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Gigantische Landschaften, traumhafte Lodges, jede Menge Tiere und ein besonderes Licht- Südafrika

Südafrika
von TUI Deutschland GmbH
erstellt am
18.11.2014

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Gigantische Landschaften, traumhafte Lodges, jede Menge Tiere und ein besonderes Licht- Südafrika

Wir beginnen unsere Reise in Johannesburg, übernehmen dort unseren Mietwagen und starten Richtung Süden. Zunächst müssen wir uns wieder ans Linksfahren gewöhnen, aber nachdem wir in der Mittagszeit quer durch diese Metropole gefahren sind, haben wir uns schnell wieder auf der „falschen“ Seite zurecht gefunden. Die Drakensberge in der Region KWAZULU NATAL werden unser erstes Ziel sein. Wegen Buschbränden, die es in Südafrika häufig gibt, verlieren wir Zeit auf der Fahrt dorthin. Wir müssen größere Umwege fahren und erreichen unser Ziel erst am späten Abend. Es wird uns schnell klar, in Afrika kann man nicht alles genau planen, es werden immer wieder Hindernisse zu überwinden sein. Wir müssen uns nur darauf einstellen und die Routen entsprechend gestalten. Total erschöpft von der doch recht langen Autofahrt gibt es für uns nur noch ein Abendessen, danach fallen wir müde in unsere Betten. Am nächsten Morgen können wir kaum glauben, was sich im Sonnschein vor uns auftut. Es bietet sich uns eine gigantische Aussicht direkt auf einen der höchsten Gipfel der Drakensberge, den Giant‘s Castle, Schloss des Riesen, mit 3315 Metern. Vor unserer Terrasse findet ein Spektakel ganz besonderer Art statt: Wir sind mitten im „Affentheater“. Große Pavianherden ziehen mit sehr viel Radau über die Hänge, die kleinen Äffchen purzeln als Knäul den Hang hinunter, die männlichen Teenager messen Ihre Kräfte und das Familienoberhaupt versucht in diesem Chaos für Ordnung zu sorgen. Direkt unter uns am Fluss zieht eine Herde Elenantilopen, auch Eland genannt, vorbei. Es ist eine der größten Antilopenarten in Südafrika, auf alle Fälle die mit den längsten Hörnern. Wir sind von dieser, uns doch so fremden Bergkulisse überwältigt und verbringen den Vormittag nur mit Staunen und zu begreifen, was uns hier erwartet. Nach dem Frühstück auf der Terrasse beginnen wir unsere Touren zu gestalten. Wir entscheiden uns zum „Einlaufen“ für eine Rundtour Richtung Osten, hier werden wir mit einem herrlichen Panorama belohnt. Da wir ohne Guide unterwegs sind, tragen wir uns ins Wanderbuch ein. Das sind sehr gute Vorsichtsmaßnahmen, denn sollte etwas passieren, weiß man im Camp, auf welchem Weg wir unterwegs sind und wann wir unsere Rückkehr geplant haben. So starten wir und schon nach dem ersten Anstieg stoßen wir auf eine weitere Herde Paviane. Uns ist schon ein wenig mulmig zumute, da wir nicht wissen, wie sie auf uns reagieren werden. Wir halten Abstand, so droht keine Gefahr und sie lassen uns unter ihrer Beobachtung weiterziehen. Weiterhin sehr aufmerksam entdecken wir später Impalas, kleine Antilopen und Schwarzadler. Je höher wir steigen, umso gigantischer taucht das Panorama der Drakensberge vor uns auf. Wir verstehen, warum dieses Gebirge so heißt: Diese Basaltformationen erinnern wirklich an einen Drachenrücken, der in der Landschaft liegt. Nach unserer ersten kleinen Wanderung wissen wir, hier sind wir richtig, hier werden wir noch vieles erleben. So werden die Touren von Tag zu Tag länger und wir wagen uns immer weiter in den Royal Natal National Park. Unsere letzte Tour führt auf dem Langalibalele Trail ganz nah an den Giant Castle, dieses Mal sind wir Richtung Westen orientiert. Es ist sehr heiß, die Schritte sind mühsam und der lange Anstieg mit unseren Rücksäcken wird beschwerlich. Den Sonnenhut tief im Gesicht und mit einem großen Schluck aus der Wasserflasche gönnen wir uns eine kurze Pause. Obwohl uns die Berge und vor allem die Adler begeistern verweilen wir nicht länger, denn wir haben noch ein paar Stunden vor uns und wollen unser Ziel im Zeitplan erreichen. Ein Abstieg in der Dämmerung wäre zu gefährlich. Wir begegnen nur einer Gruppe junger Männer, die dort oben mehrere Tage unterwegs sind und nach einem geeigneten Zeltplatz für die Nacht Ausschau halten. Sonst sind in dieser Höhe nur wenige Menschen unterwegs. Aber all diese Anstrengungen sind es wert, wir werden mit einer unbeschreiblich schönen Tour belohnt, wieder begleitet von Pavianen, wilden Pferden und Elenantilopen. Diesen Tag werden wir nie vergessen. Es sind die ganz besonderen Farben, die sich hier oben ständig verändern, je nachdem, wie die Sonne mit den Wolken spielt und wie die schroffen Basalthänge das Licht widerspiegeln. Die Drakensberge sind die größte Bergkette in Südafrika und erstrecken sich über eine Länge von 460 Kilometern von der ehemaligen Transkei im Süden entlang der Ostgrenze nach Lesotho bis zum Sentinel, dem Wachturmim Norden. Von hier aus reichen sie weitere 600 Kilometer in den nördlichen Transvaal. Damit sind sie etwa so groß, wie unsere Alpen.

