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Schottische Impressionen

Großbritannien
von Karina Wein
erstellt am
20.04.2018

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schottland 131


Schottische Impressionen

Schottische Impressionen

15.05.2017 22.05.2017

1.Tag / 15.05.2017 29km Flughafentransfer

Hamburg London / Heathrow Edinburgh

Es geht los, auf nach Schottland!!! Nach einem ruhigen und entspannten Flug kam die Gruppe in Edinburgh an und anders als erwartet und im Programm beschrieben war unsere örtliche Reiseleiterin Sally Duncanson (Sally eine der Direktoren des Scotish Tourism Board, eine der größten Reiseleiter Vereinigungen in Schottland) war bereits am Flughafen und erwartete uns. Alle hatten sehr schnell ihr Gepäck und dann ging es zum Bus. Nach einem kurzen Transfer zum Hotel (Premiere Inn Edinburgh Leith) am Hafen konnten alle einchecken und ihre Zimmer beziehen. Danach war das Abendessen geplant, welches wir bereits von Deutschland aus vorbestellt hatten. Nach dem Essen ging jeder seiner Wege und konnte ein klein bisschen von Leith entdecken.

2.Tag / 16.05.2017 - 131km

Edinburgh Aviemore

Heute machen wir uns auf in Richtung Highlands genauer gesagt nach Aviemore. Sally war pünktlich wie am Vorabend besprochen um halb Neun am Hotel. So konnten wir um 9:00Uhr losfahren. Unser erster Halt abweichend vom Programm war die Forth Road Bridge, die 1964 vom englischen Königspaar für den Verkehr frei gegeben wurde. Die Brücke besteht aus fast 47.000 Tonnen Stahl, darin eingeschlossen die zusammen fast 50.000 Kilometer langen Drahtseile des Tragwerks. Sie trägt eine vierspurige Nationalstraße A90 und beidseitige Fuß und Radwege.

Auf dem Weg zu unserer ersten offiziellen Besichtigung erwartete uns Schottland mit seinem typischen Wetter, denn es regnete. Aber wie heißt es doch in einem schottischen Sprichwort so schön Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Angekommen in Dunkeld hatte es sich eingeregnet. Dort besichtigten wir die Dunkeld Kathedrale die sich momentan in der Restaurierung befindet. Die wunderschöne Kathedrale stammt aus dem Jahr 1325, aber bereits im Jahr 600 soll hier ein Kloster gestanden haben. Seit 849 sollen hier die Reliquien des Missionars Clumban von Iona begraben sein. Zu der Zeit wurde die Kathedrale von Dunkeld eine der bedeutensden Kathedralen Schottlands und gleichzeitig auch religiösen Zentrum des Landes. Danach sind wir durch die Stadt spaziert, vorbei am ältesten Haus von Dunkeld und dem Atholl Memorial Brunnen. Wir haben unsere Mittagspause in Dunkeld verbracht.

Anschließend ging die Fahrt weiter nach Pitlochry, welche als geografischer Mittelpunkt Schottlands gilt. Am Ortseingang lud uns die schöne Blair Athol Distillery zu einer Besichtigung ein. Die Whisky Destillery wurde 1798 gegründet und ist damit eine der ältesten, arbeitenden Brennereien Schottlands. Bei einer Führung erfuhren wir wie das Schwarze Gold hergestellt wird. Am Ende der Führung gab es für jeden der mochte eine Kostprobe.

Danach ging die Fahrt weiter nach Aviemore, eine hübsche Stadt inmitten des Cairngorn National Parks. Dort leben ca. 2400 Einwohner und die Stadt gilt als wichtigster Ausgangspunkt für Wanderungen durch den National Park. Als wir dort ankamen schien bereits die Sonne Wenn Engel reisen.... oder wie heißt es so schön? Da wir noch nicht im Hotel einchecken konnten haben wir noch einen Stopp am Bahnhof von Aviemore gemacht, durch den zweimal am Tag der Jacdobite Steam Train fährt. Der Rest des Tages stand allen nach dem einchecken und Abendessen zur freien Verfügung.

