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Grüne Papageien, Wanderschuhe und ein einsamer Vulkan

Spanien
von Reisebüro Becker
erstellt am
16.08.2016

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wandern auf dem teide


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Grüne Papageien, Wanderschuhe und ein einsamer Vulkan

Grüne Papageien, Wanderschuhe und ein einsamer Vulkan

Teneriffa, die Insel des ewigen Frühlings, bietet eine unglaubliche Vielfalt an Ausflugsmöglichkeiten

An was denken wohl die meisten Menschen, wenn sie an die Kanareninsel Teneriffa denken?
Sonne, Strand, Meer, Berge, Palmen, Wandern...
War Ihre Antwort auch dabei?!
Mit Sicherheit hätte ich vor meiner Reise nach Teneriffa genau das gleiche gedacht. Nun weiß ich es besser und werde Sie mitnehmen auf Insel voller grüner Lorbeerwälder, tiefen Schluchten, glasklarem Wasser und Lavaröhren.

Teneriffa ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert und vor allem in den bei uns kalten Wintermonaten warten hier frühlingshafte Temperaturen und ein mildes Klima.
Ich habe mich für eine Reise im März entschieden und kann nachträglich sagen, dass das Wetter in Ordnung war:
Milde Temperaturen um 20 Grad und ein guter Mix aus Sonne und Wolken.
In den Höhenlagen muss man allerdings in den Wintermonaten mit Schnee rechnen.

Teneriffa beherbergt Spaniens höchsten Berg - und mit 3.718 m kann der sich tatsächlich sehen lassen.
Dieser riesige Vulkan Teide bestimmt das Bild der Insel und ist allgegenwärtig. Von jedem Teil der Insel kann der faszinierende Vulkankegel gesehen werden, wenn er nicht in Wolken verhüllt ist.

Wer traumhafte Sandstrände sucht, der ist auf dieser Insel fehl am Platz und sollte sich dann lieber für Fuerteventura entscheiden (hierzu gibt es auch weitere Reiseberichte).

Teneriffa ist das Wanderparadies schlechthin. Unzählige Wanderwege und -Pfade verschiedenster Schwierigkeitsgrade gibt es rund um die gesamte Insel. Von der einfachen Küstenwanderung bis hin zur mehrtägigen Besteigung des Teide findet jeder Touren, die den eigenen Ansprüchen gerecht werden.

Die größten und vielseitigsten Wandergebiete sind: Anaga-Gebirge, Teide-Region, Teno-Gebirge und das Orotava-Tal.
Da ich selbst auch ein riesen Wanderfan bin, habe ich einige Touren selbst getestet.

Die Wanderung entlang der Masca-Schlucht im Nordwesten der Insel ist herrlich und bringt auch Könner ins Schwitzen. Der kleine Ort Masca auf einer Höhe von ca. 600 m ist Ausgangspunkt für die mehrstündige Begehung der tiefen Schlucht. Von einem schmalen Pfad, der sich am Berg entlanghangelt und Felsen im Flussbett auf denen man balancieren muss, bis hin zu einigen steinigen Passagen, die es zu überwinden gilt ist auch für Könner ein kleiner Adrenalinkick vorprogrammiert.
Besonders schön ist es, wenn die Sonne um die Mittagszeit in die schmale Schlucht scheint und mit ihrem goldenen Licht für einige tolle Aufnahmen sorgt.
Nach dem Abstieg erreicht man schließlich die felsige Bucht, wo man für einen kleinen Moment verweilen sollte. Danach kann man mit einem Bootstransfer nach Los Gigantes fahren; dies ist vor allem für diejenigen interessant, die sich einer Gruppentour angeschlossen haben oder die mit dem Bus nach Masca gefahren sind.
Da ich meinen Mietwagen in Masca stehen hatte, hieß es für mich, dass ich die komplette Schlucht wieder hochwandern musste. Wieder oben angekommen strahlte der Himmel blau und die Abendsonne versetzte dem Himmel einen blassgoldenen Schein. Bei einer selbstgemachten Kaktuslimonade konnte ich die Wanderung Revue passieren lassen und den sagenhaften Ausblick genießen.

