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Versunken in einem Meer aus Wolken

Großbritannien
von Reisebüro Becker
erstellt am
16.08.2016

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Versunken in einem Meer aus Wolken

Stationen der Rundreise:
  • Edinburgh
  • Aberdeen
  • Culloden Moor
  • Inverness
  • Thurso
  • Orkney
  • Ullapool
  • Gairloch
  • Isle of Skye
  • Glenfinnan
  • Fort William
  • Oban
  • Tobermory
  • Glasgow
  • Stirling

Versunken in einem Meer aus Wolken

Schottland: Ein Land was begeistert mit seiner geschichtsträchtigen Vergangenheit, seinen unberührten Landschaften und der Gastfreundschaft seiner Bewohner

Hoch oben im Norden Großbritanniens liegt eines meiner persönlichen Lieblingsländer – Schottland, oder auch Alba im Gälischen genannt.
Wer hätte gedacht, dass es ein Land gibt, in dem man alle vier Jahreszeiten an nur einem Tag erleben kann?
Hier oben im Norden wechselt das Wetter so oft, dass man immer für alle Fälle gewappnet sein muss. Auch im Hochsommer (Juli und August) ist ein dicker Pullover ebenso Pflicht wie wasserfeste Schuhe, eine Regenjacke und ein guter Regenschirm. Der Regen sorgt jedoch dafür, dass das Land so unheimlich grün ist und außerdem sind die Wolkenformationen atemberaubend schön und ein Hingucker auf jedem Foto.
Unglaublich aber wahr: Mit ein wenig Glück und wenigen Wolken kann man im äußersten Norden, in der Gegend um Thurso, die magischen Polarlichter im Winter beobachten und sich verzaubern lassen.

Die schottischen Highlands (Gebiet nördlich von Perth im Osten und Loch Lomond im Westen) eignen sich besonders gut für eine Rundreise mit dem eigenen PKW oder einem Mietwagen. Bei der Unterbringung kann man zwischen Aufenthalten in Hotels oder B&Bs auswählen. B&B (Bed & Breakfast) bedeutet, dass die Übernachtungen bei schottischen Familien zuhause stattfinden. Viele schottische Familien haben ihre Häuser umgebaut oder zumindest so zurecht gemacht, dass sich dort mehrere Zimmer (zumeist mit eigenem Bad) für Gäste befinden. Das typische „Full scottish breakfast“ wird von den Familien selbst zubereitet und ist köstlich.
Durch diese Art lernt man die Lebensweise und den Alltag der Schotten kennen und erfährt die unglaublich liebenswürdige Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft der Menschen. „Do you need a recommendation?“ – „Brauchst du eine Empfehlung?“. Das hört man oft von den Hausbesitzern und die Tipps und Empfehlungen sind so viel Wert. Ohne diese wäre man vielleicht an einer wunderschönen Bilderbuchlandschaft inklusive einer malerischen Ruine vorbeigefahren oder hätte vergeblich nach einem guten Restaurant in einer Gegend ohne große Ortschaften gesucht.
Wie nun aber bereist man dieses Land am besten?! Was sollte man auf jeden Fall gesehen haben?!
Schottland ist ein unglaublich vielseitiges Land, wie ich es selten erlebt habe. Die Landschaften sind außergewöhnlich: rau und doch romantisch; die Geschichte hat eine enorme Tragweite: von den ersten Besiedlungen in der Steinzeit über die schottischen Unabhängigkeitskriege bis hin zu einem Vereinigten Königreich; die Kultur und Tradition sind an jeder Ecke spürbar und man ist stolz ein „Schotte“ zu sein.
Die besten Sehenswürdigkeiten zu nennen wäre am einfachsten, jedoch kann ich aus Erfahrung sagen, dass es oft die kleinen Dinge und ungewöhnliche Erlebnisse sind, die eine Schottland-Reise zu etwas außergewöhnlichem machen.

Die meisten Rundreisen starten und enden in Edinburgh, der Hauptstadt Schottlands. Für einen Besuch sollte man zwei Tage einplanen und eine Unterkunft im Stadtzentrum wählen. Hat man ein B&B außerhalb, kann man mit der Bahn bis zur Waverley Station fahren und von dort aus die Stadt zu Fuß erkunden. Das ist überhaupt das Stichwort: Edinburgh entdeckt man am besten per Pedes um die alten georgianischen Häuser mit den eindrucksvollen Fassaden zu beobachten. Die tollsten Ausblicke auf die Stadt genießt man vom Edinburgh Castle, vom Calton Hill und vom Arthur´s Seat.