3.Tag / 17.05.2017 - 259km

Ausflug Speyside

Kleiner Druckfehler im Programm denn heute Morgen war Tagesstart erst um 10:00Uhr. Zunächst führte uns unsere Fahrt nach Kingussie, wo wir das Highland Folk Museum besuchen wollten. Dort wird den Besuchern auf lebendige Art und Weise ein Einblick in die Sozialgeschichte und Kultur der schottischen Highlands geboten. Das Freilichtmuseum zeigt das Leben in den Highlands von der frühen Neuzeit bis hin in die frühe Nachkriegszeit. Es gibt drei Areale eine Schule aus den 1930er Jahren, ein Bauernhof und eine Siedlung aus den Highlands um 1700. (Letztere diente auch als Drehort für die Verfilmung der Outlander Saga) Nach diesem Besuch fuhren wir zurück nach Aviemore um dort unsere Mittagspause zu verbringen. Auf dem Weg dorthin haben wir in Carrbridge einen Fotostop gemacht, denn dort gibt es die älteste Packhorse Bridge in den schottischen Highlands. Erbaut wurde sie zwischen Mai und November 1717. Leider darf sie heute wegen ihrer Instabilität nicht mehr betreten werden. Ist aber in jedem Fall ein wunderschönes Fotomotiv.

Am frühen Nachmittag stand der Besuch des Culloden Battlefield mit dem dazugehörigen National Trust Visitorcenter auf dem Programm. Culloden ist der Ort an dem am 16.04.1745 die entscheidene Schlacht zwischen Jakobiten (Anhänger der Stuart Dynastie) und Bonnie Prince Charlie (Charles Edward Stuart) gegen englische Regierungstruppen stattfand. Der Ausgang wurde für die Engländer entschieden und binnen von 50min war die Schlacht zu Ende und fast alle Jakobiten niedergemetzelt. Die die noch am Leben waren wurden verfolgt und hingerichtet. Es war der letzte verzweifelte Versuch der Schotten ihre Freiheit und Unabhängigkeit gegenüber den englischen Unterdrückern zu erlangen. Bonnie Prince Charlie floh aus Schottland (er betrat nie wieder schottischen Boden) und die Kultur der Highlander wurde verboten und alle die sich nicht daran hielten wurden verfolgt und bestraft. Dadurch kam es zu vielen Auswanderungen in die neue Welt (Amerika). Heute treffen sich viele dieser ausgewanderten Clans bei sogenannten Catherings wieder.

Der Rest des Tages stand allen zur freien Verfügung. Am frühen Abend ging in unserem Hotel der Feueralarm los und alle fanden sich in der Hotellobby ein. Dass ganze Prozedere dauerte etwa eineinhalb Stunden, da es in Großbritannien nicht üblich ist ohne Feuerwehr einen Feueralarm auszustellen. Dadurch war das Personal anfangs ein wenig überfordert und planlos, denn es ist auch nicht üblich eine Berufsausbildung zu absolvieren. Sprich man geht entweder studieren und oder steigt gleich ohne Vorkenntnisse ins Berufsleben ein. Final ist zu sagen es war kein Feuer, nur eine Rauchentwicklung im Keller und das ganze Personal war sehr bemüht Abhilfe zu schaffen. Am Ende zogen wir aus unserem Hotel aus und checken im MacDonald Highland Hotel ein.

4.Tag / 18.05.2017 - 186km

Aviemore Fort William

Nachdem heute Morgen alle erholt aber sicherlich müde von der letzten Nacht gefrühstückt hatten, verließen wir Aviemore Richtung Fort William. Unser Weg führte uns noch tiefer in die Highlands. Als erstes stand heute der Besuch der Clava Cairns Steinkreise auf dem Programm, drei aus der Jungsteinzeit (4400 2000 v.Chr.) stammende Tumulusgräber, die von Steinkreisen umgeben sind. Das mittlere lag immer unter freiem Himmel, während die beiden anderen einen überdachten Zugang zu den Grabkammern besaßen, der heute nicht mehr existiert.