Die nächste Wanderung hat es in sich! Ich empfehle diese Tour nur Könnern und geübten Wanderern! Wanderschuhe, warme Kleidung, eine Regenjacke und Wanderstöcke gehören zur Grundausrüstung!
Die Fahrt führt uns zum Teide bis nach oben zur Seilbahn welche die Gäste auf bis zu 3.400 m hoch bringt. Bei guten Witterungsverhältnissen kann man noch die letzten Meter bis zum Kraterrand hinaufwanden. Da der Berg unter Naturschutz steht, benötigt man vorher einige Genehmigung, die man sich unter www. besorgen kann und auch vorher schon beantragen sollte. Pro Tag darf immer nur eine bestimmte Anzahl an Menschen zum Krater. Da es in der Woche zuvor so stark geschneit hatte, war es mir leider nicht möglich bis ganz hinauf zu wandern. Somit entschied ich die Strecke von der Seilbahnstation über das Lavafeld bis hinunter zum Ausgangspunkt der Seilbahn zu laufen. Es handelt sich hierbei um eine Strecke von knapp 20 km und einer Höhendifferenz von 1.200 m.
Das erste Stück ist das schwierigste und erfordert nebst guter Trittsicherheit und Schwindelfreiheit auch einen guten Orientierungssinn, da sich die Markierungen des "Weges" auf Steinmännchen beschränken. Über spitze Lavasteine geht es quer durchs Geröll und nicht selten muss man die Hände zum Klettern benutzen.
Nachdem der schwierigste Teil überwunden ist, geht es über Bimssand hinauf zum kleinen Bruder des Teide, den Pico Viejo.
Von dort hat man einen tollen Blick auf den stattlichen Krater dieses Vulkans und natürlich auf den Teide. Bei gutem Wetter kann man bis hinunter zum Meer und den Nachbarinseln Gran Canaria, La Gomera und La Palma schauen. Ein gigantisches Gefühl auf dem Dach der Kanaren zu stehen.
Danach geht es weiter über Gesteinfelder und Lavaröhren zu den Roques de Garcia. Die einmalige Gesteinsformation sieht man schon von weitem und wer noch Zeit und Kraft hat kann die Wanderung um den Rundweg erweitern.
Dort endet die Wanderung eigentlich. Wer sein Auto allerdings an der Seilbahnstation geparkt hat, muss noch die letzten 4 km zu Fuß gehen. Ich empfehle zum Parkplatz Parador de Canadas del Teide zu fahren, das Auto dort zu parken und mit einem der Pendelbusse zur Seilbahn zu fahren.

Die dritte und letzte Wanderung habe ich im ältesten Gebirge Teneriffas gemacht - dem Anaga-Gebirge. Auch hier gibt es unzählige Wanderwege und Schwierigkeitsstufen.
Wenn das Wetter entsprechend ist, empfehle ich eine halbtägige Wanderung am Vormittag und danach einen entspannten Nachmittag an Teneriffas Traumstrand Las Teresitas in der Nähe der Inselhauptstadt Santa Cruz de Tenerife.

Wer es nicht ganz so aktiv angehen lassen möchte, der findet mit Sicherheit bei einer der zahlreichen Unterhaltungsmöglichkeiten seinen persönlichen Favoriten.
Wie wäre es mit einem Tag für Wasserratten im weltweit prämierten Siam-Park?!

Eines der Highlights und ein Tipp für jeden Teneriffa-Urlaub ist der Loro Parque im Norden der Insel in Puerto de la Cruz. Der Park ist bekannt für seine Vielzahl an Papageien (vor allem unzählige grüne Papageien) und anderen paradiesischen Vögeln. Abgesehen davon finden auch Vorstellungen mit Orcas und Delfinen statt, die zu den besten der Welt zählen.
Es sei dabei gesagt, dass die Tiere nicht nur zur Belustigung der Zuschauer dort gehalten werden, sondern auch um zu forschen und die Lebensweise der Meeressäuger zu verstehen.
Man sollte tatsächlich einen ganzen Tag dafür einplanen - gerade mit Kindern ist dies eine tolle Abwechslung und wird jedes Kinderherz höher schlagen lassen.

Auch kulturinteressierte Urlauber finden auf Teneriffa in den zahlreichen Altstädten, den hübschen Bergdörfern oder kolonialen Bauwerken Zeit zum Verweilen.
Wer glaubt, dass es Pyramiden nur in Ägypten oder Mittelamerika gibt, der liegt falsch. Unglaublicherweise finden sich auch sehr alte Überreste von Pyramiden der Ureinwohner Teneriffas in Güimar im Süden der Insel wieder. Das Besucherzentrum erzählt von der Entstehungszeit der Pyramiden und wie es sein konnte, dass diese Bauwerke auf der Insel mitten im Atlantik entstehen konnte.
Auf dem Weg durch die Anlage begegnet man auch den typischen kanarischen Pflanzen, die wie in einem botanischen Garten beschriftet sind.

Badehungrige und Sonnenanbeter finden in den zahlreichen Buchten mit hauptsächlich dunklem, manchmal auch schwarzem Sandstrand ein Platz zum Ausruhen, Lesen und Entspannen.

Wer abends gerne ausgehen möchte, der sollte sein Quartier in Playa de las Americas oder in Los Cristianos beziehen.

Hoteltipps und -empfehlungen gibt's bei hier bei uns im Reisebüro.


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