Landschaft nach Westen hin spektakulär abfällt.

Der Weg hinunter in Richtung Sesriem und des Sossusvlei führt durch ein wildes, zerklüftetes Canyon Land, das von zahlreichen „Rivieren“, den Trockenflussbetten durchzogen wird. Die Landschaft schimmert zunächst richtig grün – bin ich nicht in einer der trockensten Regionen Afrikas mit durchschnittlich nur 20mm Niederschlag? Richtig, erklärt mir meine Reisebegleitung, aber es gab in der ersten Jahreshälfte so ungewöhnlich viel Niederschlag, dass selbst das 65 Kilometer tief in der Dünenwüste Namib liegende Sossusvlei noch mit Wasser gefüllt sei. Diese Niederschläge erklären auch warum die gesamte üblicherweise sehr harsche Steinlandschaft auf dem Weg nach Sesriem in diesem Jahr ein friedlich wogendes goldenes Grasmeer ist.

Das berühmte Sossusvlei – nach einer erholsamen Nacht, am frühen Morgen um 4 Uhr los, geht es hinein in die fast etwas unwirklich scheinende Dünenwelt. Schon die ersten Dünen sind bis zu 200 Meter hohe, vom ständigen Wind scharf geschnittene Kämme, die sich von Norden nach Süden ziehen. Im Licht der aufgehenden Sonne leuchten sie in den verschiedensten Rottönen und das Zusammenspiel von Licht und Schatten verleiht den Sandbergen perfekte Konturen.

Frühsport! Im Trippelschritt kämpfen wir uns die Dune 46, die 46. Düne seit Eingang des Parks hinauf, schnaufe und dann…bin ich oben!!! Der Gipfel, der Kamm, ich bin ein Held und das was ich sehe…ist einfach atemberaubend: Dünen bis zum Horizont, Sterndünen, die wärmer werdende Sonne, der verblassende Mond am tiefblauen Himmel, das breite Rivier am Fuß der Düne. Am Horizont ein erster Heißluftballon, der von Osten über das Sossusvlei schwebt und seinen Fluggästen die perfekte Vogelperspektive ermöglicht.

Ich habe mich erholt, muss wieder los, aber nicht den gleichen Weg wie hinauf! Ich verpacke meine Kamera und springe seitlich die Riesendüne herab. Sand löst sich hinter mir, ich muss wieder springen, renne nun, hüpfe, taumle, überschlage mich, nutze den Schwung und renne weiter, fast fliege ich… und komme leider schon unten an. Zu steil, um das zu wiederholen!
Weiter geht es nach Westen, tiefer in die Wüste hinein. Das Rivier wird enger, man sieht, dass das Wasser, das sich über Jahrtausenden diesen Weg bahnte, hier die Kraft verloren hat. Schließlich erreichen wir den tiefsten Punkt, zu unserer Linken geht es zum Dead Vlei, berühmte und bekannte Salzpfanne mit seinen toten Bäumen. Zur Rechten liegt das Sossusvlei.

Im geländegängigen 4x4 Jeep geht es dann wieder zurück zum Bus und weiter auf unserer Rundreise.


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