Danach führte uns unsere Reise nach Inverness, Tor zu den Highlands und gelegen an der Mündung des Ness. Mittlerweile leben und arbeiten hier rund 60.000 Schotten, was für die Highlands eine gewaltige Zahl ist. Zuerst besichtigten wir die dortige Kathedrale und dann das Highland House of Fraser, einem schottischen Kiltmaker. Da nicht alle gleichzeitig die Besichtigung machen konnten, teilte sich die Gruppe. Wir besuchten währenddessen das Inverness Castle, das auf einem Hügel liegt, von wo aus man einen atemberaubenden Blick über den Fluss Ness und die Stadt hat. Erbaut wurde das Schloss 1836 vom Architekten William Burn auf rotem Sandstein. Heute dient es als Gerichtsgebäude. Vor dem Schloss steht das Denkmal von Flora MacDonald. Flora MacDonald ging in die Geschichte ein, als sie Bonnie Prince Charlie nach der Schlacht von Culloden rettete indem sie ihn als seine Zofe verkleidete und es somit schaffte, dass er aus Schottland fliehen konnte. Danach stand allen die Mittagspause zur freien Verfügung.

Heute Nachmittag ging es für die Reisegruppe Wittenberge auf Monsterjagd, denn es ging zum legendären Loch Ness. Loch Ness der mit 39km Länge, einer Breite von 1,6km und einer Tiefe von über 300m Tiefe der flächenmäßig zweitgrößte See Schottlands ist, erwartete uns mit wunderschönem Sonnenschein. Unsere einstündige Bootsfahrt war mit sehr viel Wind verbunden und wir sahen die sehr bekannte und recht gut erhaltene Bugruine Urquhart Castle welche am Ufer des Loch Ness thront. Die Burgruine wurde nach 1320 erbaut und es handelt sich hierbei um eine Felsenburg. 1691 wurde die Burg niedergebrannt damit sie nicht als Stützpunkt für die Jakobiten dienen konnte. Seitdem ist es eine Ruine. Die Anlage wird heute von Historic Scotland verwaltet. Urquhart Castle ist ein beliebter Standteil von Schottland Rundreisen. Leider hatten wir nicht das Glück Nessie zu entdecken dafür aber einen schönen Ausflug mit einer tollen Bootsfahrt.

