zum Seitenanfang

Sardinien, ein kleines Paradies

Italien
von Susanne Ambronn
erstellt am
16.04.2019

shareprint
sardinien arbatax


felsen
k ste
k ste3
k ste4
kite
k ste 2
palau
mehr Bilder

Sardinien, ein kleines Paradies

Stationen der Rundreise:
  • Sardinien
  • Porto Rafael
  • Costa Smeralda
  • Palau
  • Badesi
  • Santa Teresa Gallura
  • Porto Rafael , Costa Smeralda, Palau, La Maddalena, Gallura, Badesi

Über das Meer erreichen wir am frühen Morgen die Küste Sardiniens, die zweitgrößte Insel im Mittelmeer. Möwen umkreisen unsere Fähre, auf der wir eine geruhsame Nacht verbracht haben. Die Farbe Blau bestimmt den ersten Eindruck, den wir bekommen. Blauer Himmel, und das Meer schimmert uns von türkisblau bis smaragdgrün entgegen. Runter von der Fähre und los geht unsere erste Entdeckungstour entlang der Costa Smeralda Richtung Norden. Hier wird Postkarten-Kitsch wirklich zur Realität. Wir entdecken feine, weiße Sandstrände, die meisten sind jetzt in der Nachsaison menschenleer und das Wasser ist noch wunderbar warm. Die ersten bunten Fische ziehen an unseren Beinen vorüber, karibischer Inselzauber hält uns gefangen. Wir genießen den Anreisetag und bewundern die vielen Buchten, die das Landschaftsbild bestimmen. Die Hotels liegen sehr dezent an der Küste verstreut, nichts stört diese unglaubliche Idylle. So schön und einzigartig hatte ich mir diesen Küstenabschnitt nicht vorgestellt, und wir sind sehr gespannt, was uns diese Insel alles an Überraschungen bereithält.

Unser wunderschönes Ferienhaus mit direktem Blick übers Meer auf den La Maddalena-Archipel liegt ganz im Norden. Fasziniert von den Farben und den unzähligen kleinen Inseln beschließen wir, bereits am nächsten Tag mit unseren Mountainbikes die Fähre von Palau auf die Hauptinsel des Archipels zu nehmen. Entlang der Küste mit Blick auf die zerklüftete Nordküste Sardiniens radeln wir auf die Insel Caprera, die man über eine sehr lange Brücke erreicht. Jetzt geht es durch Kork- und Pinienwälder am Meer entlang, an traumhaft schönen, weißen Stränden vorbei. Wir können uns kaum für eine Bucht zum Baden entscheiden, nach der nächsten Biegung taucht eine noch Schönere auf. Nach einem landestypischen Mittagessen in einer kleinen Osteria am Strand sind wir gestärkt, um den Monte Telaione im Inselinneren zu erklimmen und werden mit einer herrlichen Aussicht belohnt. Wir sind begeistert, wie uns dieses Fleckchen Erde in nur zwei Tagen verzaubert hat.

Mit dem Auto geht es am nächsten Morgen in Richtung Nordwesten: Wir entdecken das Capo Testo. Hier bläst uns ein kräftiger Wind um die Nase, schäumende Gischt spritzt zu uns herauf. Cimitiero die Sassi, Friedhof der Steine, nennen die Sarden den bizarren Felsgarten. Es wirkt, als hätten titanische Hände Riesen, Kobolde, Feen und Fabelwesen aus Granit modelliert. Man spürt hier die Naturgewalten, die stets am Werke sind. Den Rückweg fahren wir über Land, vorbei an einsamen Weilern und wunderschönen Wälder. Es wird Landwirtschaft betrieben und wir treffen auf das ein oder andere Agriturismo. Nur wenige Touristen begegnen uns und wir freuen uns schon auf unsere nächsten Mountainbike Touren durch diese abwechslungsreiche Landschaft. Doch erst stehen die wunderschönen kleinen, in Fels gerahmten Sandbuchten zum Schnorcheln auf unserem Programm. Entlang der Küste rund um Palau entdecken wir unzählige dieser einsamen Buchten und was uns im Wasser an Leben erwartet, ist sehr beeindruckend. Noch keine zehn Meter vom Strand entfernt beobachten wir reges Treiben in allen Farben und Größen. Das Wasser ist angenehm warm und wir vergessen ganz die Zeit, die wir beim Schnorcheln verbringen. Nicht nur diese felsige Küstenform ist bekannt für den Norden, nein, wir finden hier auch super Strände zum Surfen und Kiten. In wahnsinnigem Tempo jagen die Surfer über das Wasser und wir freuen uns über die vielen bunten Segel, die farbenfroh im Kontrast zu Himmel und Meer frech im Maestrale durch die Luft wirbeln.

