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Zu Besuch am Polarkreis

Finnland
von Ilka Gasior
erstellt am
14.08.2017

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Lapland2008 207


Zu Besuch am Polarkreis

Los gehts von Düsseldorf nach Helsinki zu einem kleinen Zwischenstopp, bevor es weiter Richtung Norden nach Lappland geht.

Angekommen in Helsinki, folgte zuerst der Transfer in die Stadt zu meinem Hotel.

Das Hotel Torni ist ein Hotel im Art Deco Stil gebautes Haus im Herzen von Helsinki. Und mit 13 Etagen der einzige Wolkenkratzer der Stadt.

Die wundervolle Dachterrasse lädt zu einem Cocktail und atemberaubender Sicht auf die Stadt ein.

Nachdem ich meinen Koffer auf mein Zimmer gebracht habe, bin ich los und wollte mir die Stadt ansehen.

Helsinki ist wunderschön. Durch den Sibelius Park am gleichnamigen Denkmal vorbei, zum Dom von Helsinki direkt am Senatsplatz und dann noch ein kleiner Spaziergang über eine Allee zu einem gemütlichen Restaurant.

Nach dem ich mir das köstliche Menü habe schmecken lassen, musste ich auch schon zurück ins Hotel. Denn am nächsten Morgen ging es früh weiter.

Eine gute Stunde dauert der Flug von Helsinki nach Rovaniemi.

Rovaniemi liegt in Lappland, ziemlich nahe dem Polarkreis. Als ich aus dem Flughafengebäude raus kam, war ich wie verzaubert. Zwei riesen große Schneemänner, bzw. ein Schneemann und eine Schneefrau, standen parat um mich und alle anderen Ankommenden zu begrüßen.

Die Welt ist hier eine vollkommen andere. Wohin das Auge reicht, glitzert und funkelt der Schnee meterhoch.

Weiter gehts nach Luosto, ca. 1,5 Std. Fahrzeit nördlich von Rovaniemi, zu meinem gebuchten Hotel: Luostotunturi, eingebettet in einen Wald, innen nahezu alles aus Holz gebaut, sehr gemütlich. Zu dem Hotel gehören auch mehrere Blockhütten, die ca. 100500 m vom Hotelgebäude entfernt liegen. Ganz in der Nähe ist eine kleine Kapelle ganz aus Schnee und Eis gebaut.

Ich habe nur 4 Tage in Lappland und mein Terminplan ist voll: Rentier- und Huskysafari, Schneeschuhwandern, Snowboarden, Eislochangeln und natürlich mit einem Schneemobil fahren.

Mein persönliches Highlight: Der Besuch beim Weihnachtsmann.

Tag 1: Los gehts! Brrr, ganz schön kalt!, dachte ich mir am ersten Morgen, als ich die Balkontür geöffnet habe. -25 °C, kalt aber gar nicht so schlimm. Die trockene Kälte macht es angenehmer.

Rein in meinen Schneeanzug und die dicken Schneeboots, ab zu meinem ersten Tagespunkt: Huskysafari. Angekommen in dem Gehege, in dem die vielen Huskys leben, durfte ich die kleinen, niedlichen Puppies im Arm halten und streicheln.

In Fellen und Decken eingekuschelt haben wir dann zu zweit in einem Schlitten gesessen und haben uns von den Huskys durch die einzigartige Landschaft ziehen lassen. Anschließend durften wir bei einem Heißgetränk noch den Erzählungen des Reiseleiters lauschen, der uns bildhaft erzählte, wie das Leben im Schnee mit so vielen Hunden ist. Nach dieser Pause ging es weiter zur Schneeschuhwanderung. Was sich leicht anhört und vielleicht auch noch ganz witzig aussieht, ist wirklich anstrengend. Nach einer Stunde bergauf, bergab durch teilweise knietiefen Schnee, waren wir alle platt und hatten uns das Essen sehr wohl verdient. Typisch lappländische Speisen standen auf dem Plan: Rentierfilet als Hauptgericht, Leipäjuusto (Quietschkäse) mit Moltebeeren als Dessert. Sehr lecker!

Tag 2: Nach einem ausgiebigen Frühstück gehts direkt actionreich los. Vor dem Hotel warten schon die Schneemobile auf uns. Heute steht die Rentiersafari und Eislochangeln auf dem Plan.

Mit gut 40 km/h rasen wir durch die schneebedeckte Landschaft, durch den Wald, Hügel und kleinere Berge hoch und runter, durch die Wälder Lapplands. Angekommen inmitten einer riesigen freien Fläche, hat uns der Reiseleiter gebeten anzuhalten und verteilte uns die Angeln. Als ich gemerkt habe, dass wir hier mitten auf einem riesigen zugefrorenen See stehen, wurde mir schon etwas mulmig. Als ich das Loch in die Eisdecke gebohrt habe und festgestellt habe, dass das Eis mindestens 20 cm dick ist, war meine Angst wieder verflogen.

Nachdem wir 2-3 kleine Fische geangelt und wieder frei gelassen haben, ging es weiter. Nächster Halt eine Rentierfarm. Beeindruckende und wunderschöne Tiere. Wieder in Felle und Decken eingekuschelt haben wir uns in Schlitten von den Rentieren ziehen lassen ein kleiner Einblick, wie sich der Weihnachtsmann fühlen muss!

Tag 3: Nach der Action von gestern geht es heute rasant weiter. Eine kurze Fahrt zum Skigebiet und schon gehts los aufs Snowboard. Das Skigebiet in Luosto ist zwar nicht sonderlich groß, aber für einen Tag absolut ausreichend.

In der 3. Nacht war es auch endlich so weit, dass ich die Nordlichter sehen konnte. Beeindruckend, was die Natur schönes zaubern kann.

Tag 4: Am vierten und letzten Tag ging es auch wieder zeitig nach dem Frühstück los. Schließlich konnte ich mir den Besuch beim Weihnachtsmann im Santa Claus Village nicht entgehen lassen.

Ich fühlte mich wieder wie ein kleines Mädchen, als der Weihnachtsmann mich in den Arm nahm für ein Foto.

Zum Schluss des Besuches schrieb ich noch im Namen des Weihnachtsmannes eine Karte, an meine Liebsten, die auch erst kurz vor Weihnachten verschickt werden sollte (- sie kam so um den 20. Dezember an ). Leider bin ich aufgefallen, aber gefreut haben sie sich trotzdem.

Und nun ging es auch leider schon wieder zurück zum Flughafen nach Rovaniemi, von wo ich meine Heimreise antrat.

Ich blicke zurück auf eine wundervolle Reise mit beeindruckenden Erlebnissen, die ich sicher nicht vergessen werde.


ilka gasior
Für Sie geschrieben von
Reiseberaterin

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Severin Touristik GmbH
Rathausplatz 2
59846 Sundern


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