5.Tag / 19.05.2017 - 195km

Fort William Isle of Skye

Der einzige Tag mit einer sehr frühen Abfahrt, denn heute geht es nach Skye und für den Hinweg ist die Fähre geplant. Vorher stand aber noch die Besichtigung des Glennfinnan Viaducts und des Glennfinnan Monuments auf dem Programm. Das Glennfinnan Monunment liegt am Ufer des Loch Shiel. Es wurde im Jahr 1815 nach den Plänen des schottischen Architekten James Gillspie Graham im Auftrag von Alexander MacDonald von Glendale erbaut, um den Platz zu markieren an dem 1745 die Standarte von Prinz Charles Edward Stuart (wir haben bis zu diesem Zeitpunkt schon sehr viel von und über ihn gehört) zum zweiten Jakobitenaufstand gehisst wurde. Bonnie Prince Charlie brach von Frankreich auf und landetet in Eriskay auf den Western Ilses. Von dort aus ruderte er in einem Boot bis zur Küste am Loch nan Hamh, gleich westlich von Glennfinnan. Hier traf er auf Mitglieder des Clan MacDonald, die in den nächsten Tagen Unterstützung von weiteren MacDonalds, Camerons und MacDonnells bekamen. Als er am 19.August 1745 der Meinung war genügend Unterstützung gefunden zu haben, hisste er seine königliche Standarte und beanspruchte den schottischen und englischen Thron im Namen seines Vaters James Francis Edward Stuart. Auf dem Monument ist die Statue eines Highlanders zu sehen um der historischen Ereignisse dieses Ortes zu gedenken. Danach ging unsere Fahrt weiter nach Mallaig um mit der Fähre nach Armadale übersetzen auf die Isle of Skye, auch bekannt als Wolkeninsel. Von den Einheimischen wird sie auch liebevoll Misty Isle genannt. Sie ist vermutlich die schönste Insel der Hebriden und auch die Einzige, die eine wachsende Bevölkerung vermeldet. Auf der Insel mit ihren Fjordartigen Meeresarmen im Westen, den Bergen im Süden und der zerklüfteten Nordspitze kann man die raue und wilde Schönheit Schottlands bewundern. Über Broadford fährt man zur Inselhauptstadt Portree. Die schöne Hafenstadt mit ihren vielen bunt gestrichenen Häuschen befindet sich an einer geschützten Bucht und ist nicht zuletzt dadurch ein beliebter Yachthafen. Die Mittagspause in Portree war wirklich interessant und sehr schön. Die Rückfahrt von Skye haben wir über die neue imposante Skye Brücke gemacht. Diese liegt in der Nähe von Kyleakin. Zurück auf dem Festland haben wir einen Fotostopp am meist fotografiertesten Schloss Schottlands gemacht dem imposanten Eilean Donan Castle einer Niederungsburg erbaut im Jahre 1220. Sie wurde zum Schutz gegen Angriffe der Wikinger erbaut und gehört heute dem Clan McRae. Hier wurden Filme wie Highlander und James Bond Die Welt ist nicht genug gedreht. Einer Legende nach spukt im Schloss der Geist eines Spanischen Soldaten der seinen Kopf unter dem Arm trägt.

6.Tag / 20.05.2017 336km

Fort William Glasgow

Heute war der erste typische schottische Tag getreu dem schottischen Sprichwort Hay, good scotish wheater, the rain comes slighty from the side. (Ist doch gutes schottisches Wetter, der Regen fällt fast lotrecht, nur leicht zur Seite geneigt), kurz gesagt es regnete und regnete ab dem Zeitpunkt unserer Abfahrt von Fort William nach Glasgow. Auf dem Weg dorthin kommt man durch das Tal von Glencoe welches durch das Massaker von Glencoe am 13.Februar 1692 traurige Berühmtheit erlangte. An diesem Tag wurde der Clan von Alastair MacDonald, 12.Chief von Glencoe auf grausame Weise durch ein politisch motiviertes Massaker unter Befehl von Captain Robert Campell von Glenlyon grausam niedergemetzelt. Das hinterhältige an dieser Tat ist allerdings das die Mörder zuerst die Gastfreundschaft der MacDonalds ausnutzte und sie dann tötete. König Wilhelm von Oranien wollte damit ein Exempel statuieren, was ihm jedoch nie nachgewiesen werden konnte und somit auch hieß dass die Täter nie belangt wurden. Unser eigentliches Ziel war allerdings Inveraray und das dortige Inveraray Jail ein lebendiges Museum, in dem reale Personen das Leben im Gefängnis des 19.Jahrhunderts darstellen. Leider fiel der Grossteil dieser Besichtigung buchstäblich ins Wasser, denn es regnete mittlerweile unablässlich. Somit wurde auch beschlossen dass wir den größten Süsswassersee Loch Lomand nur von Bus aus bewundert haben. Dementsprechend haben wir uns einstudiertes Lied auch nur im Bus gesungen. Also gleich auf nach Glasgow. Um 1900 war dies die zweitgrößte Stadt Großbritanniens und verdankte ihren Reichtum dem Schiffbau und der Schwerindustrie. Als mit der Wirtschaftsflaute in den 70er Jahren diese Wirtschaftszweige vor dem Aus standen, setzte in Glasgow eine ungewöhnliche Entwicklung ein, die 1990 in der Ernennung zur europäischen Kulturhauptstadt durch die EU gipfelte. Heute bleibt Glasgow in keinem Kunstreiseführer über Europa unerwähnt. In Glasgow selbst besichtigten wir die St.Mungos Kathedrale (auch High Kirk of Glasgow genannt) ein gotisches Bauwerk erbaut im 12.Jahrhundert, das aber schon kurz darauf einem Feuer zum Opfer fiel. Ende des 12.Jahrhunderts begannen die Wiederaufbauarbeiten, welche bis ins 16.Jahrhundert andauerten und viele Generationen an Steinmetzen bei der Ausgestaltung beschäftigten. Besonders sehenswert ist die Unterkirche mit ihrem prachtvollen Säulenwald. Der Name der Kathedrale geht auf den Glasgower Schutzpatron St. Mungo zurück, dessen Grab auch Teil der Kirche ist. Er gründete 543 Glasgow indem er an dieser Stelle seine erste Kirche errichtete. Während wir die Kathedrale besichtigten schrieb uns Jim ein kleines Gedicht über sein Glasgow. Der Stolz der Schotten.