Nach fünf Nächten nehmen wir Abschied von diesem beeindruckenden Gebirge und fahren Richtung Norden an den südlichen Rand des Krüger Nationalparks. Auch für diese Strecke brauchen wir mehr Zeit, da bei einer Baustelle die Straße für eine Stunde gesperrt ist und wir diese Zeit einfach absitzen müssen. Aber wir sind sehr früh gestartet und kommen schon am frühen Nachmittag am Gate unserer Berglodge an. Hier lassen wir unser Auto stehen, werden mit dem Jeep abgeholt und es geht eine Stunde über Stock und Stein, immer höher und weiter in die Berge. Noch eine Biegung und vor uns liegt, ganz in den Buschwald integriert, die Bongani Mountain Lodge. Uns geht das Herz auf! In dieser wunderschönen Berglandschaft werden wir die nächsten drei Tage auf Safari unterwegs sein. Der Empfang ist sehr herzlich und wir haben das große Glück, dass an diesem Abend das Essen in der offenen Boma stattfinden wird. Wir essen im Freien, ein gemauerter Grill steht in der Mitte des Sandplatzes und wir sitzen an großen Tischen rund ums Feuer. Die Boma ist mit einem Palisadenzaum eingegrenzt, da man sich hier vor wilden Tieren schützen muss. Wir dürfen uns nach Einbruch der Dunkelheit nicht allein im Freien bewegen, ein Ranger begleitet uns immer von und zu unserem landestypisch eingerichteten Bungalow. Es kommt uns ein wenig seltsam vor, aber schon am nächsten Morgen wissen wir, warum das hier notwendig ist. Um fünf Uhr morgens werden wir geweckt, eine Tasse Kaffee und ein Croissant stehen als kleines „Frühstückchen“ bereit und dann geht es los in den Sonnenaufgang hinein. Es ist noch nicht ganz hell, ein frischer Wind bläst uns um die Nase und wir „rumpeln“ in unserem offenen Geländewagen und lassen die Lodge hinter uns. Keinen Zaun oder irgendeine Barriere haben wir passiert und jetzt ist klar: Wir leben mitten in der Wildnis! Schon nach kurzer Zeit treffen wir auf eine Nashornmutter mit ihrem zweijährigen Jungen. Sie lassen uns bis auf wenige Meter an sich heran, werden aber mit der Zeit unruhig und wir fahren weiter. Wir sind froh über Florene, unsere Rangerin, die unser Fahrzeug sehr ruhig und professionell über Stock und Stein steuert und ihren Guide Bullie, der für uns Tiere aufspürt. So bekommen wir in der Morgendämmerung eine Elefantenherde mit vielen Jungtieren zu Gesicht und begegnen meinen ersten Büffeln. Ich bin ganz aus dem Häuschen, jetzt habe ich die „Big Five“ alle live erlebt. Zu den „Big Five“ zählen das Nashorn, der Büffel, der Löwe, der Elefant und der Leopard. Glücklich und begeistert gönnen wir uns ein Mittagschläfchen am Pool und lassen den Blick in die Richtung der Berge des Krüger Parks schweifen. Um einen Größenvergleich zu bekommen: Das Areal der Bongani Mountain Lodge umfasst in etwa die Größe unseres neuen Nationalparks Nordschwarzwald. Am späten Nachmittag geht es wieder auf Safaritour, wir fahren nah an die Grenze zum Krügerpark und treffen auf vier große Nashörner, die mit sich nicht ganz zufrieden sind: Man(n) streitet sich um die Gunst eines Nashornweibchens. Wir können die Situation aus nächster Nähe beobachten und lernen viel über Verhalten und Lebensweise dieser Tiere. Langsam geht die Sonne unter und taucht das Land in ein ganz besonderes Licht. Leider sind die Sonnenuntergänge sehr kurz, aber wir werden danach mit einem ganz besonders schönen Sternenhimmel belohnt. Wir erkennen das Kreuz des Südens und die Milchstraße. Florene zeigt uns viele Sternbilder, die hier viel besser zu erkennen sind, da kein anderes Licht stört und die Luft viel reiner ist.

Wir haben hier so viele Tiere beobachtet, selbst eine Löwin lies sich von uns nicht beeindrucken, haben so vieles über das Land und die Tiere gelernt, dass wir unendlich fasziniert sind von den Eindrücken, die uns Südafrika bietet!

Wenn Sie Lust haben, mit mir weiter zu reisen, im nächsten Bericht bin ich im Krüger Park und auf der Panoramaroute unterwegs.


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