Kulinarisch hat Schottland auch einiges zu bieten, auch wenn man daran nicht gleich gedacht hat.
Im Supermarkt gibt es ganze Gänge voller Haferflocken, die man für Porridge benötigt - warmer Haferschleim mit Milch und Wasser zubereitet. Das klingt komisch – ist aber vor allem mit ein wenig Zucker und einem Hauch Zimt unheimlich lecker und dazu auch noch gesund.
Insbesondere an den Küstengebieten gibt es leckeren, frisch zubereiteten Fisch in jeder Form (sicherlich gibt es hier auch gute Fish’n’Chips ;-)) und auch das Fleisch (vor allem Rind und Lamm) kann sich sehen lassen.
Nicht umsonst gibt es hier so viele Rinder und Schafe (hat mich ein wenig an Neuseeland erinnert).
Außerdem gibt es noch das köstliche Pulled Pork, geschmortes Schweinefleisch; am besten im Brötchen serviert und verschiedenste Burger mit besten „Beef“ von heimischen Rindern.

Auch die Region rund um Edinburgh hat einiges zu bieten – vor allem wenn das Wetter mal (wieder) nicht ganz so herrlich ist. Die geschichtsträchtige Stadt Stirling mit gleichnamigen Castle, dem Wallace Monument und dem Battle of Bannockburn oder Falkirk mit dem beeindruckenden Falkirk Wheel sind nur eine kurze Autofahrt entfernt und bieten auch schlechtem Wetter einige schöne Stunden.
In der Nähe von Perth sollte man sich Scone Palace nicht entgehen lassen: Hier wurden die schottischen Könige seit 843 gekrönt und es ist besonders beeindruckend wenn man zur Krönungskirche entlangschreitet, wie auch schon die schottischen Könige viele Jahrhunderte zuvor.

Bei einer Fahrt durch den Cairngorms Nationalpark und die Grampian Mountains kommt zum ersten Mal Highland-Gefühl auf: Die zuvor noch sanften mit Heidekraut bewachsenen Hügel steigen nun auf bis zu über 1.000 m an. Mitten im Nationalpark befindet sich Balmoral Castle, die Sommerresidenz der königlichen Familie. Wer sich für die britischen Monarchen interessiert oder gar ein Fan ist, der wird begeistert sein, vor allem von den vielen Familienporträts und Fotos, die die Geschichte der Sommerferien der königlichen Familie erzählen.

Uisge Beatha - Das Wasser des Lebens. Zu einem jeden Schottland-Besuch gehört der Besuch einer Whisky-Brennerei. Von den unzähligen Destillerien des Landes findet man die meisten im Osten Schottlands, in der sogenannten Speyside. Man sollte es sich nicht entgehen lassen bei einer Führung die aufwendige Herstellung des Nationalgetränks zu erfahren und am Ende während einer Verkostung den edlen Scotch mit seinen unzähligen, geschmacksintensiven Noten selbst zu testen.
Slaínte!

Die Gegend rund um Inverness hat mich persönlich sehr beeindruckt und in ihren Bann gezogen. Das Tor zu den Highlands ist nur einen Steinwurf vom wohl bekanntesten See der Welt entfernt: Loch Ness. Wer nicht unbedingt nach Nessie suchen möchte und den See dennoch in seiner ganzen Schönheit kennenlernen will, der sollte mit dem Auto die östliche Seite des Sees befahren. Hier sind weniger Touristen und man hat einen tollen Blick auf die wohl meist fotografierteste Ruine Schottlands: Urquhart Castle.
Wer sich für die Geschichte Schottlands interessiert, der sollte Culloden Battlefield einen Besuch abstatten – eines meiner Highlights dieser Reise. Hier fand die letzte Schlacht auf britischem Boden statt, bei welcher die Schotten den Engländern unterlagen und dies das Ende der Clans bedeutete. Im beeindruckenden Besucherzentrum erlebt man die Geschichte rund um die Jakobitenaufstände und Bonnie Prince Charlie mit eigenen Augen und wenn man danach das Schlachtfeld betritt, fühlt es sich an, als wäre man in der Zeit zurückgereist. Magisch, mystisch und beängstigend zugleich.