Kurze Anmerkung Glasgow ist sehr modern und hat viele neue Gebäude. Zudem ist es auf einen Samstagabend nicht nur schottisch sondern very british bedenkt man die vielen feiernden Jugendlichen.

7.Tag / 21.05.2017 - 266km

Glasgow Edinburgh

Nach einer wohl für viele nicht so gelungenen Nacht in Glasgow geht es für die Gruppe heute zurück nach Edinburgh, die Hauptstadt Schottlands. Die Stadt Edinburgh ist auf sieben Hügeln erbaut, einen davon haben wir heute erklommen, den Calton Hill. Von dort oben hat man einen fantastischen Blick über die ganze Stadt, den Fluss Forth und das Edinburgh Castle. Im Anschluss daran haben wir eine kleine Stadtrundfahrt gemacht und Sally hat uns viele wichtige Detail´s zu ihrer Heimatstadt verraten. Ausgestiegen sind wir dann an der Royal Mile mit Blickrichtung zum Schloss, das wir am Nachmittag besichtigen sollten. In der Zwischenzeit hatten alle genug Zeit sich in der näheren Umgebung umzusehen. Edinburgh Castle ist eine Höhenburg und thront auf dem Castle Rock und ist im Zentrum der Stadt Edinburgh. Am großen Tor findet man auf der rechten Seite ein Denkmal von William Wallace und auf der linken Seite Robert the Bruce. Zwei Große Nationalhelden Schottlands. Auf dem Gelände der Burg kann man sich die schottischen Kronjuwelen anschauen oder den Stone of Destiny/Stone of Scone. Der Stein ist ein sogenannter Krönungsstein auf dem alle schottischen Könige gekrönt wurden. Im Jahr 1296 ließ Eduard I. Den Stein als Kriegsbeute nach London bringen und in Westminster unter dem Krönungsthron der englischen Könige einbaut. Die englischen Könige saßen also bei ihrer Krönung auf diesem Stein. Dies wurde von den Schotten als Affront empfunden. Seither gilt er den Engländern als Symbol der Einheit der Königreiche England und Schottland. 1996 wurde der Stein nach 700 Jahren in einer feierlichen Zeremonie zurück nach Schottland ins Schloss von Edinburgh gebracht. Als der britische Premierminister John Major die Rückgabe im Juli 1996 ankündigte, wurde dies in der Presse teilweise als schamloses Wahlmanöver dargestellt. Eine Zeitung schrieb, frei nach einem Jesus Wort:

The Scots asked for a parliament and John Mayor gave them a stone. (Die Schotten baten um ein Parlament und Jahn Mayor gab ihnen einen Stein.