Unseren Sundowner genießen wir in den Surferbars am Strand. Hier treffen wir Hotelgäste vom 5-Sterne-Hotel und die Familie vom nächstgelegenen Campingplatz, jeder ist begeistert und genießt la dolce vita.

Auf unserer nächsten Tour besuchen wir das Wahrzeichen von Palau, das Capo dOrso, das Bärenkap. Von dort aus fahren wir weiter zu einer der schönsten Ecken, die Bucht von Cala Capra. Hier hat man einen traumhaften Blick auf den Maddalena-Archipel und die Costa Smeralda. So viel radeln macht hungrig und wir verbringen den Abend in einem sehr guten Restaurant direkt am Meer in Palau. Verwöhnen lassen wir uns von Meerfrüchten, dem Fisch des Tages und einem sardischen Rotwein. Es gibt sehr gute Weine auf dieser Insel, die es wert sind, auch ein paar Flaschen mit nach Hause zu nehmen.

Zu Festen und an Sonntagen zieht ein Spanferkel- und Lammduft durch die Luft. Auf Spießen werden sie knusprig goldbraun gebraten und die darüber hängenden Kräuter geben im Rauch ihr Aroma ab. Die besondere Würze kommt jedoch aus den Kräutern, die die Tiere beim Weiden gefressen haben, so schmeckt es wirklich lecker. Eine Spezialität der Sarden ist A carraxiau. So nennen sie einen Braten, der in einer Grube auf der Glut von abgebrannten Hölzern in der Erde gegart wurde.

Heute fahren wir Richtung Westküste und sind gespannt auf die wilden Felslandschaften, die uns dort erwarten. Zuerst geht es ganz entspannt von Santa Teresa Gallura immer an der Küste entlang. Kurz darauf bleiben wir mit den Mountainbikes im tiefen Sand einer riesigen Düne stecken. Also zurück ins Auto und so fahren wir weiter auf der Küstenstraße Richtung Badesi. Wir erreichen die Costa Paradiso, die ihren Namen zu Recht trägt. Steil fallen die Felsen ins glasklare, türkise Wasser. Hier fühlen sich Taucher wohl, weil Sie direkt die Steilküste hinab tauchen können, ohne weite Wege im Boot zurücklegen zu müssen. So vergehen unsere Urlaubstage wie im Flug und wir haben leider nur einen ganz kleinen Teil von Sardinien kennengelernt.


bild susanne ambronn - 2
Für Sie geschrieben von
Expedientin

07841/64060
TUI ReiseCenter
Reisebüro Frank Limberger
Hauptstr. 84
77855 Achern


Finden Sie
Ihr Reisebüro

Google-Maps-Karte
488 x in Deutschland!
Unser Service - Ihr entspannter Urlaub:
Persönliche
Betreuung inklusive
Unsere 488 Reisebüros in
Deutschland beraten Sie
gerne und das zum gleichen
Preis wie Online!
Engagierte internationale
Reise-Community,
die Ihnen die besten
Urlaubstipps verrät und
mit denen Sie sich auch
aktiv über"s Reisen
austauschen können.
Vielfältige Auswahl
an Angeboten und
Zielen weltweit -
von Cluburlaub über
Kreuzfahrten bis
zur Individualreise.
Sicher buchen
und bezahlen
Eine verschlüsselte
Verbindung und verschiedene
Zahlungsmöglichkeiten -
so ist Buchen sicher.

TUI Deutschland GmbH - Eines unserer Reisebüros ist sicher auch in Ihrer Nähe.

TUI Deutschland betreibt fast 500 eigene Reisebüros und ist Franchisegeber für aktuell über 550 Reisebüros unter den Marken „TUI“, „TUI ReiseCenter“, „Hapag-Lloyd Reisebüro“ und „FIRST REISEBÜRO“. Unsere Geschäftsreiseeinheiten firmieren unter „FIRST Business Travel“. Damit ist der Eigenvertrieb der TUI die größte Reisebüro-Franchise-Organisation Deutschlands und Qualitätsführer in den Disziplinen Service und Kundenberatung.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in einem unserer Reisebüros.

TUI - Wir eröffnen neue Möglichkeiten!

Unser Serviceversprechen an Sie: Wir tun alles, damit Ihr
Urlaub unvergesslich und die Buchung so komfortabel wie
möglich ist.

Das persönliche Urlaubserlebnis steht dabei auch bei der
TUI vor Ort im Vordergrund. Wir beraten Sie kompetent
und machen Ihre Reisewünsche wahr.

Lassen Sie sich von der einzigartigen Atmosphäre bei uns inspirieren!

banner1x4