Nicht nur die wildromatischen Landschaften gehören zu Schottland, sondern auch die unzähligen Castles, Burgen und Schlösser aus unterschiedlichen Epochen. Zu meinen persönlichen Favoriten zählen: Dunnottar Castle, Dunrobin Castle, Ardvreck Castle, Eilean Donan Castle, Kilchurn Castle und Doune Castle.

Nachdem man Inverness Richtung Norden verlässt, fühlt man sich in der Zeit zurückversetzt. Die Orte werden kleiner, die Landschaft wird rauer und der Wind nimmt zu. Im Pentland Firth, der Meerenge zwischen dem britischen Festland und den Orkney Islands, treffen die Nordsee und der Atlantische Ozean aufeinander und nicht umsonst ist das Meer hier besonders ungestüm.
Während der Osten noch mit Farmland und sanfteren Bergen aufwartet, geht es im Westen deutlich schroffer und karger zu. Die mit Fjorden und Seen zerklüftete Küstenlandschaft zählt zu den beeindruckendsten Landschaften Europas. Die Kamera sollte man während einer Fahrt auf dieser Strecke immer griffbereit haben, denn hinter jeder Kurve verbirgt sich ein neuer See, ein neuer Meeresarm oder eine wunderschöne Bergkette, die von Wolken verschleiert ist. Wenn man sich einmal im Kreis dreht, findet man garantiert einen Ort wo gerade ein Schauer auf die Bergrücken niederprasselt und die Bilder, die dabei entstehen, sind die schönsten überhaupt.

Während einer zweiwöchigen Rundreise kann man auch einige der größeren Inseln kennenlernen. Auf den Orkney Islands empfiehlt sich ein Ganztagesausflug mit dem Bus und ab Oban gibt es eine Drei-Insel-Tour mit den Inseln Mull, Iona und Staffa.
Übrigens: Wer hätte gedacht, dass es in Schottland Strände wie in der Karibik gibt?! Calgary Bay auf der Insel Mull ist nur einer der vielen weißen Sandstrände mit türkisblauem Wasser.

Die Gegend rund um Fort William ist das Abenteuer- und Sportzentrum des Landes. Der Hausberg ist der höchste Berg Großbritanniens: Der mächtige Ben Nevis ragt 1.344 m in die Höhe und die wunderschönen Seitentäler und Nachbarberge eignen sich wunderbar zum Wandern. Meine Favoriten zum Wandern sind die traumhaften Täler Glen Nevis und Glen Coe. Was man allerdings beachten sollte, sind die gewaltigen Höhenunterschiede, die man nicht unterschätzen darf. Die Täler Schottlands liegen meist nur knapp über dem Meeresspiegel und um Berge mit einer Höhe von über 800 m zu besteigen, muss man die komplette Höhe überwinden. Das Wetter kann in den Highlands sehr schnell umschlagen, von daher ist es ratsam, dass man immer einen Pullover und regenfeste Kleidung anhat. Turnschuhe sollte man auch besser zuhause lassen. Durch die hohe Niederschlagsmenge ist der Untergrund oft nass und die Schuhe stehen nicht selten unter Wasser. Bei den Wanderern wird dieses Phänomen als „Bog-Factor“ bezeichnet.

Auf der Fahrt von Fort William nach Glasgow kommt man vorbei an verträumten Küstenstädten, weit ins Landesinnere reichende Fjorde, weite grüne Täler und einem der schönsten Seen des Landes: Loch Lomond.
Glasgow hat eine interessante Vergangenheit und steht heutzutage Edinburgh in nichts mehr nach. Die Stadt hat sehenswerte Bauwerke, tolle Restaurants, Pubs und viele Museen zu bieten. Zunächst war ich nicht sehr begeistert hier einen Stopp einzulegen, aber nun muss ich meine erste Meinung zurücknehmen und wünschte, dass ich hier hätte einen Tag länger verweilen können.

Filmfans kommen in Schottland ebenfalls voll und ganz auf ihre Kosten. Viele bekannte Filme und Serien wurden hier gedreht; viele Schlösser und Burgen wurden als Kulisse benutzt. Harry Potter, Outlander oder Game of Thrones sind nur einige.

Ich könnte noch Stunden über Schottland reden und schwärmen, doch dann könnte ich auch gleich einen Roman schreiben. Kommen Sie vorbei und bei einer leckeren Tasse Kaffee erzähle ich Ihnen gerne mehr und vielleicht buchen wir dann gleich Ihren Urlaub in den Wolken.


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