Ein weiteres Highlight ist die One O´Clock Gun (13:00Uhr Glocke) auf dem Schloss, ein historisches Zeitsignal. Diese wird Montag bis Sonntag um Punkt 13:00Uhr Ortszeit abgefeuert. Der Ursprung dieser Tradition liegt in der Zeit der Seefahrer, als die Segelschiffe im Firth of Forth eine exakte Zeitangabe brauchten um ihre Chronometer zu justieren. Obwohl die Kanone in der Zeit der Atomuhren eigentlich nicht mehr benötigt wird, gilt das Abfeuern der Kanone als Touristenattraktion und wird deshalb fortgesetzt. Am längsten bedient wurde die Kanone vom District Gunner Staff Sergeant Thomas McKay (MBE, bekannt als Tam the Gun) von 1979 bis zu seinem Tod 2005. Er eröffnete im Schloss auch ein kleines Museum über die Kanone. Von 2005 bis 2012 erfüllte diese ehrenvolle Aufgabe Sergeant Jamie Shannon, bekannt als Schannon the Cannon. Seit 2012 wird die Stelle zum ersten Mal in ihrer Geschichte von einer Frau eingenommen. Die Kanone wird zusätzlich einmal an Neujahr zur Ankunft des neuen Jahres abgefeuert.

Eine besondere und herzerweichende Geschichte in Edinburgh ist die von Greenfriars Booby, einem Sky Terrier der 14 Jahre auf dem Grab seines Herrchen gewartet hat und verließ diesen Platz jeden Tag um die gleich Zeit, nämlich genau zur Ein Uhr Kanone verlassen hat um sich am nahegelegenen Coffee House sein Fressen einzunehmen. Bobby gehörte dem Polizisten John Gray. Dieser wurde auf dem Greenfriars Kirkyard begraben. Bobby zu Ehren gibt es eine Statue vor dem Greenfriars Pub, sie zeigt den Hund mit einer goldenen Nase. Eine Legende besagt man soll seine Augen schließen die Nase berühren und sich etwas wünschen. Schottische Legenden sind wundervoll. Als Bobby, am 14. Januar 1872 schließlich auch starb wurde er heimlich auf dem gleichen Friedhof wie sein Herrchen begraben. Auf seinem Grabstein steht Lasst seine Treue und Hingabe uns allen eine Lehre sein.

Heute hieß es zudem Abschied nehmen von unserer Sally. Es war der letzte Tag und unsere Tour nähert sich dem Ende. Nach einer Absprache mit seinem Chef bleibt uns Jim noch bis Morgen erhalten und bringt uns zum Flughafen. Jeder Gruppenteilnehmer konnte Edinburgh an diesem Abend auf seine eigene Art und Weise entdecken.

8.Tag / 22.05.2017 29km Flughafentransfer

Edinburgh Hamburg

Good Bye Scotland der Abschied fällt schwer! Heute war das Wetter getreu dem Motto wenn sich jemand verabschiedet, dann weint der Himmel es regnete. Schottland ist ein Land mit seiner eigenen Liebenswürdigkeit. Es gibt Legenden und Mythen, es gibt neu und alt. In Schottland wird altmodisch wieder modern. Kurz Schottland ist ein Land das man einfach lieben muss. Man begegnet überall netten und freundlichen Menschen und wird egal wo man ist immer wieder mit der Geschichte Schottlands und den schweren Zeiten die, die Schotten hatten konfrontiert. Um es mit den Worten des berühmten und viel verehrten Robert Burns zu sagen My Heart is in the Highlands. Schottland ist immer wieder eine Reise wert und ich denke wir haben längst nicht alles gesehen was es zu sehen gibt in diesem wunderschönen Land.

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Durchführung

Keine Bewertung
Unsere bekannten Gruppenreisen führten uns dieses Mal nach Schottland, Land der Mythen und Legenden!!

Gastronomie

Keine Bewertung
Entgegengesetzt der allgemeinen und auch meiner persönlichen Meinung zum Trotz was das Essen und die Getränke sehr empfehlenswert.

Transportmittel

Keine Bewertung
Die Gruppe flog von Hamburg über London nach Edinburgh. Vor Ort hatten wir eine exellente Reiseleiter und einen modernen Bus.

Übernachtung

Keine Bewertung
Alle Hotels waren typisch britisch und mit einem fantastischen Frühstück und Abendessen.

Ort/Region

Unsere Regionen waren die Highlands und Speyside

karina
Für Sie geschrieben von
Expedientin

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